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Dr. Etzold

Diplom-Ingenieur für Fahrzeugtechnik

Sowird’s
gemacht

pflegen – warten – reparieren

Band 136

VW PASSAT
Limousine/VARIANT

Benziner

1,4 l/90 kW

(122 PS)

11/07

10/10

1,4 l/110 kW

(150 PS)

1/09

10/10

1,6 l/75 kW

(102 PS)

3/05

4/10

1,6 l/85 kW

(115 PS)

3/05

4/08

1,8 l/118 kW

(160 PS)

11/07

10/10

2,0 l/110 kW

(150 PS)

3/05

4/10

2,0 l/147 kW

(200 PS)

3/05

10/10

Diesel

1,6 l/77 kW

(105 PS)

8/09

10/10

1,9 l/77 kW

(105 PS)

3/05

10/08

2,0 l/81 kW

(110 PS)

12/08

10/10

2,0 l/103 kW

(140 PS)

3/05

10/10

2,0 l/105 kW

(143 PS)

1/09

10/10

2,0 l/125 kW

(170 PS)

12/05

10/10

Delius Klasing Verlag

Lieber Leser,

obwohl die Automobile von Modellgeneration zu Modellgeneration technisch wesentlich aufwändiger und komplizierter werden, greifen von Jahr zu Jahr immer mehr Heimwerker zum »So wird’s gemacht«-Handbuch. Die Erklärung dafür ist einfach: Weil die Technik des Automobils komplizierter geworden ist, benötigt selbst der Fachmann bei Wartungs- und Reparaturarbeiten am Fahrzeug eine spezielle Anleitung.

Auch der fachkundige Hobbymonteur sollte bedenken, dass der Fachmann viel Erfahrung hat und durch die Weiterschulung und seinen Erfahrungsaustausch über den neuesten Technikstand verfügt. Mithin kann es für die Überwachung und Erhaltung der Betriebs- und Verkehrssicherheit des eigenen Fahrzeugs sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständen eine Fachwerkstatt aufzusuchen.

Grundsätzlich muss sich der Heimwerker natürlich darüber im Klaren sein, dass man mit Hilfe eines Handbuches nicht automatisch zum Kfz-Mechaniker wird. Auch deshalb sollten Sie nur solche Arbeiten durchführen, die Sie sich zutrauen. Das gilt insbesondere für jene Arbeiten, die die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigen können. Gerade in diesem Punkt sorgt das »So wird’s gemacht«-Handbuch jedoch für praktizierte Verkehrssicherheit. Durch die Beschreibung der Arbeitsschritte und den Hinweis, die Sicherheitsaspekte nicht außer Acht zu lassen, wird der Heimwerker vor der Arbeit entsprechend sensibilisiert und informiert. Auch wird darauf hingewiesen, im Zweifelsfall die Arbeit lieber von einem Fachmann ausführen zu lassen.

Sicherheitshinweis

Auf verschiedenen Seiten dieses Buches stehen »Sicherheitshinweise«. Bevor Sie mit der Arbeit anfangen, lesen Sie bitte diese Sicherheitshinweise aufmerksam durch und halten Sie sich strikt an die dort gegebenen Anweisungen.

Vor jedem Arbeitsgang empfiehlt sich ein Blick in das vorliegende Buch. Dadurch werden Umfang und Schwierigkeitsgrad der Reparatur offenbar. Außerdem wird deutlich, welche Ersatz- oder Verschleißteile eingekauft werden müssen und ob unter Umständen die Arbeit nur mit Hilfe von Spezialwerkzeug durchgeführt werden kann. Empfehlenswert: Wenn Sie eine elektronische Kamera zur Hand haben, dann sollten Sie komplizierte Arbeitsschritte für den Wiedereinbau fotografisch dokumentieren.

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Für die meisten Schraubverbindungen ist das Anzugsdrehmoment angegeben. Bei Schraubverbindungen, die in jedem Fall mit einem Drehmomentschlüssel angezogen werden müssen (Achsverbindungen usw.), ist der Wert fett gedruckt. Nach Möglichkeit sollte man generell jede Schraubverbindung mit einem Drehmomentschlüssel anziehen. Übrigens: Für viele Schraubverbindungen sind Innenoder Außen-Torxschlüssel erforderlich.

Als ich Anfang der siebziger Jahre den ersten Band der »So wird’s gemacht«-Buchreihe auf den Markt brachte, wurden im Automobilbau nur ganz wenige elektronische Bauteile eingesetzt. Inzwischen ist das elektronische Management allgegenwärtig; ob bei der Steuerung der Zündung, des Fahrwerks oder der Gemischaufbereitung. Die Elektronik sorgt auch dafür, dass es in verschiedenen Bereichen keine Verschleißteile mehr gibt. Das Überprüfen elektronischer Bauteile ist wiederum nur noch mit teuren und speziell auf das Fahrzeugmodell abgestimmten Prüfgeräten möglich, die dem Heimwerker in der Regel nicht zur Verfügung stehen. Wenn also verschiedene Reparaturschritte nicht mehr beschrieben werden, so liegt das ganz einfach am vermehrten Einsatz von elektronischen Bauteilen.

Das vorliegende Buch kann zwangsläufig auch nicht auf jedes technische Problem am Fahrzeug eingehen. Dennoch hoffe ich, dass die getroffene Auswahl an Reparatur- und Wartungshinweisen in den meisten Fällen die auftretenden Probleme löst. Eines sollten Sie bei Ihren Arbeiten am eigenen Auto auch beachten: Ständig werden am aktuellen Modell technische Änderungen durchgeführt, so dass sich die im Buch veröffentlichten Arbeitsanweisungen und Einstelldaten für Ihr spezielles Modell geändert haben könnten. Sollten Zweifel auftreten, erfragen Sie bitte den aktuellen Stand beim Kundendienst des Automobilherstellers.

