Linton Buckler

Determination

the beginning of the First Time

Kapitel 1 – Ratch und sein blauer Lebensgefährte

Das Schicksal der Welt liegt nun in seinen Händen. Ratch ist ein besonderer 16-jähriger Junge im 18. Jahrhundert. Er ist ganz speziell, weil sein Leben vorgeschrieben ist. Gewissermaßen ist er so besonders, weil seine Lebenszeit zur Verbesserung der Welt dienen soll. Das ist seine Bestimmung, die ihm sein Schicksal auferlegt hat. Seine Handlungen werden darüber entscheiden, ob sein Nachfolger seinen Aufgaben in der sogenannten „zweiten Zeit“, die das nächste Jahrhundert beschreibt, gerecht werden kann. Damit er sein Ziel bis zu seinem ersten Ableben erreichen kann, trägt er ein Drehbuch ähnliches Tagebuch mit sich herum, dass ihm seine Ziele voraussagt, aber nicht erklärt, wie er sie erreichen soll. Das ist seine Aufgabe. Sein Tagebuch ist nicht nur sein Leben, sondern auch ein Teil von ihm selbst. Weil er seine ganzen Erfahrungen und Erlebnisse in diesem Werk dokumentieren soll, kann sein Nachfolger dies zu seinem Vorteil nutzen.

Als einzigen Lebensgefährten bekommt er einen blauen Papageien. Eine von den Menschen zu der Zeit noch unentdeckte Art. Ratch hat die Gabe, seinen blauen Freund zu verstehen, weil er schon sein ganzes Leben lang mit ihm verbringt. Allerdings sind es nicht nur die Gesten, die er kennt. Er kann sich tatsächlich mit ihm unterhalten. Trotz dessen, dass sie sich schon ganz lange kennen, weiß Ratch nicht, wie er seinen Genossen nennen soll.

Sein Tagebuch und sein Freund sind nicht alle Dinge, die Ratch als Mittel zur Verbesserung der Welt von seinem Schicksal aus getroffen und bekommen hat. Ebenfalls ist er für das 18. Jahrhundert überdurchschnittlich intelligent. Dies ist nicht auf zuvor gelerntes Wissen durch andere Personen zurückzuführen, sondern auf den Wissensschatz, über den er schon seit Anfang seines Lebens verfügt. Man könnte sagen, dass er schlau auf die Welt kam, weil er nicht normal ist. Außerdem hat er unterschiedliche Augenfarben. Bei ihm kann man diese aber nicht so gut erkennen, weil nicht jedes Auge eine eigen Farbe hat, sondern weil sich die zwei Farben auf der selben Regenbogenhaut pro Auge befinden.

Mit diesen Segnungen und Gaben soll er nun die Erde zu einem besseren Ort machen. Allerdings wissen Ratch und sein blauer Lebensgefährte nicht, dass sie am vermeintlichen Ende ihrer Reise gerade Mal den ersten Schritt tun werden, um die „Welt zu retten“.