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Impressum:

vom Luder zum MistStück | Erotischer Roman | die Sexabenteuer der Amy Morrison

von Amy Morrison

 

Amy Morrison wurde in München geboren und arbeitet heute als Hotelfachangestellte in einem 4-Sterne-Haus in Düsseldorf, wo sie tiefe Einblicke in das Leben von Menschen erhält.Sie vermischt Erlebtes mit ihrer Fantasie und erschafft hieraus die unterschiedlichsten sexuellen Geschichten, welche sie in einem Tagebuch sammelt.Sie selbst erlebt Sex gern als Voyeurin. Hierzu besucht sie diverse FKK-Clubs und Swingerpartys. Sie liebt es, Menschen beim Sex zu beobachten und damit ihre eigene Lust anzuheizen.Ob die eine oder andere Geschichte aus ihren Büchern der Realität entspricht, verrät Amy nicht, nur soviel: „Meine Bücher sollen dem Leser als lustvolle Anregung dienen, um selber mit sich Spaß zu haben, so wie ich es gern handhabe, oder ihn zum Ausprobieren animieren.“

 

Lektorat: Nicola Heubach

 

 

Originalausgabe

© 2021 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: © Photographer_ME @ shutterstock.com

Umschlaggestaltung: MT Design

 

ISBN 9783750750029

www.blue-panther-books.de

RückBlick: SilverWolf

»Du gefällst mir!«, sagte er leise, legte seine festen Lippen auf meinen vom Wodka noch feuchten Mund und schob gleichzeitig seine andere Hand wieder zwischen meine Schenkel, die sich ihm willig teilten.

Meine Hand sank ebenfalls herab, berührte seinen Schwanz, streichelte ihn mit der Zärtlichkeit seines Kusses ... und ich drängte anschmiegsam meine Brüste gegen seinen Bauch, als ich fühlte, wie er zwischen meinen Fingern wieder zu wachsen begann.

Dann führte er mich auf das hohe Bett, betrachtete mich eine kleine Ewigkeit lang, während ich mich darauflegte und die Beine für ihn spreizte, meine Brüste in die Hände nahm und sie ihm präsentierte, um ihn zu locken.

Und abermals bestieg er mich, dieser kraftvolle Wolf. Er legte sich zwischen meine Schenkel, schob seinen Schwanz ganz, ganz langsam in mich, die ich längst bereit war, nahm meinen Nacken in seine riesige Hand, schaute mir klar in die Augen ...

... und liebte mich!

Ich weiß, dass klingt jetzt seltsam, aber genau so war es. Bisher hatte ich nur gepoppt, gevögelt oder wurde gefickt. Doch jetzt und hier fühlte es sich zum ersten Mal an wie Liebe machen! Weil das, was ich dabei empfand, während er seinen warmen Schwanz in mir hin- und herschob, mich festhielt, mich küsste und mir dabei tief in die Augen schaute, mich nicht nur geil machte und unglaublich erregte, sondern auf eine ganz besondere Art und Weise mich absolut glücklich machte!

Und zum ersten Mal in meinem Leben lächelte ich beim Sex. Mein Herz raste, aber es war nicht das geile Rasen wie sonst, es fühlte sich eher an, wie ein über der Wiese tanzender Schmetterling. Ich nahm das Gesicht dieses wundervollen Mannes in meine Hände und küsste ihm mein Lächeln auf die Lippen.

Und so lächelten wir beide, während wir zärtlich, aber intensiv, Liebe miteinander machten. Ich drückte ihm mein Becken kreisend entgegen, streichelte sein Gesicht und seinen Rücken, während er sich in mich schob, meine Wangen und meine Stirn, meine Schultern und meine Brüste küsste. Schweißtropfen fielen von seiner Brust auf meinen Bauch. Zärtlich strich er mir das Haar aus der Stirn. Im Strahlen seiner klaren, hellen Augen, das über meine Haut und tief in meine Seele hineinrieselte, badete ich wie in einem Sonnenuntergang.

