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Inhaltsverzeichnis
 
 
 

Aufblick
Ein Coaching von Gott.
Dies ist kein Lesefutter.
Lesen Sie nie mehr als ein Kapitel am Tag!
 
Dies muss erfühlt und erlebt werden.
Lassen Sie sich Zeit!
Denn es kann sein, dass die Schwingung von Gottes
Worten etwas in Ihnen bewegt und auslöst:
Transformation.
Denn Gott hat diese Worte auch für Sie gesprochen.
Überlassen Sie sich einfach - hier wird für Sie getan.
 
Denn es geht um die Einfachheit.
Es geht um die Leichtigkeit.
Es geht um unsere Einheit mit Gott.
Einheit bedeutet: Wir sind eins mit ihm,
immer zusammen, nie getrennt,
und wir können miteinander sprechen.
Das habe ich erlebt.
Ich habe erlebt, dass Gott mich aufgefordert hat,
jeden Tag mit ihm zu sprechen in Frage und Antwort.
 
Es war wie eine Einladung, so, als ob er sagen würde:
»Komm, mein liebes Kind! Ja, ich bin hier.
Ich bin immer da. Ich bin immer für dich da.
Lehne dich an, ich werde dir helfen.
Frage m
 
ich, ich antworte. Vertraue dich mir an!
Wir finden deinen Weg.
Dieser Weg führt dich in dein Innerstes, dahin,
wo deine Freude wohnt,
wo deine Schätze liegen, wo du deine Wahrheit findest
und auch deine Kraft, sie zu leben.
Wir gehen diesen Weg gemeinsam,
und ich führe dich an meiner Hand.
Du wirst wandern und dich wandeln,
wirst dich verändern und deine Schwingung
lichtvoll erhöhen in eine Form, die deine beste ist.
Wir gehen in deine Transformation.
 
Und dies ist ein weicher Weg, ein Weg der Liebe
zwischen uns, der Weg der Liebe zu dir selbst.
Was dich bedrückt, das lassen wir hinter dir.
Was dich beschwert, das werfen wir von dir,
und neu erstanden trittst du ans Licht.
Dies alles geschieht an meiner Hand und ganz leicht -
denn schwer wollen wir es nicht mehr haben.«
 
