Illusion Mensch

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HEINZ KALETSCH

Illusion Mensch

Du bist mehr als Dein physischer Körper

Abbildung: Sich ausdehnende Galaxie, Shutterstock

Darf ich dich ein Stück begleiten?

Inhalt

Danksagung

Vorwort zu Illusion Mensch von Evelyn Ohly

Vorwort von Johann Nepomuk Maier

Prolog

Kapitel 1: Das wissenschaftliche Weltbild gestern und heute

Kapitel 2: Unsichtbare Kräfte und Felder

Kapitel 3: Der feinstoffliche Körper und die Lebenskraft

Kapitel 4: Unser Gehirn – ein holografisches Speichermedium?

Kapitel 5: Ist das Ich Realität und die Wirklichkeit eine Illusion?

Kapitel 6: Die Interwelt – ein Konstrukt aus Diesseits und Jenseits?

Kapitel 7: Unsere Welt – ein Trainingslager für unsere Seelen

Kapitel 8: Wahrnehmung der Zeit – Bedeutung und Nutzen für den Menschen

Kapitel 9: Illusion Zeit – geschaffen, um zu erfahren

Kapitel 10: Alles ist Energie und nichts gibt es nicht

Kapitel 11: Dunkle Materie, der gesuchte feinstoffliche Körper?

Kapitel 12: Quantenphysik und Quantenverschränkung

Kapitel 13: Nichtörtliche Kommunikation – die Sprache Gottes?

Kapitel 14: Bewusstsein – was es macht und was es ist

Kapitel 15: Geist und Bewusstsein

Kapitel 16: Darüber müssen wir reden – eine Definition der Begrifflichkeiten

Kapitel 17: Darwinismus auf dem Prüfstand

Kapitel 18: Was ist Gott und haben wir eine Seele?

Kapitel 19: Bewusstsein, Geist und Materie

Kapitel 20: Der Geist benutzt die Materie

Kapitel 21: Unser Gehirn – Schnittstelle zwischen Diesseits und Jenseits

Kapitel 22: Wie wohl Schokolade schmeckt?

Kapitel 23: Savants, »die Wissenden«

Kapitel 24: Vorausahnende Informationen und Intuition

Kapitel 25: Informationsbeschaffung, Channeling, Remote Viewing und Telepathie

Kapitel 26: Gibt es einen freien Willen?

Kapitel 27: Wenn das Selbst des Ego erwacht – erschaffe dich neu Kapitel 28: Leben wir getrennt von Gott?

Kapitel 29: Sind wir alle EINS?

Kapitel 30: Analogie zur Marsmission oder Gott für Techniker

30.1 Analogie Gott/Mensch – NASA/Marsmission

30.2 Szenario 1: NASA/Marsmission

30.3 Analogie: Erklärung der Begrifflichkeiten

30.4 Szenario 2: Gott/Mensch

Kapitel 31: Rätsel unserer Zeit und eine Reise nach Indien

31.1 Der richtige Zeitpunkt

31.2 Meine Palmblattlesung

31.3 Wie ist eine Palmblattlesung zu erklären?

Kapitel 32: Luzides Träumen

Kapitel 33: Nahtoderlebnisse

33.1 Beeindruckende Nahtoderfahrungen

33.2 Nachtoderlebnisse

33.3 Terminale Geistesklarheit

Kapitel 34: Gibt es ein Leben vor dem Leben?

Kapitel 35: Reinkarnation oder Wiedereintauchen von der geistigen in die materielle Welt

Kapitel 36: Die Illusion des Menschen vom Leben und Sterben

Kapitel 37: Gibt es weitere Dimensionen und existiert dort Leben?

Kapitel 38: Gibt es ein Gut und ein Böse?

Kapitel 39: Die Zirbeldrüse – Portal zwischen Diesseits und Jenseits

39.1 Das Geheimnis von Bufo Alvarius

Kapitel 40: Unterschiedliche Meditationsmethoden und wahre Meister

Kapitel 41: Binaurale Frequenzstimulation

Kapitel 42: Astralreisen

Kapitel 43: Sehen ohne Augen

Kapitel 44: Orbs – Wesen oder Staub?

Kapitel 45: Heilung ist möglich

Kapitel 46: Affirmationen

Kapitel 47: Fit für die spirituelle Transformation?

Kapitel 48: Schluss

Informationen zum Autor

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Weiterführende Autoren

»So wie jedes Ende einen Neuanfang birgt und jeder Anfang bereits das Ende, so taucht der göttliche Geist ein in die materielle Welt und kehrt mit neuen Erfahrungen in das spirituelle Reich zurück. Dies ist der ewige Kreislauf allen Seins.« (Heinz Kaletsch)

Für meine Söhne Benjamin und Lukas sowie besonders für meine Frau Monika, der ich viele Stunden der Zweisamkeit nahm, um dieses Buch zu schreiben.

Danksagung

Ein herzliches Dankeschön an alle wahrheitssuchenden und liebenswerten Menschen, die mich zu diesem Buch inspiriert haben. Vielen Dank an alle Autoren, Wissenschaftler und Denker, die es »wagen«, über den Tellerrand hinauszudenken und damit täglich die Welt inspirieren. Mein besonderer Dank geht an Evelyn Ohly und Johann Nepomuk Maier für ihr Vorwort und für die selbstlose Unterstützung und Zusammenarbeit.