Er liebte mich von einem süßen, mich zunächst sanft von innen packenden und dann bis in die letzte Faser meines Leibes erfassenden Orgasmus zum nächsten ... hörte einfach nicht auf ... lag stark und schwer zwischen meinen ihm weit geöffneten Schenkeln ... es war wunderbar!

***

Ewigkeiten später lag ich an seine breite Brust gekuschelt, und er hatte schon wieder seine große, warme Hand an meine Wange gelegt.

Ich war total befriedigt, wie noch nie zuvor, und glücklich, ebenfalls wie nie zuvor. Und das irritierte mich. Ich fühlte mich unglaublich geborgen bei ihm ... viel zu geborgen und auch viel zu glücklich!

Was geschah mit mir? Ich war doch nur zum Ficken und zum Geficktwerden hierhergekommen ... und jetzt war ich auf einmal glücklich. Das war falsch, das durfte nicht sein! Allein schon nicht wegen Flo. Ich liebte doch ihn. Ich durfte doch nur mit ihm glücklich sein!

So widersinnig es klingen mag, aber auf einmal hatte ich nicht nur ein furchtbar schlechtes Gewissen, sondern fühlte mich auch noch ausgesprochen mies.

Ich hatte gerade den Fick meines Lebens genossen ... und fühlte mich mies! Und gleichzeitig war ich so furchtbar glücklich, dass ich das Gefühl hatte, es würde mir das Herz von innen heraus sprengen.

Silverwolf lächelte mich an und streichelte mit seinen Fingern meine Wange, meine Lippen. Und beinahe, wenn es mir nicht gerade noch rechtzeitig gelungen wäre, es zu unterdrücken, hätte ich gesagt: »Ich liebe dich!«.

»Ich muss jetzt gehen«, sagte ich stattdessen mit völlig brüchiger Stimme und völlig dem entgegengesetzt, was ich eigentlich fühlte, denn ich wollte nichts lieber auf der Welt, als einfach nur hierbleiben ... die Zeit anhalten und nie wieder etwas anderes erleben, als die zärtliche Schönheit der ruhigen Wildheit dieses mich so sehr berührenden Mannes.

Sein Lächeln starb. Er schaute mich einfach nur an.

»Wirklich«, bestätigte ich noch einmal. »Ich muss los.«

Wieder legte er seine Hand auf meine Wange. Aber sein Lächeln kehrte nicht zurück. »Wenn du jetzt gehst, süße Prinzessin, wirst du nie wieder herkommen dürfen.«

Ich schaute ihn entsetzt an.

»Das ist jetzt nicht dein Ernst«, flüsterte ich.

»Mein voller Ernst, Kleines!«, sagte er. »Ich erlebe gerade einen der schönsten Momente meines Lebens. Und du nimmst ihn mir einfach weg, wenn du jetzt gehst. Ich möchte, dass du bleibst.«

»Ich kann nicht!«, sagte ich mit belegter Stimme und entzog mich seiner Umarmung. »Ein andermal, vielleicht.«

»Es wird kein anderes Mal geben.« Er zog seinen Arm zurück, um mir das Aufstehen leichter zu machen. Ich setzte mich hin und wollte etwas sagen. Doch eine Geste seiner Hand schnitt mir das Wort ab. »Wenn du gehen musst, dann geh jetzt sofort. Und melde dich bitte nie wieder! Ich meine, ich will dann auch nichts mehr von dir hören oder lesen. Also keine Anrufe, keine SMS, keine E-Mails und kein Anschreiben mehr im Internet!«

»Aber«, setzte ich an.

»Kein Aber!«, unterbrach er mich mit seiner ruhigen tiefen Stimme, die allerdings jetzt wie eine Ohrfeige klang. »Geh!«

***

Ich ging ...

... und im Auto weinte ich ...

... die ganze Fahrt über.

Und dabei hatte ich keine Ahnung, dass es noch schlimmer werden würde.