Nein, ich wollte es auch nicht mehr schwerhaben. Aber ich war am Tiefpunkt meines Lebens angekommen, gefangen in einem unerträglichen Job, hatte keine Mittel für den Ausstieg, und war zu alt, um was Neues zu bekommen. Ich war krank und völlig ausgebrannt, hatte keine Idee und sah den Weg nicht mehr.
Und das wunderte mich, denn bisher hatte ich mir immer noch selbst helfen und den Hinweisen aus der geistigen Welt folgen können. Die geistige Welt sind für mich die Meister, Lichtwesen und Engel, und, ganz oben in meinem Herzen, Jesus Christus. Ich nenne sie »mein liebes Team«, denn wir arbeiten täglich mit heilenden Zeichen am Wandlungsprozess, in dem sich die Erde und ihre Bewohner befinden. Diese Zeichen bekomme ich aus der Christusebene. Ihre Energie ordnet und heilt. Es sind wunderbar hohe Schwingungsräume, in denen ich zu Hause bin. Doch jetzt an meinem Tiefpunkt reichten sie nicht mehr aus zu meiner eigenen Regeneration. Meine spirituelle Wahrheit und das Sich-verbiegen-Müssen für Geld konnte ich nicht mehr miteinander verbinden. Ich rief: »Mein Gott, was soll ich tun, wo soll ich hin? Wie geht es weiter?
Ich kann nicht mehr! Und ich will auch nicht mehr!«
Erste Hilfe kam durch meine Freundinnen. Martina sagte: »So geht das nicht weiter. Du brauchst jetzt Hilfe!« Das musste mal deutlich ausgesprochen werden, denn ich wollte immer allein mit allem fertig werden - bis jetzt. So setzte ich mich mit meiner Freundin Helia zusammen, die medial begabt ist, und wir wünschten uns, Hinweise aus der geistigen Welt zu bekommen.
Wir bekamen sie.
Ich hatte angeklopft, mir wurde aufgetan.
Die Antwort kam tatsächlich von Gott selbst!
Helia hörte seine Worte in ihrem Inneren und sprach sie für mich aus. Es war ganz klar, dass es Gott war, der zu uns sprach. Es gab keinen Zweifel, er war es! Und er sprach zu mir! Mir strömten die Tränen aus den Augen, und ich konnte kaum fassen, was er sagte:
Gott fragt mich, ob ich denn einen solchen Tiefpunkt wie jetzt überhaupt noch nötig hätte, obwohl ich doch schon längst meine Göttlichkeit leben könnte? Er sagt, er habe einen Tisch reich für mich gedeckt, ich aber hätte mich nicht darangesetzt, mir das nicht erlaubt, weil ich gedacht hätte, er sei für jemand anderen …
Gott nennt mir drei Sätze, mit denen ich jeden Tag beginnen soll, und wünscht sich täglich zehn Minuten Frage und Antwort mit mir, damit ich meinen Weg finde.
Gott sagt, er wolle mich in die Meisterschaft führen, in die Meisterschaft über die Materie und über meine Vorstellungen von mir selbst. Er fragt, ob ich bereit sei, mitzugehen und ihm bedingungslos Vertrauen zu schenken? Ich sage Ja!
Gleich am nächsten Morgen fange ich an, werde ab jetzt allein mit Gott sprechen, traue es mir zu, bin aber total aufgeregt. Ich glaube, dass es geht, dass Gott mich hört, dass er für mich da ist. Er hat es versprochen. Ich vertraue darauf. Ich erwarte es! Ich rufe ihn mit Liebe. Was wird er sagen?
Und dann geht es so leicht! Feine Worte steigen in mir auf. Ich spüre Gott. Ja, er ist es wieder. Wie gut mir das tut! Wie tröstlich das ist! Wie zauberhaft die ersten Sätze! Ja, es geht! Ich höre ihn! Diese ersten Sätze spreche ich aufs Band, um gleich wieder leer zu sein für Neues. Ganz im Hier und Jetzt, in diesem Moment, bin ich hellwach, seine Worte nicht zu verpassen.
Das Speichern macht das Gerät für mich. Ich kann mich ganz konzentrieren auf diesen göttlichen Moment von Einssein, Trost und Hilfe. Jetzt geht eine große Tür für mich auf, ein Tor, ein Portal. Endlich.
Ich frage die kleinen menschlichen Dinge, und Gott antwortet. Er fängt mit Kleinigkeiten an: den Körper spüren, mir Ruhe gönnen, die Gedanken beobachten. Er zeigt mir aus einer höheren Ebene, wie die Probleme zustande gekommen sind: Ich hatte viele meiner Werte wie Echtheit, Wahrheit, Vertrauen und die Liebe zu mir selbst nicht gelebt und war über mich hinweggetrampelt. Das ist jetzt vorbei!
Der Weg führt mich nun nach innen. Gott führt mich zu mir selbst, in meinen Kern, in die große Dimension von Wissen und Erinnerung. Ja, Gott erhebt mich zu sich. Er sagt: »Erinnere dich! Wisse, wer du bist! Greife den Raum, der dir zusteht, sei in deiner Wahrheit, in deiner Kraft! Erkenne deine Grenzenlosigkeit, deine schöpferische Macht, und nimm sie an! Begib dich in die Göttliche Ordnung und siehe, wie die Dinge sich dir anfügen!«
Ich erkenne meine Einheit mit dem Göttlichen. Da fange ich an, meine Wahrheit zu leben, da beginnt das Erschaffen meiner persönlichen besten Form. Ich setze mich an meinen reich gedeckten Tisch. Das ist die Neuerschaffung meiner selbst, das Heraustreten aus der alten Hülle. Das bin ich mir wert!
In dieser Zeit geht es rauf und runter. Ich weiß nicht, was der nächste Tag mir bringt, und überlasse mich völlig Gottes Führung. Tiefe Ängste wechseln mit reinem Sein. Aber unsere Zusammenarbeit ist genial. Sie macht Spaß! Ich kann staunend sehen, was mir möglich ist an Gottes Hand. Gott lehrt mich, alles von oben zu betrachten, aus der Draufsicht, aus der Einheit mit ihm. Und aus dem Einssein mit ihm, im Wissen, dass er bei mir ist, und aus der Kraft der Gemeinsamkeit kann ich Lösungswege gehen, die ganz einfach sind.
Ich bin nun nicht mehr allein. Den Morgen mit Gott zu beginnen, ist meine Kraftquelle. Ich fühle mich aufgefangen, ich werde verstanden. Wir sprechen jeden Tag 10 Minuten miteinander und erkennen die nächsten Schritte, die zu tun sind. Ich gehe sie täglich und lasse nichts aus. Nach 60 Tagen fühle ich mich gesund, völlig erneuert, frei von Angst und unendlich reich, denn ich habe meine Berufung gefunden: diese Aufgabe, anderen Menschen zu sagen, dass Gott uns hilft.
Gott hüllt auch Sie ein mit seiner Liebe. Spüren Sie das? – Nehmen Sie sich Zeit... und lassen Sie sich ein auf seine ersten Worte, die ich damals hörte, diese liebevollen Worte, mit denen unsere schöne Arbeit begann, und fühlen Sie, dass Gott genauso zu Ihnen sprechen will, Sie jetzt an die Hand nimmt und Sie einlädt, mitzugehen.