Danke an den Denker aller Gedanken und für SEIN Geschenk unseres bewussten Geistes, mit dem wir IHN und UNS erfahren dürfen.

Vorwort zu Illusion Mensch von Evelyn Ohly

Das vorliegende Werk von Heinz Kaletsch ist wie eine Schatzkiste. Es ist ein kurzweiliges, spannend geschriebenes Buch, reich an vielen wissenschaftlich fundierten und sehr gut recherchierten Informationen aus dem Bereich der sogenannten spirituellen »Grenzwissenschaften«. Heinz Kaletsch vermittelt dem Leser basierend auf den aktuellen Erkenntnissen von Gehirnforschung und Quantenphysik einen »anderen Blickwinkel«, der eine neue Sicht auf unsere dreidimensionale Realität erlaubt. Der Leser, der sich bisher noch nicht mit spirituellen Themen auseinandergesetzt hat, erhält hier eine Zusammenfassung für seine spirituelle Entwicklung – auch in Form von Methoden und Techniken zum Selbstpraktizieren –, die ihm einen Quantensprung ermöglicht, für den er allein eventuell Jahrzehnte gebraucht hätte. Der vorliegende Inhalt vermag es, ihm in kürzester Zeit zu einer enormen Bewusstseinserweiterung zu verhelfen.

Für denjenigen, der sich bereits auf dem Weg des spirituellen Erwachens befindet, ist das Buch eine spannende Sammlung vieler uns allen innewohnender und hier belegter menschlicher Fähigkeiten sowie eine Erweiterung des eigenen Wissens und Erlebens. Es gewährt ihm die Möglichkeit des Nachlesens und erneuten Erinnerns, um aus den gesammelten Informationen Kraft für den Alltag schöpfen zu können.

Für beide Lesergruppen gilt es, das eigene Potenzial bewusster zu entfalten. Denn gelingt es uns allen, dies mehr und mehr zu tun, können wir den Herausforderungen unserer Zeit lösungsorientiert begegnen und auf diese Weise eine bessere Zukunft für uns alle und unsere nachfolgenden Generationen auf diesem (oder vielleicht auch auf anderen) Planeten erschaffen.

Und so wünsche ich Ihnen nun von ganzem Herzen viel Freude und aufschlussreiche Momente beim Lesen dieser von Heinz Kaletsch verfassten »Schatzkiste«.

Evelyn Ohly

Sehen-ohne-Augen

Vorwort zu Illusion Mensch von Johann Nepomuk Maier

Gerade wenn man aufgehört hat, etwas zu suchen, kommt es zu einem.

Es gibt unzählige Bücher auf dem Markt, die sich mit dem Thema Thanatologie und dem Leben nach dem Tod beschäftigen. Einige wurden zu Weltbestsellern und andere kamen nicht über die Erstauflage hinaus. Ich habe sensationell gute und perfekt recherchierte Bücher gelesen, die wirklich akribisch einen Indizienbeweis nach dem anderen aufzählten, die für ein Leben nach dem Tod stehen, aber kaum gelesen werden. Andere Bücher, die in größerer Auflage erschienen, sind aus meiner Sicht oft viel zu esoterisch und zu oberflächlich.

Was Sie jetzt in Händen halten, gehört mit Sicherheit in die Liga der Sachbücher mit anhaftendem Tiefgang. Es schlägt nicht nur eine Brücke über die verschiedenen Wissensgebiete aus sehr wenig bekannten Fakten, sondern enthält auch die persönlichen Erfahrungen des Autors. Er traut sich, alles selbst zu testen und auszuprobieren. Denn eines ist für mich sicher, nur wer selbst die Erfahrungen gemacht hat, wie es sich anfühlt, außerhalb des physischen Körpers gewesen zu sein, wie tief ein luzider Traum in die Seele reicht und wie weit spirituelle Erfahrungen der Alltagsbewältigung tragen, weiß, wovon er schreibt.

Es ist ein mächtiges Werk. Über 400 Seiten, die es in sich haben. Doch das Buch nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise, in Wahrheiten, die aus welchen Gründen auch immer, nicht öffentlich mit der nötigen Aufmerksamkeit diskutiert werden.

Wer selbst schon ungewöhnliche Erfahrungen gemacht hat, wird in diesem Buch Antworten finden, und wer auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, wird diesen auch hier nicht finden, aber er bekommt Werkzeuge an die Hand, mit denen er seine nächsten Such-Schritte leichter gehen kann.

Es gibt unzählige Aussagen über den Sinn des Lebens, so dass wir die Orientierung verloren haben. Und die Mainstream-Wissenschaft ist nie auf der Suche nach der Wahrheit gewesen. Fragen wie »Was ist Leben und was war vor dem Urknall oder warum ist nicht nichts?« werden nicht gestellt. Die Philosophie ist in den letzten rund 2.300 Jahren auf der Stelle getreten und konnte grundlegende Fragen wie »Was ist der Mensch?« nicht beantworten. Eines wird aber mit jeder Seite des Buches deutlicher: Das, was wir tagtäglich in der Schule lernen, in den Nachrichten hören und sehen oder über unsere kulturellen Traditionen präsentiert bekommen, ist nur ein sehr unbedeutender schmaler Auszug aus etwas, dem wir den Namen Realität gegeben haben.