Rüdiger Etzold

Inhaltsverzeichnis

VW PASSAT

Fahrzeug- und Motoridentifizierung

Motordaten

Wartung

Wartungssystem

Longlife-Service

Starre Wartungsintervalle

Ölwechsel-Service

Wartungsplan

Zahnriemen-/Spannrollen-Wechselintervalle

Wartungsarbeiten

Motor und Abgasanlage

Motor/Motorraum: Sichtprüfung auf Undichtigkeiten

Motorölstand prüfen/Motoröl auffüllen

Motoröl wechseln/Ölfilter ersetzen

Erdgaseinfüllstutzen prüfen/reinigen

Kühlmittelstand prüfen/auffüllen

Frostschutz prüfen/korrigieren

Kraftstofffilter ersetzen

Motor-Luftfilter: Filtereinsatz erneuern

Keilrippenriemen prüfen

Sichtprüfung der Abgasanlage

Zahnriemenzustand prüfen

Zündkerzen erneuern

Zündkerzenwerte für die PASSAT-Motoren

Getriebe/Achsantrieb

Getriebe-Sichtprüfung auf Dichtheit

Automatikgetriebe: ATF-Stand prüfen

Direktschaltgetriebe: Öl und Ölfilter wechseln

Allradantrieb: Öl für Haldex-Kupplung wechseln

Vorderachse/Lenkung

Achsgelenke und Spurstangenköpfe prüfen/ersetzen

Manschetten der Antriebswellen prüfen

Bremsen/Reifen/Räder

Bremsflüssigkeitsstand prüfen

Bremsbelagdicke prüfen

Sichtprüfung der Bremsleitungen

Bremsflüssigkeit wechseln

Reifenprofil prüfen

Reifenfülldruck prüfen

Reifenventil prüfen

Reifenreparatur-Set prüfen/ersetzen

Reifen-Kontroll-Anzeige: Grundeinstellung durchführen

Reifendrucksensoren ersetzen

Karosserie/Innenausstattung

Sicherheitsgurte sichtprüfen

Staub-/Pollenfilter-Einsatz erneuern

Türfeststeller und Befestigungsbolzen schmieren

Schiebedach: Führungsschienen reinigen/schmieren

Schiebedachabläufe: Auf Durchfluss prüfen/reinigen

Abnehmbare Anhängerkupplung prüfen/instand setzen

Elektrische Anlage

Stromverbraucher prüfen

Batterie prüfen

Ruhestellung der Wischerblätter prüfen

Service-Intervall-Anzeige manuell zurücksetzen

Wagenpflege

Fahrzeug waschen

Lackierung pflegen

Unterbodenschutz/Hohlraumkonservierung

Polsterbezüge pflegen/reinigen

Steinschlagschäden ausbessern

Werkzeugausrüstung

Motorstarthilfe

Fahrzeug aufbocken

Elektrische Anlage

Steckverbinder trennen

Hupe aus- und einbauen

Batterien für Schlüssel mit Funkfernbedienung aus- und einbauen

Sensoren für Einparkhilfe aus- und einbauen

Sicherungen auswechseln

Batterie aus- und einbauen

Batterieträger aus- und einbauen

Batterie prüfen

Batterie laden

Batterie lagern

Batteriepole reinigen

Batterietypen

Batterie entlädt sich selbstständig

Störungsdiagnose Batterie

Generator aus- und einbauen/Generator-Ladespannung prüfen

Störungsdiagnose Generator

Anlasser aus- und einbauen

Störungsdiagnose Anlasser

Scheibenwischanlage

Scheibenwischergummi ersetzen

Spritzdüse für Frontscheibe aus- und einbauen

Spritzdüse für Heckscheibe aus- und einbauen

Spritzdüse für Scheinwerfer-Reinigungsanlage aus- und einbauen

Scheibenwaschbehälter aus- und einbauen

Pumpe für Scheibenwaschanlage aus- und einbauen

Wasserschlauchverbindungen lösen

Wischerarm an der Frontscheibe aus- und einbauen

Wischermotor an der Frontscheibe aus- und einbauen

Wischerarm an der Heckscheibe aus- und einbauen

Wischermotor an der Heckscheibe aus- und einbauen

Regensensor aus- und einbauen

Störungsdiagnose Scheibenwischergummi

Beleuchtungsanlage

Lampentabelle

Glühlampen am Scheinwerfer auswechseln

Stellmotor für Leuchtweitenregelung aus- und einbauen

Scheinwerfer aus- und einbauen

Nebelscheinwerfer aus- und einbauen/Glühlampe wechseln

Blinkleuchte vorn aus- und einbauen/Glühlampe wechseln

Seitliche Blinkleuchte aus- und einbauen

Zusatzbremsleuchte aus- und einbauen

Kennzeichenleuchte aus- und einbauen/Glühlampe wechseln

Einstiegsleuchte aus- und einbauen/Glühlampe wechseln

Heckleuchte aus- und einbauen/Glühlampe wechseln

Glühlampen für Innenleuchten auswechseln

Armaturen/Schalter/Radioanlage

Kombiinstrument aus- und einbauen

Kontaktschalter für Türen und Heckklappe

Kontaktschalter für Motorhaube aus- und einbauen

Lenkstockschalter aus- und einbauen

Schalter im Fahrzeuginnenraum aus- und einbauen

Radio aus- und einbauen

CD-Wechsler im Handschuhfach aus- und einbauen

Lautsprecher aus- und einbauen

Antennenverstärker aus- und einbauen

Heizung/Klimatisierung

Klimaanlage

Außentemperaturfühler aus- und einbauen

Luftaustrittsdüse aus- und einbauen

Heizungs-/Klimabedieneinheit aus- und einbauen

Bowdenzug für Temperaturklappe aus- und einbauen

Gebläsemotor/Vorwiderstand für Heizung aus- und einbauen

Zuheizelement aus- und einbauen

Störungsdiagnose Heizung

Fahrwerk

Vorderachse

Federbein aus- und einbauen

Federbein zerlegen/Stoßdämpfer/Schraubenfeder aus- und einbauen

Nabenschraube aus- und einbauen

Gelenkwelle aus- und einbauen

Gelenkwelle/Gelenkschutzhüllen/Gleichlaufgelenke – Detailübersicht

Gelenkwelle/Gelenkschutzhüllen/Tripodegelenk innen – Detailübersicht

Gelenkwelle zerlegen/Manschette erneuern

Fahrzeug in Leergewichtslage bringen

Hinterachse

Schraubenfeder an der Hinterachse aus- und einbauen

Stoßdämpfer an der Hinterachse aus- und einbauen

Stoßdämpfer zerlegen

Lenkung/Airbag

Airbag-Sicherheitshinweise

Airbag-Einheit aus- und einbauen

Lenkrad aus- und einbauen

Spurstangenkopf aus- und einbauen

Manschette für Lenkung aus- und einbauen

Räder und Reifen

Reifenfülldruck

Reifen- und Scheibenrad-Bezeichnungen/Herstellungsdatum

Profiltiefe messen

Auswuchten von Rädern

Schneeketten

Rad aus- und einbauen

Reifendruckkontrollsystem

Reifenpflegetipps

Austauschen der Räder/Laufrichtung

Fehlerhafte Reifenabnutzung

Bremsanlage

Technische Daten Bremsanlage

Vorderrad-Scheibenbremse FN-3 – Detailübersicht

Bremsbeläge vorn aus- und einbauen

Bremssattel/Bremssattelträger vorn aus- und einbauen

Hinterrad-Scheibenbremse CII 38 – Detailübersicht

Bremsbeläge hinten aus- und einbauen

Bremssattel/Bremssattelträger hinten aus- und einbauen

Feststellmotor am Bremssattel hinten aus- und einbauen

Bremsscheibe aus- und einbauen

Bremsscheibendicke prüfen

Bremslichtschalter aus- und einbauen

Bremsschlauch aus- und einbauen

Bremskraftverstärker prüfen

Bremsanlage entlüften

Störungsdiagnose Bremse

Motor-Mechanik

Hinweis zum Aus- und Einbau von Zahnriemen, Zylinderkopf, Steuerkette

Motorabdeckung oben aus- und einbauen

1,6-l-Benzinmotor 75 kW (102 PS)

1,6-l-FSI-Benzinmotor

2,0-l-FSI-/TFSI-Benzinmotor

1,9-/2,0-l-Dieselmotor

Keilrippenriemen aus- und einbauen

Motor starten

Störungsdiagnose Motor

Motor-Schmierung

Ölpumpe/Ölwanne – Detailübersicht

Motor-Kühlung

Kühlmittelkreislauf

Kühler-Frostschutzmittel

Kühlmittel wechseln

Kühlmittelpumpe/Kühlmittelregler (Thermostat) – Detailübersicht

Kühlmittelregler prüfen

Kühlmittelpumpe aus- und einbauen

Kühler aus- und einbauen

Kühler-Lüfter aus- und einbauen

Störungsdiagnose Motor-Kühlung

Motor-Management

Sicherheitsmaßnahmen bei Arbeiten am Benzin-Einspritzsystem

Benzin-Einspritzanlage

Saugrohr/Kraftstoffverteilerrohr – Detailübersicht (1,6-l-Benzinmotor 75 kW)

Saugrohr – Detailübersicht (2,0-l-TFSI-Benzinmotor)

Leerlaufdrehzahl/Zündzeitpunkt/CO-Gehalt prüfen und einstellen

Allgemeine Prüfung der Benzin-Einspritzanlage

Kraftstoffverteiler – Detailübersicht (2,0-l-TFSI-Benzinmotor)