Gott bietet mir seine Hilfe an
Ich sandte meine Engel aus,
dich zu erheben auf den Stuhl der Gesalbten.
 
Und ich sandte meine Engel aus,
dich zu ziehen aus dem Morast der Scheinwelt.
 
Und ich sandte meine Engel aus,
dich zu richten zurück in den Kreis meiner Ord
nung, meiner Liebe, meiner Wahrheit, für die du
dich verschrieben hast, ihr zu dienen mit allen
nötigen und unnötigen Konsequenzen.
 
Und ich sandte meine Engel aus,
die sichtbaren und die unsichtbaren,
dich bei der Hand zu nehmen und über die grüne
Wiese zu führen, auf der ich meine Lämmer weide.
Dort auf dieser Wiese deckte ich dir einen reichen
Tisch.
 
Ich wartete darauf, dass du dich daransetztest - doch du gingest vorbei, weil du es dir nicht erlaubtest - weil du glaubtest:
Der ist nicht für mich, der ist für jemand anderen. Ja, mein Kind, wenn du doch wüsstest, was alles für dich bereit und bereitet ist, dann würdest du mit Jubel den Glanz, den Hochmut und die Dekadenz dieser Scheinwelt ohne zurückzuschauen verlassen!
 
Und Gott spricht weiter:
 
Ich bin ein Gott der Liebe und nicht der Warnun
gen, und weil ich ein Gott der Liebe bin,
frage ich dich:
Brauchst du es noch einmal, durch einen so
dunklen Tunnel wie jetzt zu gehen?
Du bist doch längst dort, wo du deinen inneren
Wesenskern der Freude und Leichtigkeit,
der Weisheit und der Wahrheit entwickelt hast!
Niemand zwingt dich, außer du selbst,
und doch weißt du sehr gut, dass die Zeit der
Zwänge endet und dass es jetzt darum geht, all das,
was du entwickelt hast, was hochkommen durfte
aus den Tiefen deiner Seele und deines Wesens
kerns – dass du das lebst, lebst und noch mal: lebst!
 