SoulEater

Als ich am nächsten Tag Flo, meinen Freund, an der Universität traf, konnte ich ihm nicht in die Augen schauen. Obwohl es bei weitem nicht das erste Mal gewesen war, dass ich ihn betrogen hatte, so besaß ich dieses Mal ein wirklich schlechtes Gewissen und war mir sicher, er würde mir an der Nasenspitze ansehen können, was geschehen war. Aber Flo merkte gar nichts. Er verhielt sich wie immer. Er erzählte von seinen neuen Kursen und merkte nicht, dass ich ihm nur mit halbem Ohr zuhörte. Das merkte er eigentlich nie.

Eine dreiviertel Stunde später saß ich in der Bibliothek am Rechner und loggte mich in den Chat ein, in der vagen Hoffnung, Silverwolf hätte es sich vielleicht doch anders überlegt und mir eine Nachricht geschrieben. Aber ich fand nur eine von Souleater vor, in der er seine Einladung wiederholte, seine willige Lustsklavin und sein Sex-Toy zu werden.

Ich wechselte zu Silverwolfs Profil. Ich konnte erkennen, dass er online war, und er würde zweifellos sehen, dass ich auf seiner Seite war. Aber selbst nach einer halben Stunde, in der ich mich nicht wirklich auf meine Aufgaben konzentrieren konnte und immer wieder in den Chat ging, hatte ich noch keine Nachricht von ihm, auch war er nicht auf meine Seite gegangen.

Ich verfluchte ihn für seine Konsequenz, hatte aber auch nicht die Traute, ihm gegen seinen ausdrücklichen Wunsch eine Message zu schreiben.

Pah! Wer nicht will, der hat schon!, dachte ich und öffnete noch einmal Souleaters Nachricht und antwortete mit drei einfachen Worten: »Wann und Wo?«

***

Zwei Tage später, nachdem ich im Büro Feierabend gemacht hatte, stand ich vor einer Arztpraxis. Souleater hatte mir zwar seine korrekte Adresse, seinen Namen und seine Festnetznummer gegeben, so wie ich es verlangt hatte, aber unser Treffen sollte hier stattfinden. Wieder hatte ich, nachdem ich die Richtigkeit seiner Angaben überprüft hatte, einen entsprechenden Umschlag bei meiner Schwester hinterlegt, die mich dieses Mal schon etwas seltsam angeschaut hatte.

Doch nun war ich hier, vor dieser Arztpraxis.

Ein Rollenspiel sollte es werden.

Patientin macht einen Arztbesuch.

Ich war gespannt!

Die Tür war verschlossen und wurde erst aufgesummt, als ich klingelte. Die Arztpraxis war leer.

»Untersuchungszimmer zwei!«, hörte ich eine Stimme rufen, nicht ganz so tief und fest wie die von Silverwolf, aber trotzdem sehr männlich und angenehm fordernd.

Ich ging den mahagonigetäfelten Gang entlang – ganz offensichtlich eine Privatpraxis – und erreichte nach wenigen Metern eine halb offenstehende Tür.

»Kommen Sie herein!«, wurde ich aufgefordert und betrat das Behandlungszimmer. Hinter einem großen mit medizinischen Fachzeitschriften bedeckten Schreibtisch saß Souleater. Er hatte einen weißen Arztkittel an, der über seinen muskulösen Schultern arg spannte, ein Stethoskop um den Hals und eine Brille auf der schmalen Nase.

Die Verkleidung, so albern sie auch sein mochte, nahm ihm nichts von seiner animalischen Ausstrahlung. Ganz im Gegenteil: Sie war ein reizvoller Kontrast.

»Nehmen Sie bitte Platz!«, forderte er mich auf.

»Hallo!«, sagte ich lächelnd, aber er hob sofort die Hand.

»Drei Regeln, sweet_princess!«, sagte er im Befehlston. »Erstens: Du tust genau, was ich dir sage! Zweitens: Du sprichst nur, wenn du gefragt wirst, und drittens: Du tust nichts, aber auch gar nichts, aus eigener Initiative! Kannst du damit leben?«

Ich wusste, warum ich hier war ...

Allein das Bewusstsein, für ihn nur Spielzeug seiner Lust zu sein, machte mich heiß.

Also nickte ich.