Störungsdiagnose Benzin-Einspritzanlage

Diesel-Einspritzanlage

Diesel-Einspritzverfahren

Glühkerzen aus- und einbauen

Vorglühanlage prüfen

Common-Rail-Diesel-Einspritzsystem

Störungsdiagnose Diesel-Einspritzanlage

Kraftstoffanlage

Kraftstoff sparen beim Fahren

Sicherheits- und Sauberkeitsregeln bei Arbeiten an der Kraftstoffversorgung

Sicherheitsmaßnahmen bei Arbeiten am Kraftstoffsystem

Kraftstoffbehälter/Kraftstoffpumpe – Detailübersicht

Kraftstofffilter – Detailübersicht (Dieselmotor)

Kraftstoffanlage entlüften

Luftfilter – Detailübersicht

Abgasanlage

Katalysatorschäden vermeiden

Aufbau des Katalysators

Diesel-Partikelfilter

Abgasanlagen – Detailübersicht

Abgasanlage aus- und einbauen

Vorschalldämpfer/Nachschalldämpfer ersetzen

Abgasanlage auf Dichtigkeit prüfen

Innenausstattung

Wichtige Arbeits- und Sicherheitshinweise

Halteclips/Federklammern aus- und einbauen

Innenspiegel aus- und einbauen

Sonnenblende aus- und einbauen

Haltegriff am Dach aus- und einbauen

Aschenbecher/Ablagefach vorn aus- und einbauen

Abdeckung für Schalt-/Wählhebel aus- und einbauen

Mittelkonsole aus- und einbauen

Seitliche Verkleidung im Fußraum aus- und einbauen

Blende für Radio aus- und einbauen

Blende für Heizungsbedieneinheit aus- und einbauen

Lenksäulenverkleidung aus- und einbauen

Handschuhfach aus- und einbauen

Ablagefach unter dem Lichtschalter aus- und einbauen

Obere Abdeckung im Fahrerfußraum aus- und einbauen

Blenden und Zierleisten in der Armaturentafel aus- und einbauen

Verkleidung der Armaturentafel auf der Fahrerseite aus- und einbauen

Seitliche Klappe an der Armaturentafel aus- und einbauen

Dachkonsole aus- und einbauen

Verkleidungen im Fahrzeug-Innenraum aus- und einbauen (Limousine)

Verkleidungen im Fahrzeug-Innenraum aus- und einbauen (VARIANT)

Vordersitz aus- und einbauen

Rücksitz aus- und einbauen

Rücksitzseitenpolster aus- und einbauen

Karosserie außen

Sicherheitshinweise bei Karosseriearbeiten

Steinschlagschäden an der Frontscheibe

Spreiznieten aus- und einbauen

Blindnieten aus- und einbauen

Motorraumabdeckung unten aus- und einbauen

Windlaufgrill aus- und einbauen

Schlossträger in Servicestellung bringen

Stoßfänger/Stoßfängerabdeckung vorn aus- und einbauen

Stoßfänger/Stoßfängerabdeckung hinten aus- und einbauen

Kotflügel vorn aus- und einbauen

Innenkotflügel aus- und einbauen

Kühlergrill aus- und einbauen

Motorhaube aus- und einbauen

Motorhaubenschloss aus- und einbauen/einstellen

Seilzug für Motorhaube aus- und einbauen

Motorhaubenverkleidung aus- und einbauen

Dämpfungspuffer einstellen

Gasdruckfeder aus- und einbauen

Kofferraumdeckel aus- und einbauen

Schloss für Kofferraumdeckelaus- und einbauen

Kofferraumdeckelverkleidung aus- und einbauen

Heckklappe aus- und einbauen

Heckklappenverkleidung aus- und einbauen

Tür vorn aus- und einbauen/einstellen

Türverkleidung aus- und einbauen

Fensterkurbel aus- und einbauen

Dreieckblende aus- und einbauen

Tür-Aggregateträger vorn mit Fensterheber aus- und einbauen

Fensterhebermotor aus- und einbauen

Tür-Aggregateträger hinten mit Fensterheber aus- und einbauen

Türschloss aus- und einbauen

Lagerbügel für Türaußengriff aus- und einbauen

Schließzylindergehäuse aus- und einbauen

Türaußengriff aus- und einbauen

Spiegelglas aus- und einbauen

Spiegelgehäuse aus- und einbauen

Außenspiegel aus- und einbauen

Seitenschutzleisten aus- und einbauen

Stromlaufpläne

Der Umgang mit dem Stromlaufplan

Zuordnung der Stromlaufpläne

Gebrauchsanleitung für Stromlaufpläne

Verschiedene Stromlaufpläne

VW PASSAT

Aus dem Inhalt:

 Modellvarianten

 Fahrzeugidentifizierung

 Motordaten

1973 wurde der VW PASSAT erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Seit dieser Zeit wurden über 13 Millionen PASSATModelle produziert. Die 6. PASSAT-Generation, nun wieder mit quer eingebautem Frontmotor, startete im März 2005 mit dem Limousinen-Modell, der VARIANT folgte fünf Monate später.

Der PASSAT besitzt serienmäßig eine elektronische Parkbremse. Zudem konnten aufgrund der elektronischen Steuerung und einer Vernetzung mit anderen Steuergeräten neue Funktionen realisiert werden. Zu ihnen gehören der dynamische Anfahrassistent (etwa am Berg) und die Auto-Hold-Funktion (Ampel-Halt ohne dauerhafte Bremspedalbetätigung). Sie ist serienmäßig bei Modellen mit Automatik-Getriebe und mit Anhängevorrichtung vorhanden.

Neu ist auch das mit einer Funkfernbedienung ausgerüstete Start- und Schließsystem. Dabei wird der Sender der Funkfernbedienung in eine Halterung rechts vom Lenkrad geschoben, und der Motor kann nun per Druck auf den Sender gestartet werden. Als Sonderausstattung ist das schlüssellose Schließ- und Startsystem KESSY (Keyless-Entry-Start-and-Stop-System) erhältlich. Damit können die Türen ver- und entriegelt sowie der Motor gestartet werden, ohne den Zündschlüssel aktiv zu benutzen.

Bei einer Fahrzeuglänge von 4,77 Meter und einem Radstand von 2,71 Meter bietet der PASSAT für 5 Personen und Gepäck angenehme Platzverhältnisse. Der Kofferraum der Limousine fasst 565 Liter. Beim VARIANT kann das Gepäckraumvolumen von 603 Liter durch Umlegen der hinteren Sitzbank auf 1.731 Liter vergrößert werden.

Für den PASSAT stehen in Leistung, Hubraum und Bauart recht unterschiedliche Benzin- und Dieselmotoren zur Verfügung, so dass je nach persönlicher Anforderung zwischen sehr wirtschaftlicher und ausgeprägt sportlicher Motorisierung ausgewählt werden kann.

Der vorliegende Band gilt für alle Motorisierungen und Karosserie-Versionen.

Limousine

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Limousine/VARIANT, Heckansicht

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Fahrzeug- und Motoridentifizierung

Fahrzeugidentifizierung

 Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer (Fahrgestellnummer) lässt sich von außen durch ein Sichtfenster in der Frontscheibe ablesen. Das Sichtfenster befindet sich unterhalb vom linken Scheibenwischer.

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 Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer –Pfeil– ist ebenfalls im Motorraum auf der Verlängerung des rechten Längsträgers eingeschlagen. 1 – Kühlmittelausgleichbehälter.

Aufschlüsselung der Fahrgestellnummer:

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image Herstellerzeichen: WVW = Volkswagen AG.

image Füllzeichen.

image 2-stellige Typenkurzbezeichnung aus den ersten beiden Stellen der offiziellen Typenbezeichnung. 3C = PASSAT (3C2 = Limousine, 3C5 = VARIANT).

image Weiteres Füllzeichen.

image Angabe des Modelljahres: 5 – 2005; 6 – 2006; ... bis ... 9 – 2009; A – 2010; B – 2011 usw.

image Produktionsstätte.

image Laufende Nummerierung.