Gehe, meine Geliebte, in die Freiheit, und wisse:
Je konsequenter du bist, umso leichter wird dir
die Versorgung zufallen!
Je schwerer du dich tust und je inkonsequenter du
bist, umso schwieriger wirst du die Fülle erreichen
können, die Fülle deines Seins, deines Potenzials,
um es zu leben im vollkommenen Ausdruck deines
göttlichen Selbst.
 
Gehe in die Freiheit, gehe, gehe in Würde, aufrecht, und mit dem Stolz um das Wissen der Wohnstatt Gottes in dir!
 
Und wenn es denn sein muss, für ganz kurze Zeit
den Druck der Behörden auf dich zu nehmen,
dann muss ich dich wirklich fragen:
Welcher Druck drückt mehr?
Du hast den Menschen viel, viel
zur Verfügung gestellt.
Auch wenn sie es noch nicht erkennen,
so hast du doch das Werk und deine Aufgabe getan.
Denkst du nicht, dass du auf der anderen Seite
einen Anspruch hast, in schweren Zeiten von der
Gesellschaft, die von dir noch intensiv profitieren
wird, getragen zu sein?
Überprüfe bitte dein Denken, ich bitte dich,
überprüfe es!
 
Die Botschaft lautet nun:
 
Der erste Schritt nach dem morgendlichen Erwachen:
Bitte den Geist der guten Laune,
zu dir zu kommen und dich durch den Tag zu führen.
 
Zweiter Schritt:
Bitte um den absoluten Schutz des Heiligen Geistes.
 
Dritter Schritt:
Bitte für dich, und das kannst du auch für die tun,
die dir am Herzen liegen, dass du und die Men
schen, die du benennen willst, mit Jesu Christi
Kraft in den Paradieszustand erhoben werden
und alles von ihnen genommen wird,
was sie daran hindert und was sie blockiert.
Und dann, dann erst, gehe in den Tag.
Dann wünsche ich mir zehn Minuten
Frage und Antwort!
Ich nehme mir zehn Minuten,
zu dir zu sprechen, nicht mehr.
Diese zehn Minuten nehme ich mir,
und du nimmst sie dir für mich.
Und ich werde dir jeden Tag sagen, was zu tun und
was zu lassen ist, bis du deinen Weg kennst.
Wir werden gemeinsam spüren, wie es dir geht.
Es reichen zehn Minuten!
Und denke bitte an das, was in der Bibel steht,
denk an die Vögel:
Sie sorgen sich nicht um morgen.
Jetzt finden sie den Samen und das Korn,
und morgen finden sie Neues.
Bist du bereit,
mit mir diese Stationen zu durchlaufen?
 
Ja, ich bin bereit!
 
Bist du bereit, mir bedingungslos dein Vertrauen zu schenken?
 
Ja, dazu bin ich bereit!
 
Ich verlange nichts von dir außer Vertrauen.
Es ist die nächste Stufe deiner Entwicklung.
Ich will dich in die Meisterschaft führen, in die
Meisterschaft über die Materie, in die Meisterschaft
über dich und deine Vorstellungen über dich selbst.
 
Ihr Menschen seid gebunden an die Gesetze der
Materie, an den Körper und an die Emotionalität.
Du aber willst mehr!
Du bist auf der Stufe, die Fähigkeit erlangt zu
haben, mich in dir und durch dich auszudrücken,
deine Göttlichkeit zu leben.
Diese Göttlichkeit hat niemals,
und ich sage es noch einmal: niemals! mit Zwang,
Selbstverletzung und mit Angst zu tun.
Darum sende ich meine Engel aus, dir unter die
Arme zu greifen und dir ein Laufband aus Licht
umzubinden, das dich sicher führt und daran hindert,
in Spalten zu stolpern oder über Steine zu fallen.
 