Wenn wir dem Autor folgen, wird unmissverständlich klar, dass Realität und Wirklichkeit nicht zwei Seiten derselben Medaille sind, sondern grundverschieden. Heinz legt uns die Fakten der Forschungen in der Physik, Biologie, Chemie oder Neurologie, aber auch an den Grenzen unseres Seins nicht nur vor Augen, sondern es wird mit jedem Kapitel deutlicher, weshalb er das Buch mit »Illusion Mensch« betitelt hat.

Wir haben uns alle ein Bild über unser Sein, über unser Leben und über das Leben auf der Erde zurechtgelegt. Sicherlich ist jedem von uns klar, dass dieses Bild nie die gesamte Wahrheit hinter dem Wirken zeigen kann. »Illusion Mensch« wird Ihnen – wenn Sie unvoreingenommen und mit etwas Mut dabei sind – ein anderes, größeres Bild von uns, der Welt und dem Sein aufzeigen, das Sie so vielleicht noch nie sehen konnten. Es bedarf viel Hingabe, Engagement und eines messerscharfen analytischen Verstandes, so ein Buch zu schreiben. Ich zolle ihm hier mächtig Respekt.

Aber dieses Buch ist mehr als Wissensvermittlung. Es ist Intuition und gedruckte Hingabe. Es liest sich wie ein Abenteuerroman, bei dem man gerne der Hauptdarsteller sein möchte, der sich in unwegsames Gelände einer Realität begibt, die ihn so fasziniert und nicht mehr loslässt, bis sich plötzlich eine ganz neue Welt öffnet.

Immer wieder werden neue und unglaubliche Erkenntnisse präsentiert. Neue Perspektiven, Blickwinkel und Einsichten in ein Wirken, das wir nur aus uns selbst heraus erkennen können. Jeder hat sich schon oft gefragt: »Wer bin ich und warum bin ich hier?« Der deutsche Philosoph Richard David Precht schrieb vor ein paar Jahren ein Buch mit diesem Titel: »Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?« Ein neues unbekanntes Psychogramm unseres Seins. Heinz Kaletsch hat dort weitergemacht, wo andere aufhören, wenn es darum geht, Einsichten aufzuzeigen, die wir als unwichtig, unnötig oder gar als paranormal einordnen würden. Dem mutigen Leser öffnet sich eine fantastische Erlebnisreise, die er bestimmt sein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen wird und ihm vielleicht auch hilft, seine eigenes Seins-Abenteuer zu starten oder fortzuführen. »Illusion Mensch«, ein Buch, das mehr ist, als zusammengetragene Fakten von vielen Erkenntnissen, sondern ein Wegbegleiter, ein Navigationsgerät für Menschen, die sich kein x für ein u vormachen lassen, die gerne selbst ihre Schlüsse ziehen und die erkennen können, wenn sich eine neue Sicht auf die Dinge zeigt.

Nur wenn wir eigene Spuren ziehen, werden wir neue Wege beschreiten. Ich bin sicher, dieses Buch wird Sie glücklich machen, denn es macht Mut, Hoffnung und zeigt, dass unser größtes Abenteuer noch vor uns liegt. Das gegenwärtige materialistische Weltbild ist an die Grenzen des Erträglichen gelangt – für uns und für unsere gesamten Mitgeschöpfe in unserer Realität. Grenzenloses Wachstum, ungestümes Wirtschaften ohne Augenmaß, nur dem eigenen Ego, dem Shareholder-Value verpflichtet, ist eine strategische Sackgasse, von der wir schnell einen Ausweg finden sollten. Wie bei Monopoly ist ein solches Spiel von übersehbarem Zeitraum, wenn am Schluss nur ein Gewinner übrigbleibt. Wer möchte in einer Welt leben, bei dem der Gewinner auf eine zerstörte Flora und Fauna, auf eine Realität einsam und verlassen zurückblickt? Eine Realität, bei dem der Tod noch das Ende des Seins bedeutet, Esoterik nur ein unwichtiges Wissen und Intuition ein Bauchgefühl, das niemand ernst nehmen soll. Wer denkt, sieht die Zukunft im Rückspiegel. Immer wieder die gleichen Denkprozesse, Glaubenssätze und Weisheiten führen zu ähnlichen Ergebnissen. Nein, das Denken ist großartig, für die greifbaren Dinge des Seins, aber nicht für unser Wirken.

Gerade die nicht greifbare Seite unserer Existenz enthält Lösungen für jeden Einzelnen von uns, wenn wir bereit dafür sind, die Leere zu öffnen. Wie schon in manchen alten Überlieferungen steht: Ihr habt Augen und seht nicht, ihr habt Ohren und hört nicht und wir haben auch Gefühle, auf die wir nicht mehr eingehen möchten. Unser gesamtes Leben wird von Logik und dem Denken unserer Experten bestimmt, denn die werden schon wissen, was sie tun und zu tun ist. Mag sein, aber es sieht so aus, als würde das Gros davon einen Teil des Wissens wegleugnen, der für den größten und wichtigsten unserer Existenz steht! Finden Sie es heraus, was dies sein kann – das Buch, das Sie gerade in Händen halten, hat den Weg nicht umsonst zu Ihnen gefunden.