»Gut!«, sagte er und nickte auch. Er nahm ein Krankenblatt in die Hand. »Dann machen Sie sich doch bitte mal frei, Miss.« Er senkte den Blick in das Blatt hinein und schaute mich für eine Weile gar nicht an. Ich öffnete erst den obersten, dann den zweiten Knopf meiner Bluse. Danach den dritten und vierten. Ich tat das so langsam und aufreizend – mit der Grazie einer Patientin, die ihren Arzt verführen wollte –, dass es sich anfühlte, als würde seine Hand meine Bluse öffnen, und ein wohliger Schauer rieselte mir über die Haut, kroch mir in die Brustspitzen und in den Schoß. Nicht zum ersten Mal fiel mir auf, wie verdammt leicht erregbar ich doch geworden war. Oder vielleicht schon immer gewesen war?

»Den BH bitte auch!«, sagte er ohne aufzusehen, und ich folgte der Anordnung des Doktors schweigend lächelnd.

Meine Brüste schwebten im Freien und die Nippel zogen sich in Erwartung der Dinge vorfreudig zusammen. Ich fühlte, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg, eine Mischung aus Scham, hier halbnackt vor einem völlig Fremden zu sitzen, und Erregung, gleich von genau diesem Fremden gefickt zu werden.

Souleater erhob sich vom Stuhl, schaute mich jetzt erst an. Wenn ihn meine Brüste anmachten, verbarg er das geschickt hinter einem professionellen Gesicht.

»Erheben Sie sich bitte!«, bat er höflich und setzte sich die beiden Enden des Stetoskops in die Ohren.

»Hauchen Sie es bitte an, sonst ist es ein wenig kalt!«, sagte er und hielt mir die Metallsonde vor den Mund. Ich öffnete die Lippen und hauchte ... so verführerisch ich konnte. Ich fühlte, dass meine Beine leise zu zittern begannen.

Er setzte das Metall etwas unterhalb meiner linken Brust auf meine Rippen.

»Einatmen bitte.«

Ich atmete ein. Sein männlicher Duft stieg mir in die Nase. Seine Nähe bereitete mir eine wohlige Gänsehaut. Ich sah seine starken sehnigen Hände ... direkt unter meinen schwebenden Brustspitzen.

»Jetzt ausatmen!«

Ich atmete aus, und es klang schon wie ein leises Stöhnen.

»Wo tut es denn weh?«

Zaghaft deutete ich mit einem Finger auf meinen linken Nippel. Er setzte das Stetoskop daran, und ein kleiner Blitz zuckte mir unter die empfindliche Haut meiner Knospe. Sie wurde noch härter, und er drückte das Metall ein bisschen fester in mein Fleisch hinein. Ein neuer Schauer durchlief mich.

»Und wo noch?«, wollte er wissen.

Ich zeigte auf meinen zweiten Nippel, und er wiederholte das lustbringende Spiel. Dann setzte er das Stetoskop ab und griff nach meinen Brüsten, fasste sie zunächst ganz zart an.

»Tut das weh?«, fragte er.

Ich schüttelte den Kopf.

Er drückte etwas fester zu. »Tut das weh?«

Wieder schüttelte ich den Kopf, wobei mir der festere Griff das Wasser in die Muschi trieb und meine Nippel sich anspannten, als wollten sie platzen.

»Und das?« Jetzt drückte er richtig hart zu, aber statt dass es wehtat, machte es mich noch geiler. Ich stöhnte auf, schüttelte aber den Kopf. Und plötzlich, ohne jede Vorwarnung, wurden aus seinen Händen förmlich Schraubzwingen, die meine Brüste so fest quetschten, dass ich glaubte, sie würden platzen.

»Und das?«

Ja, es tat weh. Aber es war auch geil! Die Zähne in meine Unterlippe grabend, nickte ich.

»Gut!« Er grinste und drückte noch fester zu.

Ich stöhnte lauter.

Er drehte und zog an meinen Brüsten. Mein Becken zuckte, als hätte er mit seiner Hand zwischen meine Beine gefasst.

»Sehr gut!« Dann ließ er ab von mir. »Bitte machen Sie sich völlig frei!«, sagte er, und sein Ton war jetzt wieder ganz verbindlich höflich.

