Ziegler_Sardor3_Innentitel.pdf



Thomas Ziegler & Markolf Hoffmann Der Bote des Gehörnten

Editorische Anmerkung: Die erste Hälfte dieses Romans wurde im Nachlass von Rainer Zubeil alias Thomas Ziegler gefunden. Bereits vorhandene Überschriften der weiteren Kapitel boten Hinweise auf die von ihm geplante Weiterführung. Auf Grundlage dieser Aufzeichnungen hat Markolf Hoffmann den Roman zu Ende geschrieben.

© des Urtextes 1986 by Rainer Zubeil

Mit freundlicher Genehmigung von Verena Zubeil,

vermittelt durch Ronald M. Hahn

© der Fortsetzung 2013 by Markolf Hoffmann

Mit freundlicher Genehmigung des Autors

© dieser Ausgabe 2013 by Golkonda Verlag GmbH

Alle Rechte vorbehalten

Redaktion: Hannes Riffel

Korrektorat: Hellfrid Niesche

Gestaltung: s.BENeš [www.benswerk.de]

Satz und E-Book-Erstellung: Hardy Kettlitz

Golkonda Verlag

Charlottenstraße 36

12683 Berlin

Kontakt: golkonda@gmx.de

www.golkonda-verlag.de

ISBN: 978-3-942396-53-0 (Buchausgabe)

ISBN: 978-3-942396-73-8 (E-Book)

Inhalt

Titel

Impressum

Vorbemerkung

1. Kapitel: Die Säulen des Himmels

2. Kapitel: Das Scheusal von Oomp Aamp

3. Kapitel: In den Kerkern von Cryptastan

4. Kapitel: Der Triumph des Boslings

5. Kapitel: Der Bote der Gehörnten

6. Kapitel: Die Glocke von Gorm

7. Kapitel: Götzendämmerung

8. Kapitel: Eine Schlacht am Ende der Zeit

9. Kapitel: Der Fluch der Archen

10. Kapitel: Heimkehr

Über die Autoren

Weitere Bücher

Phantastik im Golkonda Verlag

Vorbemerkung

Das Buch eines anderen, viel zu früh aus dem Leben gerissenen Autors fertigzuschreiben – den Ab­­­schlussband einer Trilogie sogar –, ist kein leichtes Brot. Immerhin gilt es, den Ton und Stil des ursprünglichen Schöpfers zu treffen, sich in seine Figuren hineinzudenken und die Handlung in seinem Sinne weiterzuführen. Immer wieder stellt man sich die Frage: Würde der Verstorbene es überhaupt wollen, dass man sich an seinem Werk vergreift? Rotiert er nicht in seinem Grab, wenn man seinen Geschöpfen Sardor und Churm eigene Worte in den Mund legt, neue Figuren hinzudichtet und an seiner Statt den zweiten kosmischen Krieg in all seiner grausigen Schönheit schildert?

Ich kannte Thomas Ziegler nicht, hörte den Namen zum ersten Mal, als mich aus dem Lektorat des Golkonda Verlags die Frage erreichte, ob ich nicht den Boten des Gehörnten zu Ende führen wollte. Ich habe lange gezögert; zu vermessen erschien mir diese Aufgabe, zu gewichtig die obigen Befürchtungen. Aber spätestens nachdem ich den Dialog zwischen dem Schwarzen Mirn und dem Bosling im ersten Sardor-Band gelesen hatte, ließ mich das wild-wuchtige Fantasy-Epos nicht mehr los. Und ich verstand es als Herausforderung, dem halbfertigen Roman im Sinne Thomas Zieglers zu einem würdigen Ende zu verhelfen … zumal genügend Freiraum für eigene Ideen blieb, da als Vorgaben im Nachlass des Autors nur die Titel der fünf unvollendeten Kapitel gefunden worden waren, von der »Glocke von Gorm« bis zur verheißungsvoll-bedrohlichen »Heimkehr«. Diesen Freiraum habe ich weidlich genutzt, ohne je zu vergessen, auf welch mächtigen Schultern diese kirschrote Welt ruht, die ich nun mit blutiger Feder zunichtemachen durfte.

Ich hoffe, dem Schöpfer der Sardor-Saga mit dem Abschluss seines Romans gerecht zu werden. ­Rainer Zubeil, unter welchem Heldenhain du auch schlummerst: Möge dein »Sardor« wahrlich unsterblich sein.

Markolf Hoffmann im Mai 2013