Viele sprechen davon, dass wir vor einem Bewusstseinswandel stehen, das sieht so aus. Aber die Welt, unser Sein, war immer schon im Umbruch. Aber immer wieder schaffte es das Denken, einen Riegel vorzuschieben, die individuelle Entwicklung unseres Seins zu behindern. Gerade die vielen Religionen, die angetreten waren, um eine universelle Weisheit zu verkünden, haben mit ihrem Tun sich aufgeschwungen zu einem Vermittler zwischen den Welten, mit Gesetzen, Pflichten und Vorgaben, die ohne Befolgen nicht zu unserer persönlichen Erlösung führen. Ich denke, viele von uns spüren, dass hier ein Irrweg und ein Irrglaube vorliegen. Versuche in den 1990er-Jahren, durch die Evolutionsforschung mit allen Mittel ihr dogmatisches Bild einer zufallsgesteuerten Evolutionstheorie nach Darwin aufrechtzuerhalten, werden die Stimmen nun wieder leiser. Dass die Kreationisten hier versuchten, dieses Vakuum vor allem in den USA zu schließen und die Wahrheit für sich zu beanspruchen, ist verständlich, aber die Einsicht, dass wir in einer zielorientierten Wirklichkeit existieren, muss erst noch verinnerlicht werden. Über zwei Drittel der Erdbevölkerung ist sich sicher, da gibt es etwas, das unser Denken und unser Sein übersteigt – eine Transzendenz. Alles Spinner, diese Menschen? Wohl kaum. Tief in ihnen erfahren sie ein Sein, von dem sie ein Teil sind, dass sie weit mehr sind als Fleisch und Blut, Haut und Knochen – dass dieses Leben nicht schon alles war! Viele glauben nur, was die offizielle Wissenschaft sagt. Doch sind deren Irrtümer fast so groß wie ihre Erfolge. Es gab zu jeder Zeit ein offizielles Weltbild, das in der Schule gelehrt wird. Der Physiker und Wissenschaftstheoretiker Thomas Kuhn schreibt in seinem Buch »Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen«, dass die Wissenschaft sich nicht linear entwickelt, sondern sprunghaft. Immer wenn an den Rändern der unterschiedlichsten Forschungsbereiche Anomalien genauer untersucht und anerkannt werden, kommt es zu einem Sprung im Wissen, dies nennt er einen Paradigmenwechsel. Setzen wir auf ein neues holistisches Weltbild, bei dem nicht mehr die Materie im Mittelpunkt des Seins steht. Ich bin sicher, in circa 100 Jahren wird man über unsere Epoche die Stirn runzeln und sagen: »Wie konnten Forscher sich so dogmatisch verhalten, obwohl so viele überzeugende neue Fakten direkt vor ihren Augen lagen?«

Ich nenne unsere Epoche das Zeitalter der Kommunikation. Dieses bietet uns nun die Möglichkeit, diese alten kulturellen Fesseln des Denkens zu durchbrechen und jedem, der den Zugang dazu erhält, sich sein eigenes Bild der Realität zu erarbeiten. War sich die Mainstream-Forschung vor wenigen Jahrzehnten noch sicher, dass die »Realität« unabhängig von uns existiert, gibt es wohl mittlerweile keinen Zweifel mehr daran, dass dem nicht so ist. Nun gilt es, aus diesen Einsichten, aus diesen Erkenntnissen, etwas zu machen, das für den eigenen individuellen Weg in einer Gemeinschaft mehr Gemeinschaft schafft, und auf der anderen Seite negative Gedanken, Taten und destruktives einseitiges Wirtschaften erschwert. Um mit den klugen Worten des Philosophen Martin Seel zu schließen:

»Die messbare Seite der Welt ist nicht die Welt, sie ist nur die messbare Seite der Welt.«

