Impressum

Verlag Akademie-der-Abenteuer

Boris Pfeiffer, Pfalzburger Straße 10, 10719 Berlin

E-Mail: info@verlag-akademie-der-abenteuer.de

Alle Rechte vorbehalten.

Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet.

©Verlag Akademie-der-Abenteuer, Berlin 2021

1. Auflage

Umschlagillustration und Umschlaggestaltung: Kris Kersting

Satz: Kris Kersting

Herstellung; Verlag Akademie der Abenteuer

Druck und Bindung: BoD - Books on Demand GmbH, Norderstedt

www.verlag-akademie-der-abenteuer.de

ISBN (ebook): 978-3-98530-019-8

INHALT

Dank

Bu hikayelerimi yazarken bana büyük destek veren Boris Pfeiffer’e ne kadar teşekkür etsem azdır. Kendiside yazar olan Pfeifferin hikayelerimi severek okuması bana cesaret ve yazma isteği verdi. Aynı zamanda yayınlamak istemesi kaymaklı kadayıf oldu. Bu arada bana yardımı dokunan Arkadaşım Eyüp Güler’e ve tüm hikaye kahramanlarına teşekkür ediyorum. Hikayeler hakikaten yaşanmıştır. Sadece bazı hikayelerde isimler değişmiştir. Umarım zevkle okursunuz.

Şubat 2021

Ich danke herzlich Boris Pfeiffer für seine Unterstützung. Als Schriftsteller hat er mich animiert, meine Geschichten zu schreiben. Es sind wirklich gelebte Geschichten. Ich habe bei einigen Geschichten nur die Namen geändert, sonst alles original. Ich danke meinen Freund Eyüp Güler für seine Hilfe und natürrlich alle Geschichtenhelden in diesem Buch. Ich hoffe sie haben ihren Spass beim lesen.

Februar 2021

Metin Kırımtay

Vorwort

Als Student der Linguistik besuchte ich in den 80er Jahren in Berlin die Vorlesungen von Professor Georg Hincha, der mir für seine Art und Denkweise überaus liebevoll und sinnstiftend in Erinnerung geblieben ist. Einer seiner mich prägenden Sätze war, dass eine Grammatik deskriptiv zu sein hätte und nicht normativ. Ja, er forderte eine solche beschreibende Grammatik, die niemandem mehr würde vorschreiben können, was er oder sie wie richtig zu sagen und zu schreiben hätte, sondern vielmehr erfassen und aufzeichen müsste, wie eine Sprache wirklich von all ihren Sprechern verwendet wird.

Eine solche aus dem Leben gegriffene Grammatik, bestimmt von allen, die eine Sprache sprechen und sie damit jeden Tag neu erschaffen, hat mich seitdem immer begeistert. Denn ich stelle sie mir höchst lebendig vor. Und vielleicht ist eine solche in Wirklichkeit auch schon lange, über viele Jahrhunderte hinweg, eines der wahren Leitbilder lebendiger Literatur, ganz egal, ob ich an Dante Alighieri, Allessandro Manzoni, Mark Twain oder all die Autorinnen und Autoren der letzten beiden Jahrhunderte denke, die dichten und schreiben.

Als ich Ende der 2010er Jahre Metin Kirimtay traf und er mir begann, seine Geschichten zu erzählen, die mich immer zum hingebugsvollen Zuhören, manchmal zum Lachen und Weinen zusammen brachten, wenn ich ihm im Treppenhaus, auf dem Hof bei den Mülltonnen, in seinem Schrebergarten oder zuhause am Wohnzimmertisch beim gemeinsamen Essen mit seiner Frau Nuran und meiner italienischen Frau Giovanna zuhörte, und als er mir dann erzählte, er hätte einige davon auch auf Türkisch aufgeschrieben, verspürte ich sofort den Wunsch, sie zweisprachig zu verlegen.