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 Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer befindet sich auch auf dem Fahrzeugdatenträger –Pfeil–, der links in der Reserveradmulde aufgeklebt ist.

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 Der Fahrzeugdatenträger enthält folgende Fahrzeugdaten:

1 – Produktions-Steuerungsnummer

2 – Fahrzeug-Identifizierungsnummer

3 – Typ-Kennnummer

4 – Typerklärung/Motorleistung

5 – Motor- und Getriebekennbuchstaben

6 – Lacknummer/Innenausstattungs-Kennnummer

7 – Mehrausstattungs-Kennnummer

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 Die Motornummer –Pfeil– besteht aus den 3-stelligen Motorkennbuchstaben und einer fortlaufenden 6-stelligen Nummer. Sie ist an der Trennfuge von Motor und Getriebe in den Motorblock eingeschlagen. Die Abbildung zeigt den Dieselmotor.

 Außerdem kann sich die Motornummer je nach Motor an folgenden Stellen befinden:

 Aufkleber auf der Zahnriemen-Abdeckung.

 Fahrzeugdatenträger in der Reserveradmulde.

 Fahrzeugdatenträger im Serviceplan.

 Die Motorkennbuchstaben können zusätzlich rechts am Zylinderkopf und Motorblock eingeschlagen sein.

Motordaten

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1) Leistung für Motor CDAA: 118 kW/4500/min bzw. 160 PS/4500/min.

Hinweis: Die Füllmengen können je nach Ausstattung des Fahrzeuges vom angegebenen Wert abweichen.

Abkürzungen:

FSI = Fuel Stratified Injection = geschichtete Kraftstoffeinspritzung = Benzin-Direkteinspritzer.

TFSI = Turbocharger Fuel Stratified Injection = geschichtete Kraftstoffeinspritzung mit Turbolader = Turbo-Benzin-Direkteinspritzer.

TSI = Twincharger Stratified Injection = Benzin-Direkteinspritzer mit Turbolader und Kompressor (Doppelaufladung).

Motormanagement MED = Motronic mit Elektrischer Gasbetätigung und Benzin-Direkteinspritzung.

Simos = Siemens Motor-Steuerung.

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Hinweis: Die Füllmengen können je nach Ausstattung des Fahrzeuges vom angegebenen Wert abweichen.

Abkürzungen:

PD-TDI = Pumpe-Düse-Turbo-Direct-Injection = Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Pumpe-Düse-System.

CR-TDI = Common-Rail-Turbo-Direct-Injection = Turbodiesel-Direkteinspritzer mit Common-Rail-System.

1) Motor BXE: 3,8 l; Motor BLS: 4,3 l.

Wartung

Aus dem Inhalt:

 Wartungsplan

 Wartungsarbeiten

 Serviceanzeige nach der Wartung zurückstellen

 Werkzeugausrüstung

 Motorstarthilfe

Wartungssystem

Der PASSAT kann nach unterschiedlichen Wartungssystemen gewartet werden.

Fahrzeuge mit der PR-Nummer »QG1« werden nach dem Longlife-Service-System mit flexiblen Wartungsintervallen gewartet.

Fahrzeuge mit der PR-Nummer »QG0«, »QG2« und »QG3« werden nach starren Wartungsintervallen gewartet.

Die PR-Nummer steht auf dem Fahrzeugdatenträger. Der Datenträger ist links in der Reserveradmulde aufgeklebt, siehe Abbildung N01-10001 auf Seite 12.

Erläuterung der Begriffe:

PR-Nummer = Produktions-Steuerungs-Nummer. Damit werden während der Produktion Ausstattungen, Mehrausstattungen oder länderspezifische Abweichungen gekennzeichnet.

QG0 = Fahrzeuge sind werksseitig nicht mit Komponenten für den Longlife-Service ausgestattet.

QG1 = Fahrzeuge sind werksseitig mit Komponenten für den Longlife-Service ausgestattet. Motorölstandssensor und Bremsverschleißanzeige sind vorhanden. Die flexible Service-Intervall-Anzeige ist aktiviert.

QG2 = Ausstattung wie QG1, aber die Service-Intervall-Anzeige ist nicht auf »flexible«, sondern auf »starre« Service-Intervalle eingestellt.

Longlife-Service

Die Motoren sind ab Werk mit einem alterungsbeständigen Longlifeöl befüllt. Dadurch sind je nach Motorbelastung lange Wartungsintervalle möglich.

Der Zeitpunkt für die Wartung wird dem Fahrer über die »Flexible Service-Intervall-Anzeige« nach dem Einschalten der Zündung im Display des Kombiinstruments oder im Kilometerzähler angezeigt.

Steht eine Wartung an, wird der Fälligkeitstermin nach dem Einschalten der Zündung beziehungsweise nach dem Starten des Motors folgendermaßen angezeigt: Im Display des Kombiinstruments erscheinen das Schraubenschlüssel-Symbol und die Kilometerangabe bis zur nächsten Wartung. Nach etwa 10 Sekunden schaltet die Anzeige um und es erscheinen ein »Uhr-Symbol« sowie die Anzahl der Tage bis zur nächsten Wartung.

Gleichzeitig erscheint im Kombiinstrument beispielsweise die Anzeige: »SERVICE IN 3000 km« oder »SERVICE IN 40 TAGEN«. Nach 20 Sekunden verlischt die Service-Meldung. Um die Service-Meldung manuell abzufragen, ist bei eingeschalteter Zündung die Service-Taste (Schraubenschlüsselsymbol) kurz zu drücken.

Bei Erreichen der vom Steuergerät berechneten Intervalldauer ertönt ein Gongsignal, das »Schraubenschlüsselsymbol« blinkt und im Display erscheint die Meldung »SERVICE«. Die Wartung sollte dann umgehend durchgeführt werden.

Hinweis: Eine überfällige Wartung wird durch ein Minuszeichen vor der Kilometer- oder Tagesangabe angezeigt.

Nach einer durchgeführten Wartung muss die Service-Intervall-Anzeige zurückgesetzt werden. Die Fachwerkstatt verwendet dazu das VW-Diagnosegerät. Die Service-Intervall-Anzeige kann auch ohne Diagnosegerät zurückgesetzt werden, siehe entsprechendes Kapitel.

Wird im Rahmen einer Wartung oder Reparatur kein Longlife-Motoröl nach VW-Norm eingefüllt, dann muss das System von »flexiblen« auf »starre« Service-Intervalle umgestellt werden. Dann ist alle 15.000 km oder 12 Monate ein Ölwechsel-Service erforderlich.

Hinweis: Die Fachwerkstätten fragen bei jeder Inspektion mit Hilfe des Fehlerauslesegerätes die Fehlerspeicher der elektronischen Steuergeräte von Motor, ABS, Airbag und Wegfahrsicherung ab. Es kann daher sinnvoll sein, in regelmäßigen Abständen eine Fachwerkstatt aufzusuchen, auch wenn die Wartung in Eigenregie durchgeführt wird. Die Abfrage der Fehlerspeicher wird am Diagnoseanschluss vorgenommen. Bei dieser Gelegenheit kann auf Wunsch auch die Intervallanzeige zurückgestellt werden.

Starre Wartungsintervalle

Die Service-Intervall-Anzeige kann, falls kein Longlife-Öl verwendet wird, von den »flexiblen« Service-Intervallen (Longlife-Service) auf »starre« Service-Intervalle umgestellt werden. Dazu muss die Service-Intervall-Anzeige nach einer durchgeführten Wartung mit dem Fahrzeug-Diagnosegerät umgestellt oder mit der Service-Taste am Kombiinstrument zurückgestellt werden. Als Maßstab für die Anzeige der Wartungszyklen in der Service-Intervall-Anzeige (SIA) werden die Zeit seit dem letzten Zurücksetzen der Anzeige beziehungsweise die gefahrenen Kilometer berechnet. Bei abgeklemmter Fahrzeugbatterie bleiben die Werte der SIA erhalten.