Johann Nepomuk Maier

Autor und Filmemacher

Prolog

Lieber Leser,

»Erkenne dich selbst«, so stand es schon über dem Eingangsportal der alten Griechen in Delphi und so möchte ich auch den Leser dieses Buches auf eine Reise zu sich selbst mitnehmen. Ich habe es für all jene geschrieben, die gerne über den Tellerrand hinausblicken, um ihr Augenmerk auf die Wirklichkeit der Welt außerhalb der institutionalisierten Wissenschaften zu richten, Menschen, die sich gerne mit den Fragen der klassischen Metaphysik beschäftigen: Wer oder was bin ich? Sind wir durch einen gigantischen Zufall aus Materie und Energie zusammengewürfelt worden oder steht hinter dem Leben ein intelligenter Designer? Was bedeutet Leben wirklich? Wie kam ich hierher, was war vor dem Zeitpunkt meiner Geburt und was wird sein, wenn mein Körper einst stirbt? Sind wir mehr als ein physischer Körper? Gibt es einen Gott oder Götter? Haben wir einen freien Willen? Was ist der Grund meines Daseins? Menschen, die sich solche Fragen stellen, sind meist nicht im Mainstream zu finden. Ich selbst habe mich nie damit zufriedengegeben, das Ungewöhnliche nur in Büchern zu lesen. Ich wollte das Geschriebene stets selbst mit meinen Sinnen erleben und prüfen, ob es der Wahrheit entspricht. Über viele Jahrzehnte hinweg habe ich außergewöhnliche Menschen kennengelernt und inspiriert durch sie eigene persönliche Erfahrungen gemacht, unter anderem in den Bereichen der Telekinese und Telepathie sowie in Bezug auf Außerkörperlichkeit und erweiterte Bewusstseinszustände. Ich wollte diese Dinge auf ihren Wahrheitsgehalt und ihre Wirksamkeit hin selbst überprüfen und wissen, ob ich als gewöhnlicher Mensch in der Lage bin, sie nachvollziehbar und verifizierbar in die Praxis umsetzen zu können. Die moderne Wissenschaft gibt uns eine Fülle von faszinierenden Technologien an die Hand, die die Welt um uns immer besser beschreiben helfen. Sie gewähren uns kurzweilige Freuden, die in der äußeren Welt wichtig erscheinen, tatsächlich aber nur Momentaufnahmen sind und innere Werte und spirituelles Wachstum hingegen oftmals verkümmern lassen. So schleicht sich das Leben unbemerkt an uns vorbei und überholt uns. Überrascht stellen wir dann fest, dass wir uns dem physischen Tod nähern. Vieles, was uns unabdingbar schien, von Werbung und Marketing als Bedürfnisse propagiert, und dessen Beschaffung uns wertvolle Lebenszeit gekostet hat, liegt auf dem Dachboden, verstaubt im Keller oder landet nach unserem Ableben einfach als Wegwerfprodukt auf dem Müll. Was aber bleibt wirklich? Ist hier etwas, das den unausweichlichen Tod überdauert? Machen wir uns gemeinsam auf eine Reise, um Antworten auf die ältesten Fragen der Menschheit zu finden. Dass wir unsterbliche Wesen in einem vergänglichen Körper sind, verkünden uns seit jeher spirituelle Lehrer, Mystiker und Priester in ihren alten überlieferten »Heiligen Schriften«. Neu ist, dass dies nun seit einigen Jahrzehnten auch die moderne Wissenschaft mit ihrer Quantenphysik tut. Sie erzählt von einem sogenannten »Beobachter«, der in der Lage ist, Materie zu beeinflussen. Ein solcher Spagat von der Wissenschaft zur Mystik ist schon lange überfällig und sprengt unausweichlich die Dogmen der heutigen materiellen Weltanschauung. Legen Sie selbst erschaffene Illusionen beiseite und lernen Sie die Wirklichkeit kennen, die von Gott geschaffen wurde. Lassen Sie uns zusammen eintauchen in eine faszinierende Welt der Gedanken über den Geist, dem Bewusstsein und der Materie. Zu erkennen, wer und was wir sind, kann Ihnen Sinn und Heilung schenken und die Welt aus einem neuen Blickwinkel zeigen, der Ihnen bis heute vielleicht verborgen geblieben ist. Fühlen und spüren Sie in sich hinein, um Neues erkunden, entdecken und erfahren zu können. Halten Sie kurz an auf Ihrer Reise durchs Leben und atmen Sie Erkenntnis und Inspiration ein, um zu erkennen. Was sehen Sie? Wie ist Ihre Welt? Wie ist Ihr Umfeld, die Menschen, die Sie umgeben, was denken Sie darüber und glauben Sie, dass dies der Wahrheit und Wirklichkeit entspricht, die Gott erschaffen hat? Oder ist dies nur Ihre persönliche, subjektive empfundene Realität des großen Ganzen? Wie ist das Leben? Wie ist es wirklich? Warum gehen Sie nachts schlafen und erwachen morgens in einem neuen Traum, der Realität heißt? Ist das die wahre Wirklichkeit oder gibt es hinter alledem eine noch realere Welt, die wir in erweiterten Bewusstseinszuständen erfahren können? Gibt es mehrere Wirklichkeiten? Ist die Welt viel größer als jene, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können? Wie viele Wirklichkeiten gibt es? Oder leben wir nur in dieser einen, die Sie kennen, wenn Sie morgens die Augen öffnen? Aber wo war Ihr Geist nachts, als Sie geträumt haben? Wie viele Persönlichkeiten sind Sie? Welche Rolle spielen Sie gerade? Hat Realität unterschiedliche Wahrnehmungsstufen? Nehmen wir Erdenmenschen mit unseren fünf Sinnen alle das Gleiche wahr oder besitzt jeder Mensch seine eigene Realität und Wahrnehmung? Wir könnten doch auch behaupten, alles in diesem Leben ist ein Traum, ob man schläft oder wach ist. Ist das nächste Erwachen der Übergang vom physischen Tod ins Jenseits? Was ist der Tod? Leben wir nur einmal oder inkarnieren wir in mehreren Leben? Gibt es einen Kreislauf von Leben, Tod und Geburt? Gibt es Gott und sind wir alle Teile von ihm oder sind wir Teil eines höheren Organismus in Gott?