Zuerst hatten wir die Idee, sein Sohn könne sie übersetzen. Aber nach Monaten und nachdem sein Sohn an der Universität verschwunden war, meinte Metin, das könne er doch besser selbst. Er würde mir die Geschichten auf Deutsch aufschreiben, ich müsse sie dann nur auf Fehler korrigieren. So schickte er mir nach und nach, während er im Taxi saß und auf Fahrgäste wartete, über Whatsapp seine deutschen Fassungen. Es sind keine Übersetzungen. Es sind dieselben Geschichte auf Deutsch erzählt, die er zuvor auf Türkisch aufgeschrieben hatte, nur eben in einer anderen Sprache. Immer, wenn ich sie lese, sitze ich innerlich mit Metin zusammen und höre ihm zu. Und so war mir schnell klar, dass ich diese gesprochenen, erzählten Geschichten ihres Geistes berauben würde, wenn ich sie in ein piekfeines oder auch nur grammatikalisch normatives Deutsch bringen würde, wie es im Schulbuch steht.

Sprache ist, was gesprochen wird. Diese Geschichten sind lebendig wie Metin sie mir erzählt hat. Dessen bewusst und neugierig, was diese Geschichten mit den Lesern anstellen werden, ob sie ankommen, sie erreichen, sie so berühren, wie sie mich berühren, bringen wir "Hamiyet, wo bleibt mein Küsschen – 3 Phasen Geschichten" heute in einer doppelten Fassung heraus. Man könnte sagen: zweisprachig. Aber in Wirklichkeit ist jede Geschichte hier zweimal original erzählt. Einmal in der einen, einmal in der anderen Sprache und jeweils so, wie ihr Erzähler sie zu Papier bringen konnte und wollte.

Doppelsprachigkeit, Pidgin, Creole, eine eigene Welt, ’Kiezdeutsch’ ist ein neuerer Begriff aus Deutschland dafür, ein neuer Deutscher Dialekt, der in diesen hier zum ersten Mal veröffentlichten Geschichten nicht nur die gesprochene und geschriebene Grammatik berührt und verändert, sondern das ganze Leben in diesem Teil des Globus neu färbt und dabei auch vor der Rechtschreibung und Wort(er)findung nicht Halt macht. Geliebte, lebendige Sprache in einem Doppelband erzählten Lebens. Literatur geworden, wie es sie nicht gab, jetzt aber gibt.

Dankbar für jede dieser Geschichten

im Februar 2021

Boris Pfeiffer

Önsöz

Dil bilim öğrencisi olarak 80’li yıllarda Berlin’de Profesör Georg Hincha’nın konferanslarına katıldım. Prof. Hincha anlamlı düşünce tarzı ile sevgiyle hatırımda kaldı. Benim için önemli sözlerinden biride İmla’nın tanımlayıcı olması kuralcı olmaması idi. O imlanın anlatıma katkı sağlamasını, katı kurallara uymamasını istiyordu.

İmla öyle açıklayıcı olmalıydı ki, kimse yazara nasıl doğru yazacağını söylememeliydi. Kullanılan dil olduğu gibi yazılmalıydı. Böyle hayatın içinde gelen dil bilimi, o dili konuşanlar tarafında evrildiği zaman bende hayranlık uyandırır. Daha canlıdır. Böyle gerçekte yüzyıllardır yaşayan edebiyatın öncülerinden Dante Alighieri, Alessandro Manzoni, Mark Twain ve diger son iki yüzyılın yazar ve şairlerini hatırladım.

Metin Kırımtay ile 2010 yıllarının sonlarında karşılaştık. Merdiven boşluğunda, avluda çöp dökerken, kendi bahçesinde grill yaparken, evlerinde sevgili karısı Nuran ve benim eşim Giovanna ile beraber yemek yerken anlattığı hayatından hikayeler beni hem güldürmüş, hem hüzünlendirmiştir.

Bana bu hikayelerden birkaçını Türkçe yazdığını söylediğinde, onları iki dilde yayınlamak isteği duydum. Önce düşündüm Almanyada doğan oğlu hatasız imla ile çeviri yapabilir, veya babasının çevirisini düzeltebilirdi. Ama oğlu Ününiversite okumak için başka şehire gidince bu iş bana kaldı. Böylece Kırımtay bana hikayeleri çevirmeden, yeniden Almanca yazarak gönderdi. Ben düzelttikten sonra yayınlayacaktık, fakat bana orjinalini yayınlamak daha cazip geldi. Normatif değil de, deskriptiv yani konuşma dilinde olacaktı.

Dil konuşulandır ve bu Öyküler Kırımtay’ın anlattığı şekliyle daha canlı. Bunu düşünerek ve okuyucunun da nasıl tepki vereceğini merak ettiğimden Üç devir Hikayelerini anlatılan orjinal şekliyle yayınlamağa karar verdim.