Rechne damit, dass dein Leben sich verändern wird,
nicht heute, nicht morgen, aber in absehbarer Zeit!
Es kann sein, dass ich dein Licht an einen anderen
Platz stelle, wo es noch heller leuchten kann.
Es kann sein, dass ich dir neue Menschen
und neue Situationen zuführe,
an die du überhaupt noch nicht gedacht hast.
Aber das alles werden wir miteinander tun,
Schritt für Schritt, Tag für Tag.
Und darum schlage ich dir vor,
wir gehen täglich und sehen, was möglich ist.
 
Fühle dich niemals verlassen. Ich bin da!
Ich bin es in deinen hellsten Stunden,
dann kannst du mich leicht vernehmen.
Und ich bin es in deinen dunkelsten Stunden,
dann fällt es dir schwer,
und trotzdem bist du an meiner Seite.
 
In Liebe -
und mit einer Gabe, die du nicht siehst,
die du aber spüren wirst:
Einem geheiligten Kristall,
den ich jetzt unter deinem Bett installiere
und der dazu beiträgt,
dass all das in der Nacht gelöst wird aus dir,
was dir noch Angst macht.
Diesen geheiligten Kristall schenke ich dir,
weil du den ersten Schritt getan hast.
Nun lass mich die weiteren tun!
Dein Vater
 
 
Am nächsten Morgen begann ich meine täglichen 10 Minuten mit Gott und mein neues Leben.

1.
Tag – Der erste Versuch
Ja, guten Morgen, Gott!
Jetzt habe ich Angst, deine Stimme nicht hören zu können, und wir haben nur zehn Minuten.
 
Höre in Ruhe, höre in Gelassenheit!
Ich bin bei dir, wir sind zu zweit.
Am heutigen Tag gehst du den ersten Schritt
in deine neue Form.
 
Es geht um deinen Körper.
Lege dich hin, fühle ihn und durchstrahle ihn.
Baue den ganzen Tag die Liebe auf
zu deinem Körper und dem Wesen, was er ist.
Fühle dich, fühle dich wohl dabei und genieße das!
 
Und dann denke ich, Gott, ich versuche auch einfach mal,
dich den ganzen Tag zu spüren,
und mich immer wieder daran zu erinnern,
dass du bei mir bist.
 
Und vertraue! Du hörst mich, und ich führe dich.

2.
Tag – Der Weg ist Liebe
Hallo, und guten Morgen, Gott!
Was möchtest du mir heute sagen? Was soll ich tun?
Wie soll ich mich bloß der Firma gegenüber verhalten?
Was mich so aushebelt, das kann ich denen gar nicht sagen.
 
Stehe gerade zu deiner Situation und zu dir.
Sage die Wahrheit und wie es dir geht:
Es geht nicht mehr.
Und gehe zu deinem Arzt und lasse dich schützen.
Ziehe dich heraus! Es ist hier angebracht.
 
Und nun übe die Weichheit und die Liebe zu dir
als heiliger Wesenheit!
Wenn du in deine Form gehst, kommst du mir
näher. Du kommst mir immer näher.
Wir nähern uns an, und der Weg ist Liebe.
 
Was soll ich denn heute tun?
 
Es geht um die Bewegung deines Körpers.
Dein Körper möchte bewegt werden,
damit er wieder auflebt,
damit du ihn mehr spüren kannst.
Mache einen Spaziergang, und genieße dabei die
zusammenlaufenden Funktionen
deiner Bewegungen.
 
Gehe bewusst in das Gehen hinein:
ein meditativer Vorgang, der Körper und Geist
trainiert.
Aber nichts übertreiben!
Es gibt also kein Programm heute,
nur ein Sich-Wohlfühlen,
ein wohliges Sich-Ergehen in deinen Möglichkeiten.
 