Ölwechsel-Service

Der Ölwechsel-Service ist entsprechend der Service-Intervall-Anzeige in folgenden Intervallen durchzuführen:

Bei starren Service-Intervallen oder wenn kein Longlife-Öl eingefüllt ist, ist der Ölwechsel alle 15.000 km oder nach 1 Jahr durchzuführen, je nachdem was zuerst eintritt.

Achtung: Bei erschwerten Betriebsbedingungen, wie überwiegend Stadt- und Kurzstreckenverkehr, häufigen Gebirgsfahrten, Anhängerbetrieb und staubigen Straßenverhältnissen, Ölwechsel-Service öfters durchführen.

 Motor: Öl wechseln, Ölfilter ersetzen.

 Scheibenbremsbeläge vorn und hinten: Dicke prüfen.

 Service-Intervall-Anzeige zurücksetzen.

Wartungsplan

Die Wartung ist entsprechend der Service-Intervall-Anzeige in folgenden Abständen durchzuführen:

Bei Fahrzeugen mit Longlife-Service und flexiblen Service-Intervallen sind beim »Intervall-Service« (spätestens nach 2 Jahren) die mit gekennzeichneten Wartungsarbeiten durchzuführen. Beim »Intervall-Service Inspektion« sind die mit und gekennzeichneten Wartungsarbeiten durchzuführen. Der »Intervall-Service Inspektion« erfolgt spätestens alle 60.000 km oder nach 4 Jahren.

Bei starren Service-Intervallen oder wenn kein Longlife-Öl eingefüllt ist, sind beim »Intervall-Service« alle 30.000 km oder nach 2 Jahren die mit gekennzeichneten Wartungsarbeiten durchzuführen. Beim »Intervall-Service Inspektion« sind die mit und gekennzeichneten Wartungsarbeiten durchzuführen. Der »Intervall-Service Inspektion« erfolgt alle 60.000 km oder nach 3 Jahren (Fahrzeuge ab Modelljahr 2008) beziehungsweise nach 4 Jahren (Fahrzeuge bis Modelljahr 2007).

Im Rahmen der Wartung sind ebenfalls die zusätzlichen, mit gekennzeichneten Wartungsarbeiten entsprechend den angegebenen Intervallen durchzuführen.

Achtung: Bei häufigen Fahrten in staubiger Umgebung Wechselintervall für Motor-Luftfilter und Pollenfilter halbieren.

Motor

 Motor: Öl wechseln, Ölfilter erneuern.

 Motor/Motorraum: Sichtprüfung auf Undichtigkeiten.

 Kühl- und Heizsystem: Flüssigkeitsstand prüfen, Konzentration des Frostschutzmittels prüfen. Sichtprüfung auf Undichtigkeiten und äußere Verschmutzung des Kühlers.

 Abgasanlage: Auf Beschädigungen, Undichtigkeiten und lockere Befestigung sichtprüfen.

 Keilrippenriemen: Zustand prüfen. Bei Motoren ohne automatische Spannvorrichtung: Spannung prüfen.

Getriebe/Achsantrieb

 Getriebe/Achsantrieb: Auf Undichtigkeiten und Beschädigungen sichtprüfen.

 Automatikgetriebe, außer 1,8-/2,0-l-TSI-Motor und Automatikgetriebe AG6: ATF-Stand sowie Ölstand im Achsantrieb prüfen, gegebenenfalls auffüllen.

 Allradantrieb 4Motion: Ölstand im Achsantrieb vorn und hinten prüfen, gegebenenfalls auffüllen.

Vorderachse/Lenkung

 Spurstangenköpfe: Spiel und Befestigung prüfen, Staubkappen prüfen.

 Achsgelenke: Staubkappen prüfen.

 Manschetten der Antriebswellen: Auf Undichtigkeiten und Beschädigungen sichtprüfen.

Bremsen/Reifen/Räder

 Bremsen: Belagstärke der vorderen und hinteren Bremsbeläge prüfen.

 Bereifung: Profiltiefe und Reifenfülldruck prüfen; Reifen auf Verschleiß und Beschädigungen (einschließlich Reserverad) prüfen.

 Reifen-Kontroll-Anzeige, falls vorhanden: Grundeinstellung durchführen.

 Reifenreparatur-Set, falls vorhanden: Haltbarkeitsdatum prüfen.

 Bremsanlage: Leitungen, Schläuche, Bremszylinder und Anschlüsse auf Undichtigkeiten und Beschädigungen prüfen.

 Bremsflüssigkeitsstand: Prüfen, gegebenenfalls auffüllen. Achtung: Beim Prüfen des Bremsflüssigkeitsstandes ist der Verschleiß der Bremsbeläge zu berücksichtigen. Ein geringerer Bremsflüssigkeitsstand bei älteren Bremsbelägen ist normal.

Karosserie/Innenausstattung

 Verbandkasten: Haltbarkeitsdatum überprüfen, gegebenenfalls Teile mit verfallenem Haltbarkeitsdatum beziehungsweise kompletten Verbandkasten ersetzen.

 Schiebedach: Führungsschienen reinigen und fetten.

 Schiebedachabläufe: Auf Durchfluss prüfen/reinigen.

 Abnehmbare Anhängerkupplung prüfen/instand setzen.

 Türfeststeller: Schmieren.

 Unterbodenschutz: Auf Beschädigungen sichtprüfen.

Elektrische Anlage

 Batterie sowie Zweitbatterie, falls vorhanden: Prüfen.

 Service-Intervall-Anzeige: Zurücksetzen.

 Fahrzeugsystemtest durchführen (Werkstattarbeit).

 Front- und Heckbeleuchtung, Blinkanlage, Warnblinkanlage: Funktion prüfen.

 Sämtliche Stromverbraucher/Bedienelemente/Anzeigen/Innenbeleuchtung/Hupe: Funktion prüfen.

 Scheibenwischerblätter: Wischergummis auf Verschleiß prüfen. Ruhestellung prüfen.

 Scheibenwaschanlage: Funktion prüfen, Düsenstellung kontrollieren, Flüssigkeit nachfüllen, Scheinwerfer-Waschanlage prüfen.

 Scheinwerfer: Einstellung prüfen (Werkstattarbeit).

Folgende Arbeiten zusätzlich durchführen:

Alle 7.500 km

 Dieselmotor, bei Verwendung von stark schwefelhaltigem Kraftstoff (Schwefelgehalt ≥ 2000 ppm): Kraftstofffilter ersetzen.

Erstmalig nach 3 Jahren, dann alle 2 Jahre

 Bremsflüssigkeit: Erneuern.

 Abgasuntersuchung (AU): Leerlaufdrehzahl, CO-Gehalt, Zündzeitpunkt prüfen; Fehlerspeicher abfragen (Werkstattarbeit).

 1,4-l-Motor CDGA Eco-Fuel: Gasanlage prüfen (Fachwerkstatt).

 1,4-l-Motor CDGA Eco-Fuel: Einfüllstutzen prüfen/reinigen.

Alle 30.000 km

 Dieselmotor, bei Verwendung von Biodiesel: Kraftstofffilter ersetzen.

 Dieselmotor bis MJ 2009: Partikelfilter prüfen (Erstmalig nach 150.000 km, dann alle 30.000 km; Werkstatt-Arbeit).

 Dieselmotor ab MJ 2010: Partikelfilter prüfen (Erstmalig nach 180.000 km, dann alle 30.000 km; Werkstatt-Arbeit).

 1,6-l-Benzinmotor BSE/BSF: Zahnriemen für Nockenwellenantrieb prüfen (Erstmalig nach 90.000 km, dann alle 30.000 km).