In diesem Ihnen vorliegenden Buch habe ich meine persönlichen Erfahrungen und das Wissen vieler Forscher mit aufgenommen, die nicht unbedingt in das große Raster des Mainstreams passen. Im Großen und Ganzen ist es einfach gehalten und immer wieder mit meinen eigenen Erlebnissen angereichert. Ich habe versucht, die Kapitel so zu schreiben, dass Sie langsam an die Vorstellung herangeführt werden, dass es keinen Tod im Universum gibt. Vielleicht ist es hin und wieder schwierig, meinen Gedanken zu folgen, dann überspringen Sie einfach ein Kapitel und kommen, wenn Sie Lust haben, später noch einmal darauf zurück. Wiederholungen sind gewollt, um ein nachhaltiges Verständnis zu erarbeiten. Seien Sie einfach offen für neue Themen, selbst wenn Sie beim Lesen Ihre eigene Meinung zunächst nicht wiederfinden. Dies ist wichtig, um sich bis zum Ende des Buchs ein persönliches Bild davon machen zu können, wer oder was Sie sind. Ich erhebe auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit und darauf, dass diese Informationen alles erklären können und »in Stein gemeißelt« sind, aber es handelt sich bei ihnen um wirkliche Erlebnisse, die ich persönlich erfahren habe und die deshalb meinen ehrlichen Glaubensüberzeugungen entsprechen. So wie Politiker und Parteien um die Stimme des Volkes werben, indem sie ihre unterschiedlichen Wahlprogramme vorstellen, um ein Land regieren zu können, ist es letztlich auch in der Wissenschaft. Es gibt hunderte Theorien darüber, was das Universum, die Zeit oder der Mensch ist beziehungsweise sein könnte. Gruppen von Meinungsbildnern versuchen, ihre Ideen durchzusetzen und sie als allgemeingültige Lehren auszugeben. Die meisten Theorien sind jedoch in einigen Jahrzehnten wieder von der Bildfläche verschwunden. Wir leben in einer Zeit, in der das Dogma einer materialistischen Weltanschauung vorherrscht. Mit großer Wahrscheinlichkeit aber gab es schon viele Hochkulturen auf unserem Planeten, die spirituell sehr weit oder vielleicht sogar viel weiter entwickelt waren als wir in unserer heutigen Epoche. Auch hierzu finden sich weltweit Beweise und Überlieferungen. Die technologische Entwicklung, so wie wir sie heute erleben, kann durchaus nur eine kurzfristige Erscheinungsform in der Evolution des Menschen über einige Jahrhunderte hinweg darstellen. Was aber bleibt, wenn das materialistische Zeitalter vorbei ist? Vielleicht die Hoffnung, wieder ein Stück mehr Wahrheit und Wirklichkeit dessen entdeckt zu haben, »wer oder was wir sind«.

In diesem Buch habe ich Indizien zusammengetragen, die eine Vorschau auf ein neues erweitertes Weltbild geben können. Sehen Sie diese Zeilen als Brückenschlag von altem Wissen zur heutigen Wissenschaft, von persönlichen Erlebnissen zu neuen medizinischen Erkenntnissen. Unerklärliche Phänomene haben das Potenzial, unseren Blick für Neues zu schärfen. Genauer hinzusehen und uns mit den gewonnenen Erkenntnissen und Informationen neues Gedankengut zu erarbeiten, das ist mein Ansinnen.

Erich von Däniken sagte einst: »Es sind die Fantasten, die die Welt verändern, nicht die Erbsenzähler.«

Heinz Kaletsch

Kapitel 1: Das wissenschaftliche Weltbild gestern und heute

Die kleinsten Teilchen in unserem Universum sind Atome, Gott erschuf die Welt in sieben Tagen, die Pyramiden waren Gräber für die Pharaonen, wenn der Mensch stirbt, bleibt maximal ein Häufchen Asche zurück und Charles Darwin erklärte, wie sich der Mensch durch die Entstehung der Arten auf der Erde entwickeln konnte. So lernten es die Älteren von uns noch vor einigen Jahrzehnten in der Schule. Das klingt irgendwie nach heiler Welt, wie aus einem Märchen vergangener Zeiten, nicht wahr? Es heißt, Märchen beinhalten immer einen Funken Wahrheit. Das trifft sicherlich auch hier zu, mehr jedoch nicht. Genau genommen ist ein Mensch nicht in der Lage, ein vollständiges Bild der Welt zu beschreiben, bezeichnet es doch die ganzen erfahrbaren Teile einer Wirklichkeit, die wiederum mehr ist als die Summe ihrer Einzelteile. Da der Mensch nur einen winzig kleinen Ausschnitt des ganz großen Universums wahrnehmen kann und ihm durch das Gehirn nur eingeschränkt gefilterte Informationen zur Verfügung stehen, lebt er in einer subjektiven Realität, die mit der objektiven Welt vermutlich sehr wenig zu tun hat.