Ich schlüpfte aus meinem Rock.

»Die Strümpfe und die Schuhe können Sie anbehalten.«

Also zog ich nur meinen Slip aus. Er schaute mich lange von oben bis unten an und tat dabei sehr kühl, aber das Flackern in seinen Augen verriet, dass ich ihm offenbar sehr gut gefiel.

»Setzten Sie sich bitte dort drüben auf die Liege.«

Ich ging hinüber zu einer hohen, schwarzen ledernen Liege, die vor der Wand stand und kletterte hinauf. Er nahm den kleinen Metallhammer vom Tisch, mit dem man die Reflexe im Knie testete, holte sich einen Drehstuhl heran und setzte sich vor meine leicht gespreizten Beine.

»Öffnen Sie bitte Ihre Beine für mich!«

Ich tat es, und ich konnte nun selbst sehen, wie sehr meine Knie vor Erregung zitterten. Aber an meinen Knien war der Doktor gar nicht interessiert. Er führte den Hammer mit einer bewusst langsamen Bewegung hin zu meiner Muschi und berührte sie. Dieses Mal hatte er mich vorher nicht auf das Metall hauchen lassen, und es war eiskalt. Ich zuckte zusammen. Doch er ließ sich davon nicht beirren und teilte mit dem Hämmerchen meine Schamlippen, drückte sie untersuchend hin und her. Dann holte er aus seinem Arztkittel ein Paar dünne Gummihandschuhe und zog sie sich über.

»Das könnte jetzt ein wenig unangenehm werden«, behauptete er und schob mir die Spitze seines Zeigefingers hinein. Es war alles andere als unangenehm. Ich biss mir auf die Lippen. Dann führte er seinen zweiten Zeigefinger hin zu meinem Kitzler, legte ihn frei und streichelte ihn.

Es wunderte mich ein bisschen, was das denn nun mit Dominanz zu tun haben sollte, außer dass er mir Regeln gegeben hatte, aber das Spiel seiner Finger gefiel mir trotzdem. Ich lehnte mich zurück, schloss die Augen und genoss seufzend.

»Hinknien!«, sagte er unvermittelt in einem plötzlich viel schärferen Ton.

Ich schrak aus meinem Wohlgefühl auf und kletterte eilig und gehorsam zu Boden, kniete mich hin.

»Zeit für Ihre Medizin!«

Der Sprung war etwas krass, aber durchaus willkommen. »Medizin« war jetzt genau das, wonach mir der Sinn stand. Er öffnete seinen Reißverschluss und holte seinen Schwanz hervor. Es war ein schöner, großer dunkler Schwanz mit vielen Adern. Fast so groß wie der von Flo.

»Mund auf!«, befahl er, und ich öffnete die Lippen.

»Zunge raus!« Er legte mir seinen Schwanz auf die Zungenspitze. »Und jetzt sagen Sie brav ›Aah‹!«

»Aah!«, sagte ich, und er schob mir sein warmes Fleisch zwischen die Lippen, wo es noch weiter wuchs. Instinktiv begann ich zu lutschen.

»Halt still!«, befahl er, und ich hörte damit auf. »Halt einfach nur den Mund auf!« Dann packte er mein Haar zu einem dicken Zopf, hielt meinen Kopf fest und begann, in meinen Mund hineinzuficken.

Sieben, vielleicht acht tiefe Stöße, die mich röcheln ließen, mehr waren es nicht, und ohne mich vorgewarnt zu haben oder erst einmal um Erlaubnis zu bitten, spritzte er seinen warmen klebrigen Saft in meine Kehle.

Ich hatte mich fast verschluckt. Er hielt meinen Kopf ganz eng an seinen Schoß gepresst, während er seine Sahne in mich pumpte, und ich konnte nichts anderes tun, als sie einfach zu schlucken.

Aber während mich das vor der Begegnung mit Silverwolf noch angeekelt hatte, machte es mich jetzt an. Allerdings war ich überrascht, und auch ein wenig enttäuscht, dass es so schnell gegangen war. Doch meine Enttäuschung war verfrüht.