Alle 4 Jahre

 Reifenreparatur-Set, falls vorhanden: Ersetzen, dabei Haltbarkeitsdatum beachten.

Alle 60.000 km

 Fahrzeuge mit Direktschaltgetriebe 02E: Getriebeöl und Ölfilter wechseln.

 Allradantrieb 4Motion: Öl der Haldex-Kupplung wechseln. (Fahrzeuge ab MJ 2010: Alle 3 Jahre).

 1,8-/2,0-l-TSI-Motor mit Automatikgetriebe AG6: ATF-Getriebeöl wechseln.

Alle 60.000 km oder 2 Jahre

 Lüftung/Heizung: Staub-/Pollenfilter-Einsatz erneuern, Gehäuse reinigen.

Alle 60.000 km oder 4 Jahre

 1,4-l-TSI-, 1,6-l-, 2,0-l-FSI-Benzinmotor: Zündkerzen erneuern.

Alle 6 Jahre

 Reifendrucksensoren, falls vorhanden: Ersetzen (Werkstattarbeit).

Alle 90.000 km

 Dieselmotor, bei Verwendung von normalem Dieselkraftstoff: Kraftstofffilter ersetzen.

Alle 90.000 km oder 6 Jahre

 Motor-Luftfilter: Filtereinsatz erneuern, Filtergehäuse reinigen.

 1,8-/2,0-l-TSI-, 2,0-l-TFSI- und V6-FSI-Benzinmotor: Zündkerzen erneuern.

Alle 20 Jahre

 1,4-l-Motor CDGA Eco-Fuel: Erdgasbehälter ersetzen (Fachwerkstatt).

Zahnriemen-/Spannrollen-Wechselintervalle

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Hinweis: Die Motoren mit den Kennbuchstaben AXZ, BLF, BLP, BLV, BWS, BZB, CAXA, CAWB, CBFA, CCTA, CCTB, CDGA besitzen einen Kettenantrieb, der wartungsfrei ist.

Beim 1,6-l-Motor BSE, BSF Zahnriemen im Rahmen der Wartung sichtprüfen und bei Bedarf ersetzen.

Wartungsarbeiten

Hier werden, nach den verschiedenen Baugruppen des Fahrzeugs aufgeteilt, alle Wartungsarbeiten beschrieben, die gemäß dem Wartungsplan durchgeführt werden müssen. Auf die erforderlichen Verschleißteile sowie das möglicherweise benötigte Sonderwerkzeug wird jeweils hingewiesen.

Es empfiehlt sich Reifendruck, Motorölstand und Flüssigkeitsstände für Kühlung, Wisch-/Waschanlage etc. mindestens alle 4 bis 6 Wochen zu prüfen und gegebenenfalls zu ergänzen.

Achtung: Beim Einkauf von Ersatzteilen ist zur Identifizierung des Fahrzeuges unbedingt die Fahrzeug-Ident-Nummer (Fahrgestellnummer) beziehungsweise der KFZ-Schein mitzunehmen. Sonst ist eine genaue Zuordnung der Ersatzteile nicht möglich.

Um ganz sicher zu sein, dass man die richtigen Ersatzteile erhalten hat, empfiehlt es sich nach Möglichkeit, das Altteil auszubauen und zum Ersatzteilhändler mitzunehmen. Dort kann man es mit dem Neuteil vergleichen.

Motor und Abgasanlage

Folgende Wartungspunkte müssen nach dem Wartungsplan in unterschiedlichen Intervallen durchgeführt werden:

 Motor/Motorraum: Sichtprüfung auf Undichtigkeiten.

 Motor: Öl wechseln, Ölfilter erneuern.

 Kühl- und Heizsystem: Flüssigkeitsstand prüfen, Konzentration des Frostschutzmittels prüfen. Sichtprüfung auf Undichtigkeiten und äußere Verschmutzung des Kühlers.

 Dieselmotor: Kraftstofffilter ersetzen.

 Motor-Luftfilter: Filtereinsatz erneuern, Filtergehäuse reinigen.

 Keilrippenriemen: Zustand prüfen, bei Verschleißspuren wechseln.

 Abgasanlage: Auf Beschädigungen, Undichtigkeiten und lockere Befestigung sichtprüfen.

 Benzinmotor: Zündkerzen erneuern.

 1,6-l-Benzinmotor BSE/BLF/BLP: Zahnriemen für Nockenwellenantrieb auf Beschädigung sichtprüfen, gegebenenfalls ersetzen (Werkstattarbeit), siehe auch Seite 171/173.

 2,0-l-Benzinmotor (FSI/TFSI): Zahnriemen für Nockenwellenantrieb erneuern (Werkstattarbeit), siehe auch Seite 174.

 1,9-/2,0-l-Dieselmotor: Zahnriemen für Nockenwellenantrieb und Zahnriemenspannrolle erneuern (Werkstattarbeit), siehe auch Seite 177.

 Abgasuntersuchung (AU) durchführen lassen; Fehlerspeicher abfragen (Werkstattarbeit).

Motor/Motorraum: Sichtprüfung auf Undichtigkeiten

Spezialwerkzeug: Nicht erforderlich.

 Obere Motorabdeckung ausclipsen und abnehmen.

 Untere Motorraumabdeckung ausbauen, siehe Seite 243.

 Leitungen, Schläuche und Anschlüsse

  der Kraftstoffanlage,

  des Kühl- und Heizungssystems,

  der Bremsanlage

auf Undichtigkeiten, Scheuerstellen, Porosität und Brüchigkeit sichtprüfen.

Ölundichtigkeit suchen

Bei ölverschmiertem Motor und hohem Ölverbrauch überprüfen, wo das Öl austritt. Dazu folgende Stellen überprüfen:

 Öleinfülldeckel öffnen und Dichtung auf Porosität oder Beschädigung prüfen.

 Kurbelgehäuse-Entlüftung: Zum Beispiel Belüftungsschlauch vom Zylinderkopfdeckel zum Luftansaugschlauch.

 Zylinderkopfdeckel-Dichtung.

 Zylinderkopf-Dichtung.

 Ölablassschraube (Dichtring).

 Ölfilterdichtung: Ölfilter am Ölfilterflansch.

 Ölwannendichtung.

 Wellendichtringe links und rechts für Nockenwelle(n) und Kurbelwelle.

Da sich bei Undichtigkeiten das Öl meistens über eine größere Motorfläche verteilt, ist der Austritt des Öls nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Bei der Suche geht man zweckmäßigerweise wie folgt vor:

 Motorwäsche durchführen: Generator mit einer Plastiktüte abdecken. Motor mit handelsüblichem Kaltreiniger einsprühen und nach einer kurzen Einwirkungszeit an einer Autowaschanlage mit Wasser abspritzen.

 Trennstellen und Dichtungen am Motor von außen mit Kalk oder Talkumpuder bestäuben.

 Ölstand kontrollieren, gegebenenfalls auffüllen.

 Probefahrt durchführen. Da das Öl bei heißem Motor dünnflüssig wird und dadurch schneller an den Leckstellen austreten kann, sollte die Probefahrt über eine Strecke von ca. 30 km auf einer Schnellstraße durchgeführt werden.

 Anschließend Motor mit Lampe anstrahlen, undichte Stelle lokalisieren und Fehler beheben.

Kühlsystem prüfen

 Kühlmittelschläuche durch Zusammendrücken und Verbiegen auf poröse Stellen untersuchen, hart gewordene und aufgequollene Schläuche erneuern.

 Die Schläuche dürfen nicht zu kurz auf den Anschlussstutzen sitzen.

 Festen Sitz der Schlauchschellen kontrollieren, gegebenenfalls Schellen erneuern.

 Dichtung des Verschlussdeckels für den Ausgleichbehälter auf Beschädigungen überprüfen.

Achtung: Ein zu niedriger Kühlmittelstand kann auch von einem nicht richtig aufgeschraubten Verschlussdeckel herrühren.