Im vorliegenden Buch werden wir uns damit intensiver beschäftigen. Die Welt bleibt nicht stehen. Nicht mehr haltbare Theorien verschwinden wie Kulturen aus grauer Vorzeit im Nebel. Großartige Forscher aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen stellen uns immer wieder neue Ansätze hinsichtlich der Beschaffenheit unserer Welt vor und nähern sich unaufhaltsam einer größeren Wahrheit und Wirklichkeit an. Doch wie sah es in den letzten 100 Jahren aus? In der Physik entwickelte der dänische Physiker Nils Bohr bereits 1913 das Modell des Elektrons, das einen Atomkern umkreist. Atome bestünden demnach aus Protonen und Neutronen sowie zusätzlich im Orbit kreisenden und um sich selbst drehenden Elektronen. Claus Jönsson führte im Jahre 1962 das Doppelspaltexperiment mit Elektronen durch (bereits 1802 tat dies Thomas Young mit Licht) und eine Erkenntnis daraus war, dass es maximal möglich ist, eine Wahrscheinlichkeitsbestimmung über die Lage eines Elektrons zu einem bestimmten Zeitpunkt zu treffen. Atome mit ihren Elektronen zeigen sich einmal als Welle und ein andermal als feste Materieteilchen. Je nachdem, ob sie »beobachtet« beziehungsweise gemessen werden, materialisieren sie sich oder verschwinden wieder in die »Nichtörtlichkeit« aller Wellen, sozusagen in den Quantenraum, von dem wir annehmen können, dass dort alles auf geheimnisvolle Art und Weise miteinander verbunden ist. Geboren war die Elementarteilchenphysik, die seither ihr Wissen in einem Standardmodell zusammenfasst. Sie versucht, den Aufbau der Materie in unserem Universum mit winzigsten Teilchen zu erklären. Betrachten wir die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in der Quantenphysik, erleben wir gerade wieder einen Paradigmenwechsel hin zu einem komplett neuen Weltbild. Zwischen 1963 und 1965 entwickelten der Physiker André Petermann und etwa zeitgleich Murray Gell-Mann das Modell der Quarks. Protonen und Neutronen würden sich demnach wiederum aus noch kleineren Teilchen zusammensetzen – so die damalige Sichtweise, wofür Murray 1969 den Nobelpreis für Physik erhielt. Diese damals gänzlich neue Erkenntnis veränderte unser Weltbild um ein weiteres kleines Stück und war dennoch eine Momentaufnahme und noch lange nicht der Weisheit letzter Schluss. Alles in allem erwies sich die Welt zunächst noch als relativ einfach aufgebaut: Unser Universum schien aus einigen Milliarden Galaxiehaufen und riesengroßen Leerräumen dazwischen zu bestehen, und ähnlich verhielt es sich im Mikrokosmos. Gewaltige Abstände zwischen Atomkernen und Elektronen mit dazwischenliegender gähnender Leere beherrschten die Vorstellung der großen Denker. Irgendwie schien alles wie ein leise vor sich hin tickendes Uhrwerk, schön berechen- und vorhersehbar. Einstein hätte dieses Modell sicherlich gut gefallen, wäre da nicht die »spukhafte Fernwirkung«, wie er selbst sie bezeichnete, gewesen, die erst den Anfang vom Ende einer wissenschaftlichen Ära heraufbeschwor. In der Naturwissenschaft hatte sich der britische Naturforscher Charles Darwin mit seiner Evolutionstheorie einen Namen gemacht, indem er die Entstehung der Arten und eine mögliche Entwicklung des Erdenmenschen in seinem Werk 1859 auf, nun ja, ich würde sagen, »nachvollziehbare Weise« beschrieb. Dass der Mensch vom Affen abstammen sollte, war möglicherweise für viele zunächst ein Schock, hatten wir Menschen uns doch selbst auf der Evolutionsleiter des Lebens bereits zur »Krone der Schöpfung« erkoren. Und nun das! Schließlich arrangierten wir uns auch mit dem Gedanken, dass wir und unsere nahen Verwandten zumindest die gleichen Wurzeln haben mussten. Doch auch Darwin waren die Grenzen seines theoretischen Modells bekannt und so stellte er sich die Frage: »Wenn sich die Arten in kleinen Schritten aus anderen Arten entwickelt haben, warum finden wir dann nicht zahllose Exemplare der Übergangsformen in den vielen Schichten der Erdkruste?«

Seit 1859 sind mittlerweile rund 160 Jahre vergangen, die zahlreichen Übergangsformen wurden nie gefunden und unter dem Druck des »Erfolgszwangs« stellte sich so manches gefundene Skelett oder Artefakt, das den Nachweis für Darwins Theorie liefern sollte, schlicht als Fälschung heraus. Was bis heute geblieben ist, ist ein Schulsystem, das immer noch den Darwinismus lehrt und einen intelligenten Designer oder Schöpfer, der Leben gezielt plant, ausgrenzt. Im katholischen Religionsunterricht hingegen wurde uns von den Priestern gepredigt, dass Gott laut dem 1. Buch Mose in sieben Tagen die Welt erschuf und am sechsten Tag der Schöpfungsgeschichte den Menschen. Mmh … genau das Gegenteil von dem, was uns Darwin vermitteln wollte. Wer hatte da nun recht, Darwin oder Moses? Dies waren die für mich wichtigen Fragen während meiner Schulzeit, die ich in meinem weiteren Leben zu ergründen suchte. Mein kindlicher Verstand wollte einfach nur eine einzige ehrliche, der Wahrheit entsprechende Antwort und fragte sich immer wieder: Wer oder was ist der Mensch? Wo kommen wir her? Was ist Leben? Wie kann aus toter Materie Leben entstehen? Was ist der Unterschied zwischen etwas, das lebt, und etwas, das nicht lebt? Trägt auch ein Stein eine Art Leben in sich? Warum schlafen wir des Nachts? Gibt es außerirdisches Leben? Was ist Bewusstsein? Was ist der Grund unseres Daseins? Gibt es auch in scheinbar leblosen Erscheinungsformen wie Kristallen eine Art Bewusstsein? Und wie konnte eine Urzelle entstanden sein, die lebte und sich selbst reproduzierte, wenn doch ihre Bestandteile, die Aminosäuren, als unbelebt gelten? Gibt es ein Multiversum? Was ist, wenn wir sterben? Gibt es eine Seele?

Und gibt es ein Leben vor der Geburt? Belebt das Bewusstsein die Materie?

Die Welt der Physik beschäftigt sich bis heute mit vordergründig leblosen Dingen, unsere Biologen hingegen nur mit dem, was lebendig ist, und die Geisteswissenschaften mit religiösen, geistigen, medialen und kulturellen Phänomenen. Was ist Information, was sind Geist und Bewusstsein und in welcher wissenschaftlichen Sparte finden sie ihren Platz? Wer kann die Brücke zwischen diesen wissenschaftlichen Disziplinen schlagen? Werden die Physik, die Biologie und unsere Geisteswissenschaften zukünftig eine Symbiose am runden Tisch der Erkenntnis eingehen, wenn wir feststellen, dass sich Geist und Materie für eine Erklärung der Welt nicht mehr trennen lassen? Ein großer Teil unserer physikalischen Realität ist uns noch verborgen und der Bereich der Feinstofflichkeit wird gerade erst zum Forschungsobjekt. Bewusstsein und Geist produzieren Leben und stellen die treibenden intelligenten Kräfte hinter allem Leben dar. Wissenschaftler aus allen Disziplinen, die in noch unerforschten Gebieten Neues entdecken, fungieren als Bindeglied für eine gesamtheitliche Theorie des großen Ganzen und arbeiten somit an einer Vervollständigung unserer subjektiven Sichtweise der Welt.