Denn, während bei jedem Mann, den ich bisher kennengelernt hatte, der Schwanz nach dem Abspritzen erst einmal weich und kleiner wurde, blieb der von Souleater hart. Kerzengerade und wippend stand er von ihm ab.

»Zieh mir die Hose aus!«, befahl er, und ich streifte sie ihm herunter, half ihm aus den Schuhen und den Strümpfen, während er sich Kittel, Brille und T-Shirt auszog. Die Muskeln seiner breiten Brust und seines flachen Bauches waren makellos durchtrainiert, glatt und fest wie in Marmor gemeißelt. Ich hatte das Gefühl, ich knie vor einer Statue von Michelangelo.

»Zurück auf die Liege!«

Ich kletterte wieder hoch, und er drückte mich auf den Rücken hinunter, nahm meine Arme, führte sie mir hoch über den Kopf und verschränkte und fesselte sie mit den dünnen Gummischläuchen des Stethoskops an das eine Bein der Liege.

Noch immer betrachtete ich völlig fasziniert seinen nicht erschlafften Schwanz. Ich hatte von solchen Männern, deren Erektionen manchmal über mehrere Ergüsse hinweg angehalten werden konnten, gelesen. Die Medizin nannte sie »Satyre«, nach den sexuell unersättlichen Faunen der griechischen Mythologie.

Und ebenso unersättlich war auch Souleater, wie ich jetzt erfahren sollte.

Mit groben Griffen teilte er meine Schenkel, nahm seinen Schwanz in die Hand und schob ihn direkt ganz tief in mich hinein. Er dehnte mich weit und füllte mich völlig aus. Ich konnte jeden Zentimeter dieses Prachtschwanzes spüren, und stöhnte laut und rau auf. Dann packte er mich an den Oberschenkeln und begann damit, mich fest und drängend zu ficken.

Mit gefesselten Händen war ich wehrlos – und das war geil! Er stieß sich in mich und packte meine Brüste, quetschte sie so hart und unbarmherzig wie vorhin, und die Kombination dieser festen Griffe und seiner Fickstöße raubte mir den Verstand.

Ich stöhnte ... ich keuchte ... ich schrie vor Geilheit!

Am liebsten hätte ich laut Ja! gerufen, aber ich biss mir auf die Lippen, weil mir das Reden ja verboten war.

Noch nie hatte sich meine Muschi so ausgefüllt angefühlt, noch nicht einmal bei Flo.

Vor und zurück glitt das dicke Fleisch in mir, mit jedem tiefen, kraftvoll ausgeführten Stoß mein Becken in die Höhe hebend und auf die Liege nieder klatschen lassend, wenn er sich aus mir zurückzog.

Er fickte mich völlig gefühllos, aber er fickte mich gut.

Hart ... tief ... fest ... mit seinem riesigen Schwanz.

Ich konnte gar nicht anders, als gewaltig kommen.

Nach Luft japsend bäumte ich mich auf, am ganzen Leib zitternd und bebend, meine Waden um seinen Arsch wickelnd, um ihn noch tiefer in mich zu drücken in diesem Wahnsinnsmoment.

Aber wie vorvorgestern Silverwolf, so interessierte das auch Souleater nicht die Bohne. Er fickte weiter. Und ich war gefesselt. Er trieb seinen gewaltigen Prügel in meine Muschi wie einen Hammer, und ich konnte meinen eigenen Saft quatschen hören, fühlte wie meine Muschi unkontrolliert zuckte, an diesem Schwanz lutschte, der sie fest aufgespießt hatte und noch fester fütterte, sie immer nasser machte und mehr und mehr zum Glühen brachte. So wie meine Nippel brannten, die er noch immer in seinen schraubstockartigen Händen gequetscht hielt und an ihnen zerrte.

BAMM! BAMM! BAMM!

Die Liege knallte mit jedem Fickstoß gegen die Wand. Im gleichen Takt braute es sich schon wieder in mir zusammen.

BAMM! BAMM! BAMM!

Mir lief der Schweiß in einem kleinen Bach zwischen den Brüsten zusammen, über den Bauch ... zwischen meinen Beinen war es eh fürchterlich geil nass.