Das sind viele, weil du sehen kannst.
Und deine Augen mögen heute nur das Schönste
erfassen!
Dazu gehört, dass du das Fernsehgerät wegstellst
und in den feinen stillen Minuten der Zwischen
räume auf meine Stimme horchst,
die dir liebevolle Dinge sagen möchte.
Verankere sie in deinem Herzen,
und fühle dich in meinen Armen getragen
durch alles, was dir begegnet.
 
Ich habe meine Freude verloren, Gott.
 
Erfreue dich deiner kleinen Schätze,
deiner schönen Dinge,
und kaufe dir eine glücklich machende Rose
in einem grünen Nest.
Und wisse:
Der Gott der Liebe hält dich in seinen Armen!
 
Ja, das möchte ich spüren, und zwar jeden Moment!
 
Es ist die Wahrheit, und diese Wahrheit macht dich frei.
 
Wie viel in diesen zehn Minuten gesagt werden kann!
Wie viel wir kommunizieren können in nur zehn Minuten!
Ich dachte, die Zeit sei knapp, aber sie reicht völlig aus.
 
In diesen letzten zwei Minuten
atmen wir gemeinsam.
Und das tun wir auch weiterhin den ganzen Tag.
 
Ich danke dir, Gott, für deine Gegenwart!
 
Und ich danke dir für deine Hingabe.
Freue dich ruhig auf die weiteren Momente
mit mir.
Du wirst nicht überfordert!

3.
Tag – Die Gedanken steuern
Stelle deine Fragen, Kind.
 
Guten Morgen, Gott, himmlischer Vater!
Bitte sage mir, wie ich die alten Themen aus dem Kopf
bekommen kann. Es sind die Dinge und die Menschen,
die ich am wenigsten liebe,
an die ich aber am meisten denken muss.
Das hat so viel Eigendynamik, ich fühle mich vereinnahmt,
und es quält mich.
Im Moment sind die Gedanken stärker als ich.
Sie drehen sich immer wieder um dieselben Sachen,
sie drehen sich im Kreis. Das verdirbt mir den Tag.
Ich möchte die Kraft haben, Gedanken so zu steuern, dass
ich nur noch das denke, was ich wirklich will. Gestern habe
ich dann immer schnell meine Gedanken auf dich gesandt.
 
Deine Gedanken sind Hinweise
deiner Schwerpunkte.
Vieles, was du nicht willst, belegst du mit zu viel
Energie.
Wähle bewusst für Dinge und Situationen
nur die Verantwortung,
die du wirklich tragen möchtest, und nicht mehr.
Wähle aus! Grenze aus!
Auch das gehört zu deiner Freiheit.
Was energetische Anbindungen an Gedanken und
Themen betrifft, weißt du, wie du sie lösen kannst:
Weise sie von dir! Beachte sie nicht,
lasse sie vorbeiziehen.
Hebe dich heraus! Denke weg! Denke anders!
Denke neu!
Gewöhne dich um! Suche dir etwas anderes aus!
Tue das so oft wie nötig, immer und immer wieder.
Nicht nachlassen, dranbleiben!
Und wende dich an mich! Ich stehe dir bei.
 
Was ist denn noch wichtig an diesem Tag?
 
Du spürst es selbst: Es ist die Liebe, meine Liebe,
die dich rundum einhüllen soll.
Nimm sie an, nimm sie für dich in Anspruch!
So sei in der Einheit, im schönen Zusammensein
mit mir, und freue dich - hier bist du zu Hause.
 
Und wieder unsere restlichen zwei Minuten, Gott. Möchtest du mir noch was sagen?
 
Deine Korrektheit freut mich!
So machen wir weiter,
und werden gemeinsam die nächsten Schritte
erkennen und uns aneinander freuen.
 
Ich danke dir, Gott! Ich gehe mit,
und lasse mich von dir in die Meisterschaft führen,
und reise dann mit leichtem Gepäck in deinem Namen!
Amen.