Wir sind nun bereits seit über 50 Jahren eine Raumfahrtnation und leben in einer hochtechnisierten Welt. Gleichzeitig wissen wir noch viel zu wenig über uns selbst.

Wie ist dies zu erklären? Betrachtet man Überlieferungen alter Schriften aus frühester Vergangenheit, gewinnt man den Eindruck, dass bereits vor vielen Tausend Jahren fundiertes Wissen über unseren Planeten, den Menschen und über die Welt vorhanden war, das möglicherweise durch Naturkatastrophen wie Eiszeiten, Kometeneinschläge, Polsprünge und die Sintflut vor etwa 13.000 Jahren ausgelöscht wurde. Beweise hierfür finden sich quer über unseren ganzen Planeten verstreut. Die unzähligen Pyramidenbauten in Ägypten, China, Lateinamerika und im Iran sowie die riesigen, bis zu 200 Tonnen schweren Megalithen, die in Bauwerken verbaut wurden, legen ebenso Zeugnis dafür ab wie die Linien von Nazcar, die sauber geschnittenen riesigen Steinblöcke rund um die Welt und die tiefen eingearbeiteten Bohrlöcher und Fräskanten in den teilweise härtesten Gesteinen wie Diorit. Auch Kernbohrungen, wie sie an der Statue von König Chephren zu finden sind, sowie die perfekt ineinander passenden Steinmauern von Pumapunku in Tiahuanaco oder die Funde von Riesenskeletten, Langschädeln und außergewöhnlichen alten Relikten und Artefakten stellen unsere Vorfahren in ein ganz anderes Licht als das des keulenbewaffneten Steinzeitmenschen. Das Internet ist voll von Informationen darüber, doch die »Spreu vom Weizen« zu trennen, das heißt, echte von gefälschten Informationen zu unterscheiden, erweist sich als äußerst schwierig. Was sich nicht in unser aktuelles Geschichtsmodell einordnen lässt, wird darüber hinaus schnell aussortiert, als Fälschung abgetan, ignoriert oder verschwindet in den Kellern von Museen oder Privatsammlern. Viele Menschen haben noch nie in ihrem Leben von solchen Dingen gehört oder möchten sich gar nicht damit beschäftigen. Sie verharren vermutlich gerne in der Ideologie eines heliozentrischen Weltbilds, das die Erde zum Mittelpunkt des Universums erklärt, maßen sich aber an, Meinungsbildner für unser zukünftiges Weltbild zu sein. Sehen Sie sich das folgende Bild an: ein Monolith im Libanon, der daliegt, als wäre er irgendwann einfach vergessen worden, fernab von seinem endgültigen Bestimmungsort. Selbst mit unserer heutigen Technologie und mit Spezialkränen wären wir Menschen nicht in der Lage, diesen etwa 1.650 Tonnen schweren Monolithen über weite Strecken ohne Weiteres zu transportieren. Welche Technologien waren hier im Einsatz? Wie konnten diese vor Tausenden Jahren mit solcher Leichtigkeit geschnitten, behauen und transportiert werden? Und wer benötigte diese riesigen Monolithen, da große Bauwerke bekanntlich auch mit kleineren Steinen gebaut werden können?

Waren hier vielleicht die Engel und Söhne der Götter am Werk, die bereits in der Bibel im Buch Hennoch beschrieben wurden? Oder etwa die Annunaki, die in den 22.000 sumerischen Tontafeln in Keilschrift vor über 6.000 Jahren überliefert sind – jene Götter aus der Vorzeit, die das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris bewohnten, die Heimat der Sumerer, einer Kultur, die bereits 4.000 Jahre v. Chr. Tempel und Dörfer erbauten?

Der menschliche Geist hat bereits vor Jahrtausenden Dinge vollbracht, deren Nachahmung uns noch heute mit modernsten Werkzeugen und Technologien große Mühe bereiten würde. War unsere Vergangenheit vielleicht ganz anders, als uns erzählt wird? Oder haben wir einfach vergessen? Fragen über Fragen! Und so wurde ich immer älter und bekam auf viele davon keine wirklichen Antworten. Ganz im Gegenteil – mein Fragenkatalog wuchs und wuchs und nur wenige Menschen konnten mir zumindest zeitweise zufriedenstellende verständliche Antworten geben. So fing ich an, mich aus erster Hand zu informieren und mir über persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse mein Weltbild zu formen, getreu dem Motto »Glaube nur, was du selbst gehört, gesehen und erlebt hast.«

Abbildung 1: Kalkstein-Monolith mit geschätzten 1.650 t Gewicht in Baalbek, Libanon,

Nun lassen Sie uns beginnen, um zu erfahren, wer oder was wir tatsächlich sind. Haben Sie Lust darauf? Dann fangen wir doch gleich mit etwas Theorie an. Viel Spaß.