Ich biss die Zähne aufeinander und ließ es mir von tief innen heraus flutwellenartig kommen. Auf diesen Moment schien Souleater gewartet zu haben. Er, was ich nicht mehr für möglich gehalten hätte, verschärfte das Tempo seiner Stöße und kam, als es mir kam. Mit einem lauten Brüllen und schnaufend über mich gebeugt, spritzte mir sein pochender Schwanz seinen Saft in die Muschi. Ich hatte das Gefühl, als könnte ich jeden einzelnen seiner kräftigen Spritzer in mir ganz deutlich spüren.

Er ließ mich einen Moment lang verschnaufen. Dann schickte er mich mit immer noch hartem Schwanz zu einem Waschbecken in der Zimmerecke und befahl mir, ihn zu waschen. Mit zittrigen Beinen beugte ich mich über das Becken, um eines der Frotteetücher nasszumachen.

Mein Anblick von hinten ließ ihn seine Pläne plötzlich ändern, und er trat an mich heran, fasste mich an der Taille, drückte mich nach vorn und schob mir seinen Schwanz noch einmal in die Muschi, um mich jetzt im Stehen zu ficken.

Und er tat es gut!

Erst nachdem ich zwei weitere Male und er auch noch einmal gekommen war, ließ er mich ihn waschen. Wir sprachen dabei kein Wort miteinander, aber das war auch nicht nötig.

Als ich fertig war, sagte er mir, ich solle mich anziehen und gehen, und ihm nächste Woche am gleichen Tag wieder zur Verfügung stehen.

»Das nächste Mal wird es wehtun!«, sagte er, als ich gerade aus der Tür ging.

Ich lächelte.

SilverWolf

So geil das Treffen mit Souleater auch gewesen sein mochte, ich vermisste Silverwolf wie die Hölle.

Ich konnte mir selbst nicht erklären, woran das lag, zumal ich ihn doch nur dieses eine Mal getroffen hatte. Bisher waren die Männer, die ich durch das Internet kennengelernt und mit denen ich ein Date gehabt hatte, unpersönlich geblieben – eben nur ein Ersatz für das, was ich in der Beziehung zu Flo nicht fand: geilen, freien, experimentierfreudigen, unkomplizierten und damit erfüllenden Sex.

Rein faktisch hatte sich mein Treffen mit Silverwolf nicht von den Treffen mit den anderen unterschieden. Aber etwas war geschehen, was mich berührt hatte, was mich immer und immer wieder an ihn denken ließ. Wenn ich mich nach ihm sehnte – und es verging kein Tag, an dem ich das nicht tat –, dann sehnte ich mich nur zum Teil nach dem umwerfenden, alles vergessen machenden Sex mit ihm. Natürlich wollte ich den wieder haben, ihn wenigstens noch einmal erleben, aber viel mehr vermisste ich diesen Moment, in dem er mir seine warme starke Hand auf die Wange gelegt und ich mich zum ersten Mal in meinem Erwachsenenleben wieder so geborgen gefühlt hatte und beschützt wie ganz früher als kleines Mädchen bei Mama und Papa. Ich vermisste das Liebemachen mit ihm, das Strahlen in seinen lächelnden Augen.

Unwillkürlich musste ich bei der Erinnerung an Silverwolfs Hand auf meiner Wange an das denken, was mir damals LonelyHeart nach unserem Treffen in der Pension geschrieben hatte: »... aber so richtig geschehen um mich war es erst, als du mich nachts zugedeckt hast, damit ich nicht friere ... mit dieser kleinen fürsorglichen und liebevollen Geste hast du mein einsames Herz wieder zum Schlagen, ja zum Brennen gebracht und für dich gewonnen ...«

War mein Herz denn einsam?

Ich hatte doch Flo ...

... und für das gut Geficktwerden nun auch noch Souleater.

Ich sage ja, ich konnte es mir selbst nicht erklären, aber ich vermisste Silverwolf. Ich hätte ihm das so gern mitgeteilt und ihn darum gebeten, ihn wiedersehen zu dürfen.