4.
Tag – Meine Nähe spüren
Gott, ich frage dich, was ist denn heute dran?
Heute sind meine Kinder da.
Allein, dass sie hier sind, ist schon ein Geschenk.
Da gibt es immer viel zu tun...
aber was kann ich für mich tun?
 
Spüre ihre Liebe, horche auf ihre Worte.
Es ist Liebe, die euch stark macht,
Liebe, die euch trägt und erhebt,
Liebe, die euch rundum einhüllen soll.
Genieße die Liebe der dir nahestehenden Menschen
- es ist meine!
Und habt einfach Spaß an diesem Tag,
und seid »leicht« miteinander.
Aber gönne dir in der Mittagszeit eine ganze
Stunde Ruhe,
in der du dich bei mir fühlst, dich bei mir weißt
und bewusst die Gottesschwingung
in dir wahrnimmst.
Fühle dich immer bei mir! Du bist es.
 
Ich habe den Kindern gesagt, dass jeder mit Gott
kommunizieren
und sich auch auf diese Weise führen lassen kann.
Das sei kein Privileg von mir. Ist das in Ordnung?
 
Wer auf der Stufe der Wahrheit ist, der wird das in Anspruch nehmen.
 
Gibt es noch etwas, was du mir sagen möchtest?
 
Spüre ständig meine Nähe! Sei bewusst
in meiner Nähe.
Du weißt, dass die Liebe der Einheit dich durch
dringt.
Das hast du schon gut verspürt. Vertiefe das,
und genieße es in vollen Zügen!
 
Wir haben noch eine Minute, du.
 
Wir atmen uns in die Einheit.

5.
Tag – Nimm deinen Raum ein
Weihevolle Schönheit erwartet dich.
 
Wann und wo erwartet mich weihevolle Schönheit?
 
Es ist die Schönheit deines Herzens.
 
Ja, Gott, ich möchte mein Herz freihaben,
freihalten von allen Belastungen,
frei von allem Schutt und von allem,
was mein Herz in seiner Reinheit,
wie ich es ursprünglich bekommen habe,
nicht mehr tragen möchte.
Und bitte sage mir, was es heute Wichtiges gibt.
Bitte, sprich zu mir, und weise mich in den Tag!
 
Es ist die lustvolle Stille des Seins, in der du bist.
Nun gönne dir Raum und Zeit, diese exquisite Stille
zu erfahren.
Erlebe heute, wie dich das weitet -
und Heilung geschieht.
Die reine Freude steigt auf!
Spüre so dein Gesicht sich entspannen,
die Augen sich weiten, die Ohren sich öffnen.
Die Nase verspürt mehr, und Klänge berühren dich.
 
So klingt die Göttliche Ordnung. Lasse sie ein!
Lasse dich durch nichts davon abbringen,
und nimm dir Zeit dafür.
Keine Hektik, keine Aufgaben - reines Sein.
Die goldene Krönung aller Zustände:
heute angenommen.
 
Gott, an deiner Hand befinde ich mich
in der Göttlichen Ordnung,
wenn ich dem folge, was wir gemeinsam erarbeiten.
Es ist die von mir so geliebte Göttliche Ordnung,
die jetzt alles so leicht macht, dass ich es kaum
fassen kann.
 
Auch hier weiten wir unsere Räume,
und du lernst, deinen Raum einzunehmen,
der dir gegeben ist.
Nimm deinen Raum, und erlaube niemandem,
ein Stückchen davon abzutrennen!
Wer auch immer dich berührt,
der hat diesen Raum zu respektieren,
und du hast ihn auch zu respektieren
als dein dir gebührendes Umfeld:
der Raum aus Zeit, Distanz, Reinheit und Freiheit.
 
Indem du deine Form, diese Weite, annimmst,
tust du etwas für mich!
Diesen Sinn geben wir nicht nur diesem Tag,
sondern deiner gesamten Zeit sofort ab jetzt.
 