 Deutlicher Kühlmittelverlust und/oder Öl in der Kühlflüssigkeit sowie weiße Abgaswolken bei warmem Motor deuten auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hin.

Achtung: Mitunter ist es schwierig, die Leckstelle ausfindig zu machen. Dann empfiehlt sich eine Druckprüfung durch die Werkstatt (Spezialgerät erforderlich). Hierbei kann ebenfalls das Überdruckventil des Verschlussdeckels geprüft werden.

 Obere Motorabdeckung einbauen.

 Motorraumabdeckung unten einbauen, siehe Seite 243.

Motorölstand prüfen/Motoröl auffüllen

Der Motor sollte auf einer Fahrstrecke von ca. 1.000 km nicht mehr als 1,0 Liter Öl verbrauchen. Mehrverbrauch ist ein Anzeichen für verschlissene Ventilschaftabdichtungen und/oder Kolbenringe beziehungsweise Öldichtungen.

Spezialwerkzeug: Nicht erforderlich.

Erforderliche Betriebsmittel/Verschleißteile:

 Nur ein von VW freigegebenes Motoröl verwenden, siehe Seite 188.

Prüfen

 Motor warm fahren und auf einer ebenen, waagerechten Fläche abstellen.

 Nach Abstellen des Motors mindestens 3 Minuten lang warten, damit sich das Öl in der Ölwanne sammelt.

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 Ölmessstab –2– herausziehen und mit einem sauberen Lappen abwischen. 1 – Öleinfülldeckel.

 Anschließend Messstab bis zum Anschlag einführen und wieder herausziehen.

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 Der Ölstand ist in Ordnung, wenn er im Bereich –B– liegt. Liegt er im Bereich –C–, muss Öl bis zum Bereich –B– nachgefüllt werden (ca. 1 l). Bei einem Ölstand im Bereich –A–, darf kein Motoröl nachgefüllt werden.

Achtung: Zu viel eingefülltes Motoröl (oberhalb von Bereich –A–) muss wieder abgesaugt werden, da sonst die Motordichtungen beziehungsweise der Katalysator beschädigt werden können.

 Bei hoher Motorbeanspruchung wie zum Beispiel längeren Autobahnfahrten im Sommer, bei Anhängerbetrieb oder Gebirgsfahrten sollte der Ölstand im oberen Teil von Bereich –B– liegen.

 Nachgefüllt wird am Verschluss des Zylinderkopfdeckels. Beim Nachfüllen richtige Ölsorte verwenden, keine Ölzusätze verwenden, siehe auch Kapitel »Motor-Schmierung«.

 Ölmessstab einsetzen, Einfülldeckel aufschrauben.

Motoröl wechseln/Ölfilter ersetzen

Erforderliches Spezialwerkzeug:

 Je nach Ausführung geeignete Stecknuss zum Lösen des Ölfilterdeckels.

Wenn das Motoröl abgesaugt wird:

 Ölabsauggerät. Außendurchmesser der Sonde maximal 6 mm.

 Ölauffangbehälter.

Wenn das Motoröl abgelassen wird:

 Grube oder hydraulischer Wagenheber mit Unterstellböcken.

 Ölauffangwanne, die je nach Motor bis zu 5 Liter Öl fasst.

Erforderliche Betriebsmittel/Verschleißteile:

 Je nach Motor 3,5 bis 5,0 Liter Motoröl. Dabei nur ein von VW freigegebenes Motoröl verwenden, siehe Seite 188.

 Ölfiltereinsatz für den jeweiligen Motor.

 Neue(n) Dichtring(e) für Ölfilterdeckel.

 Nur wenn Öl abgelassen wird: Neue Ölablassschraube mit neuem Dichtring.

Hinweis: Die Öl-Verkaufsstellen nehmen die entsprechende Menge Altöl kostenlos entgegen, daher beim Ölkauf Quittung und Ölkanister für spätere Altölrückgabe aufbewahren! Um Umweltschäden zu vermeiden, keinesfalls Altöl einfach wegschütten oder dem Hausmüll mitgeben.

Die Ölwechselmenge mit Filterwechsel steht in der Tabelle auf Seite 13.

Hinweis: Die dort angegebenen Ölwechselmengen sind ungefähre Mengenangaben. Auf jeden Fall nach dem Ölwechsel den Ölstand mit dem Ölmessstab prüfen und gegebenenfalls korrigieren.

Das Motoröl kann entweder durch das Ölmessstab-Führungsrohr abgesaugt oder aus der Ölwanne abgelassen werden. Zum Absaugen ist eine geeignete Absaugpumpe erforderlich. Dabei darauf achten, dass der Absaugschlauch in das Ölmessstab-Führungsrohr passt.


Motoröl ablassen

Achtung: Beim 1,6-l-FSI-Motor und beim Dieselmotor muss vor dem Ablassen des Öls der Filtereinsatz ausgebaut werden. Dadurch wird im Filtergehäuse ein Ventil geöffnet und das Öl aus dem Filtergehäuse kann in die Ölwanne ablaufen.

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 1,4-l-TSI-/1,6-l-FSI-Motor: Verschlussdeckel –Pfeil– von oben mit einem Ringschlüssel oder Steckschlüsseleinsatz SW-32 abschrauben und mit Filtereinsatz herausnehmen. Achtung: Abtropfendes Öl mit einem dicken Lappen auffangen.

 1,8-/2,0-l-TSI-Motor: Ölfilterpatrone lösen

 Ölfilterpatrone –Pfeil– mit einem Ölfilterschlüssel einige Umdrehungen lösen, siehe Abbildung A00-10226. Dadurch kann das Öl aus dem Filter in die Motorölwanne abfließen. Zum Lösen kann der Ölfilterschlüssel VW-3417 oder HAZET-2169 verwendet werden.

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 Dieselmotor: Verschlussdeckel –Pfeil– von oben mit einem Ringschlüssel oder Steckschlüsseleinsatz abschrauben und mit Filtereinsatz herausnehmen. Achtung: Abtropfendes Öl mit einem dicken Lappen auffangen.

 Motoröl mit einem Ölabsauggerät über das Ölmessstab-Führungsrohr absaugen.

 Steht das Ölabsauggerät nicht zur Verfügung, Motoröl ablassen. Dazu Fahrzeug waagerecht aufbocken oder über Montagegrube fahren.

Sicherheitshinweis

Beim Aufbocken des Fahrzeugs besteht Unfallgefahr! Deshalb vorher das Kapitel »Fahrzeug aufbocken« durchlesen.

 Untere Motorraumabdeckung ausbauen, siehe Seite 243.

 Altöl-Auffangwanne unter die Ölablassschraube stellen.

Sicherheitshinweis

Darauf achten, dass beim Herausdrehen der Ölablassschraube das heiße Motoröl nicht über die Hand läuft. Deshalb beim Abschrauben mit den Fingern den Arm waagerecht halten.

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 Ölablassschraube –Pfeil– aus der Ölwanne herausdrehen und Altöl vollständig ablassen.

Achtung: Werden im Motoröl Metallspäne und Abrieb in größeren Mengen festgestellt, deutet dies auf Fressschäden hin, zum Beispiel Kurbelwellen- oder Pleuellagerschäden. Um Folgeschäden nach erfolgter Reparatur zu vermeiden, ist die sorgfältige Reinigung von Ölkanälen und Ölschläuchen unerlässlich. Zusätzlich muss der Ölkühler, falls vorhanden, erneuert werden.

 Anschließend neue Ölablassschraube mit Dichtring einschrauben. Achtung: Das zulässige Anzugsdrehmoment darf nicht überschritten werden, sonst kann es zu Undichtigkeiten oder Schäden kommen.
Anzugsdrehmoment:        . . . . . . . . . . . . 30 Nm

 Fahrzeug ablassen.