Er aber hatte mir unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass er nichts mehr von mir sehen oder hören wollte, als er es sich ausdrücklich verbeten hatte, dass ich ihn noch einmal anrief, ihm eine SMS oder E-Mail schrieb oder ihn im Internet kontaktierte.

Mir poppte eine Idee ins Hirn: von einem »normalen« Brief hatte er nichts gesagt!

Mir war klar, dass er das nur nicht getan hatte, weil er in dem Moment nicht daran gedachte hatte, einen normalen Brief explizit zu erwähnen. Aber ich nahm es trotzdem als Aufhänger, setzte mich an den Schreibtisch und holte einen Briefbogen hervor.

Nach zwei Stunden saß ich immer noch da und der Briefbogen war noch immer leer. Ich hatte keine Ahnung, was ich ihm schreiben sollte. Er hatte mich berührt, ich vermisste ihn, und ich wollte ihn wiedersehen. Ich wollte, dass er mir verzieh, dass ich in jener Nacht gegangen war, obwohl er mich so ausdrücklich gebeten hatte, zu bleiben. Ich wollte, dass er wusste, dass es mir das Herz zuschnürte bei dem Gedanken daran, ihn nie wieder zu sehen, nie wieder spüren zu dürfen. Denn so albern mir das selbst vorkam, genau so fühlte es sich an.

Es dauerte eine weitere Stunde, ehe mir einfiel, ihm vielleicht genau das zu schreiben. Nicht irgendetwas zu faseln oder um den heißen Brei herumzureden, sondern ganz offen und ehrlich, sehr direkt, zuzugeben, was in mir vorging.

Lieber Silverwolf,

es tut mir leid, dass ich in jener Nacht gegangen bin, obwohl Du mich ausdrücklich gebeten hattest, zu bleiben. Der Gedanke, Dich nie wieder zu sehen, Dich nie wieder spüren zu dürfen, schnürt mir das Herz zu.

Du hast mich berührt.

Ich vermisse dich!

Deine Amy

Zunächst hatte ich ihn noch ausdrücklich darum bitten wollen, mich wieder anzunehmen, aber das musste ich ihm überlassen. Das konnte nur er entscheiden, nachdem er meinen Brief gelesen hatte.

Ich machte mich auf den Weg, den Brief zur Post zu bringen. Aber dann überlegte ich es mir anders. Wenn ich ihn persönlich vorbeibrachte und ihn in den Briefkasten warf, würde er ihn vielleicht heute noch lesen. Also rief ich meine Schwester an und borgte mir ihr Auto.

Wie schon bei der ersten Fahrt zu ihm hin, war ich furchtbar aufgeregt, obwohl ich wusste, dass ich ihm diesmal nicht begegnen würde. Meine Hände am Lenkrad waren feucht, und ich drehte die Musik auf volle Lautstärke, um mich abzulenken.

Als ich ankam, stellte ich den Wagen ein paar Straßen weiter weg ab, damit er ihn nicht vielleicht vom Fenster aus sehen würde. Wie eine Diebin schlich ich mich an Mauern und Hecken entlang, bis hin zu dem kleinen Holzhaus am Ortsrand.

Ich kam mir völlig albern vor. Das Ganze war mir so peinlich. Ich überlegte kurz, ob ich die Aktion abblasen sollte, aber dann würde ich ihn nie wieder sehen ... und das fühlte sich unerträglich an!

Ich stahl mich leise den schmalen Gartenpfad aus Bruchsteinen entlang, bis hin zu der Treppe, die erst auf die Veranda und dann zu seiner Haustür führte, neben der der Briefkasten befestigt war.

Gerade hob ich die Klappe des Briefkastens ...

... als direkt neben mir die Tür aufging ...

... und mir das Herz in die Kehle sprang.

Denn genau vor mir stand Silverwolf! Fast eins neunzig groß, breit und kräftig gebaut, mit seinen paar Kilos zu viel, Glatze, Kinnbart und seinen blaugraugrünen blitzenden Augen, die mir, wie schon zuvor, direkt in die Seele stachen.