Du würdigst dich und deine Göttlichkeit
in der Annahme dieser Weite.
Das ist das Wissen um die dir und euch geschenkte
Form.
 
Gott, hilf mir bitte in diese freie Form!
 
Du bist schon da, erkenne nur!
Du brauchst nicht zu suchen, weil du schon bist.
Studiere nicht.
Erinnere dich, und sei!
 
Das wird heute erkannt, wenn du möchtest.
Auch darin bist du frei, und alles ist ein Angebot.
Ich öffne dir alles!
Die Türen stehen weit, schreite durch die Portale,
und sieh die Freiheit mit eigenen Augen!
 
Das sind jetzt zehn Minuten gewesen, Gott,
möchtest du noch etwas zum Abschluss sagen?
 
Das gib dir in Liebe!
 
Und ich danke dir.
 
Bis morgen, wir freuen uns!

6.
Tag – Gib dir nie Druck!
Ja, in großer Freude beobachte ich, wie du dich
weiterentwickelst, hinaus aus der Enge,
die du nicht mehr akzeptieren willst.
Und so gehe weiter einen großen Schritt
deiner Befreiung.
 
Dieser Schritt der Befreiung ist für mich endlich
der Entschluss, Gott,
dass ich nicht mehr durch einen so dunklen engen Tunnel
von Zwang, Selbstverletzung und Angst gehen werde.
Nie wieder! Ich habe genug Leid und Druck erlebt.
Und ich möchte alles tun, was diesen Tunnel und die Enge
vermeidet,
wenn du mir bitte sagst, was heute dafür
der nächste Schritt sein soll?
 
Der nächste Schritt ist der:
Freue dich über deinen Entschluss,
der dich in die Freiheit bringt, heraus
aus deiner alten Form.
Mit dem Entschluss ist das Schwierigste schon getan.
 
Weißt du, Gott, an deiner Hand ist das ja nicht so schwer!
 
Trotzdem bist du die Entscheidende
und die Ausführende.
 
Und der Weg ist deiner, obwohl ich dich begleite,
denn du hast hier im Äußeren zu bestehen:
Das ist deine Arbeit an dir und deine Aufgabe
und dein Geradestehen für dich selbst.
In diesem Geradestehen wirst du in Erstrahlung
auferstehen als die Ur-Form deiner Freude.
Die Freiheit wird dir nun gegeben, und leicht und
schnell wird es geschehen, wie ich gesagt hatte.
 
Und Hilfe kommt, wie du siehst,
aus überraschenden Ecken und Winkeln,
und vom Himmel, der dir wohlgesonnen ist.
Nun meine ich mit Himmel
natürlich die dir in allem wohlgesonnene Einheit!
 
Was ist heute genau dran, du geliebter Gott,
was ist heute für mich zu tun?
 
Erkundige dich, dass du um die nächsten Schritte
deiner Ablösung aus der Firma weißt
und die richtigen Fragen stellst
und auch weißt, welche Rechte du hast,
und dich ganz auf dem Boden
der menschlichen Gegebenheiten auskennst.
Das gehört auch dazu und ist einfach dein Rüstzeug
für weitere Gespräche.
Und dann gönne dir einen Freudentag,
ohne dich anzustrengen.
Spüre genau, wenn du etwas übertreibst,
und höre dann auf.
Lebe dein neues Wissen, ziehe es
in den heutigen Tag
und in alle weiteren Tage, die du erlebst,
und befreie so deine beste Form.
 
Gott, bist du es?
 
Ich bin es, Kind. Und ich liebe es!
Und achte darauf: Gib dir niemals Druck.
Entwöhne dich dem Druck, den du dir über die
Jahre zugemutet hast.
Überall kann Druck entstehen, auch in deiner
freien Zeit.
Das beobachte genau, und halte ein,
damit du kein Leiden spürst.
Also setze dich nie unter Druck!
 
Wir haben noch eine Minute.
 
Spüre mich, und du spürst dich!