Ölfilter wechseln

Achtung: Benutzte Filtereinsätze müssen als Sondermüll entsorgt werden.

1,4-l-TSI-Motor

 Alten Ölfiltereinsatz vom Deckel abziehen.

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 Ölfilterdeckel –1– mit Filtereinsatz –4– und Ventil –5– herausnehmen.

Einbau

 Dichtfläche an Deckel –1– und Filtergehäuse mit Kaltreiniger und Lappen reinigen.

 O-Ring –3– am Ventil –5– ersetzen und Ventil in das Filtergehäuse einsetzen.

 Dichtring –2– ersetzen und mit neuem Motoröl leicht einölen.

 Gewinde –3– am Filterdeckel reinigen und mit neuem Motoröl leicht einölen.

 Neuen Filtereinsatz –4– in den Deckel einsetzen.

 Verschlussdeckel –1– mit Filtereinsatz –4– einsetzen und mit 25 Nm festschrauben.

1,6-l-Benzinmotor BSE/BSF

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 Ölfilterpatrone –Pfeil A– mit handelsüblichem Spannbandschlüssel oder HAZET-2169 lösen und abschrauben.

 Dichtfläche am Ölkühler reinigen.

 Gummidichtung am neuen Filter leicht mit sauberem Motoröl einölen, dadurch wird eine bessere Abdichtung beim Anziehen des Filters erzielt.

 Ölfilter anschrauben und von Hand festziehen.

1,6-l-FSI-Motor BLF/BLP

 Alten Ölfiltereinsatz vom Deckel abziehen.

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 Dichtfläche an Deckel –1– und Filtergehäuse –5– mit Kaltreiniger und Lappen reinigen.

 Neuen Filtereinsatz –4– einsetzen.

 Dichtring –2– ersetzen und mit neuem Motoröl leicht einölen.

 Gewinde –3– am Filterdeckel reinigen und mit neuem Motoröl leicht einölen.

 Verschlussdeckel –1– mit Filtereinsatz –4– ansetzen und mit 25 Nm festschrauben.

1,8-/2,0-l-TSI-Benzinmotor

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 Ölfilterpatrone –Pfeil– abschrauben.

 Dichtfläche am Ölfiltergehäuse reinigen.

 Gummidichtring am neuen Filter dünn mit sauberem Motoröl einölen, damit der Filter nach dem Anziehen besser abdichtet.

 Filter bis zur Anlagefläche aufschrauben und anschließend mit einem Drehmomentschlüssel auf 22 Nm festziehen.

2,0-l-FSI-/TFSI-Benzinmotor

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 Staubkappe –Pfeil– am Ölfiltergehäuse herausdrehen.

Hinweis: Bevor das Ölfiltergehäuse ausgebaut wird, muss es entleert werden.

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 Die Fachwerkstatt verwendet zum Entleeren des Ölfilters den Ölablaufadapter VW-T40057 –A–. Adapter in das Ölfiltergehäuse einschrauben und Ablaufschlauch in die Ölauffangwanne halten.

Hinweis: Beim Einschrauben des Ölablaufadapters wird ein Ventil im Ölfilterghäuse geöffnet. Beim Herausschrauben schließt das Ventil automatisch wieder.

 Altöl vollständig in die Auffangwanne ablaufen lassen.

 Ölablaufadapter herausschrauben.

 Ölfiltergehäuse abschrauben und Filtereinsatz herausnehmen.

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 Neuen Filtereinsatz –4– und neuen Dichtring –3– einsetzen.

 Filtergehäuse –2– mit 25 Nm anschrauben.

 Staubkappe –1– handfest in das Ölfiltergehäuse –2– einschrauben.

Dieselmotor

 Dichtflächen an Schraubdeckel und Ölfiltergehäuse reinigen.

 Verschlussdeckel mit neuem Filtereinsatz und neuen O-Ringen ansetzen und mit 25 Nm festschrauben.

 Fahrzeug ablassen.


Motoröl auffüllen

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 Verschlussdeckel –1– öffnen und neues Öl am Einfüllstutzen des Zylinderkopfdeckels einfüllen. 2 – Ölmessstab.

Achtung: Grundsätzlich empfiehlt es sich, zunächst ½ Liter Motoröl weniger einzufüllen, den Motor warm laufen zu lassen und nach einigen Minuten den Ölstand mit dem Messstab zu kontrollieren und gegebenenfalls zu ergänzen. Zu viel eingefülltes Motoröl muss wieder abgesaugt werden, da sonst die Motordichtungen beziehungsweise der Katalysator beschädigt werden können.

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 Der Ölstand muss im geriffelten Messfeld –B– liegen, andernfalls ist er folgendermaßen zu korrigieren:

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Achtung: Zu viel eingefülltes Motoröl (oberhalb von Bereich –A–) muss unbedingt wieder abgesaugt werden, da sonst die Motordichtungen beziehungsweise der Katalysator beschädigt werden können.

 Nach Probefahrt Dichtigkeit der Ablassschraube und des Ölfilters überprüfen, gegebenenfalls vorsichtig nachziehen.

 Ölstand ca. 3 Minuten nach Abstellen des Motors nochmals prüfen, gegebenenfalls korrigieren.

 Motorraumabdeckung unten einbauen, siehe Seite 243.

Erdgaseinfüllstutzen prüfen/reinigen

1,4-l-Motor CDGA EcoFuel

Spezialwerkzeug: Nicht erforderlich.

 Tankklappe öffnen und Schutzkappe vom Erdgaseinfüllstutzen entfernen.

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 Prüfen, ob der Dichtring –Pfeil– fehlt beziehungsweise porös ist, gegebenenfalls ersetzen.

 Kompletten Erdgaseinfüllstutzen auf Verschmutzung sichtprüfen, gegebenenfalls reinigen.

Kühlmittelstand prüfen/auffüllen

Ein zu niedriger Kühlmittelstand wird im Display des Kombiinstruments angezeigt. Vor jeder größeren Fahrt sollte dennoch grundsätzlich der Kühlmittelstand geprüft werden.

Spezialwerkzeug: Nicht erforderlich.

Erforderliche Betriebsmittel zum Nachfüllen:

 VW-Kühlkonzentrat »G12 Plus« (Farbe lila, genaue Bezeichnung »G 012 A8F«) oder ein anderes Kühlkonzentrat mit dem Vermerk »gemäß VW-TL-774-F«, zum Beispiel »Glysantin-Alu-Protect-Premium/G30«.

 Kalkarmes, sauberes Wasser.

Prüfen/Nachfüllen

Sicherheitshinweis

Verschlussdeckel bei heißem Motor vorsichtig öffnen. Verbrühungsgefahr! Beim Öffnen Lappen über den Verschlussdeckel legen. Verschlussdeckel nur bei einer Kühlmitteltemperatur unter +90° C öffnen.

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 Der Kühlmittelstand soll bei kaltem Motor (Kühlmitteltemperatur ca. +20° C) zwischen der MAX- und der MIN-Markierung (gerasterter Bereich) am Ausgleichbehälter liegen. Bei warmem Motor darf der Kühlmittelstand etwas über der MAX-Markierung stehen.

 Größere Mengen kaltes Kühlmittel nur bei kaltem Motor nachfüllen, um Motorschäden zu vermeiden.

Achtung: Wenn kein »G12 Plus« beziehungsweise kein Kühlmittel nach VW-Norm TL-774-F zur Verfügung steht, kein anderes Kühlkonzentrat einfüllen, sondern Kühlsystem mit reinem Wasser auffüllen. Anschließend so bald als möglich richtiges Mischungsverhältnis mit vorgeschriebenem Kühlkonzentrat herstellen.

 Verschlussdeckel beim Öffnen zuerst etwas aufdrehen und Überdruck entweichen lassen. Danach Deckel weiterdrehen und abnehmen.