Her hikaye iki dilde orjinal anlatılıyor çeviri değil. Ve onu anlatan kağıda nasıl yazıyorsa öyle.

İki dillilik, pidgin veya Creol burada ’Kiezdeutsch’ (göçmen Almancası) yeni bir anlatım Almanyada.

Bu yeni alman diyaleği burada yayınlanan öykülerde ilk defa kullanılıyor. Sadece Alman dil bilgisine dokunup değiştirmiyor, aynı zamanda dünyanın bu yarı küresindeki hayatı renklendirip, Alman imlasını önemsemeden kelimeler keşfetmekten geri kalmıyor. Sevilen canlı Dil, ikitaraflı anlatılan Hayat Edebiyat oldu. Şimdiye kadar yoktu, şimdi var.

Çocukluk Türkiyede. Yüksek okul öğrenimi Berlin’ de. Taksişöförü olatak iş ve evlilik iki oğul babası olarak Berlin.

Dedesi Kırımtatarı olan Kırımtay genç iken o kadar zayıftım ki, Vietnamlılar gibiydim diyerek, hayat hikayelerini ilk öpücükten, ilginç çocuk oyunlarından, renkli öğrencilik hayatından acımasız mizahı ile anlatıyor.Çeviri yerine hikayeler yazar tarafından iki dilde yazılmıştır. Türkçe ve göçmen Almancası (Kiezdeutsch) olarak yazılmıştır. Hangi dili konuşursak konuşalım, Kırımtay bizi hayatın ortasına götürüyor. Her cümleyi sevinçle, hüzünle, müteşekkir olarak okuyoruz.

Boris Pfeiffer

PHASE 1

Hamiyet, wo bleibt mein Küsschen

Ich muss ungefähr fünf Jahre alt gewesen sein, wir wohnten noch in Bezirk Gazillyas, ein Stadtteil von nordägaischen Stadt von Edremit. Ich spielte mit anderen Kinder auf einen Sandhaufen, die für Bau oder Renovierungen von Häusern einfach vor einem Haus gekippt waren.

Auf einmal hörte ich ein junges Mädchen Stimme "Hamiyet, Hamiyet" rufen. Ich drehte mein Kopf, schaute Richtung Stimme und sah Hamiyet.

Sie war 13 oder 14 Jahre alt, hatte blonde Haare, blaue Augen, mit vielen Sommersprossen in Gesicht. Sah wunderschön aus. Ich vergaß mein Spiel, schaute mit offenen Mund auf diese Schönheit.

Sie hat auf meinem Sandhaufen halt gemacht, wartete das andere Mädchen. Ich hatte bis jetzt so eine schöne Mädchen noch nie gesehen. Das andere kamen, die beiden küssten sich auf den Wangen. In dem Moment spürte ich ein roesiges Verlangen, von Hamiyet geküsst zu werden. Und schrie spontan: "Hamiyet, kriege ich auch ein Küsschen?"

Sie schaute mich an mit einem Blick, dass ich diesen Augenblick nach 56 Jahren immer noch in meiner Erinnerung ist. Erst mit einer Erstaunung und Empörung, wurde ihre wunderschöne Augen groß, als sie mich sah als kleiner Knirps wurde diese Blick amüsanter. Gleichzeitig guckte sie, als habe ich etwas gemacht, dass ich mich schämen soll. Auf jeden Fall mit einem schönsten Blick der Welt hat sie mich angeschaut. Diese Blick war so schön, besser als hundert Küsschen.

Ich schämte mich bisschen, danach habe ich mein Kopf auf mein Spiel gewendet und so getan, als ob ich spiele. Sie sagte nichts. Das andere Mädchen war auch am schmunzeln. Danach haben sie sich verabschiedet, jeder ist nach ihren Weg gegangen. Ganzen Tag war ihre Blick in meinem Kopf, diese durch Erstaunung groß gewordene blaue Augen sind durch mein Herz gegangen.

Am nächsten Tag war ich wieder am Sandhaufen, nach einige Zeit sah ich, dass Hamiyet kam. Sie war allein. Diese wunderschöne Blick zu sehen wäre eine Genuss. Erst habe ich weiter gespielt, so getan, als hätte ich sie gar nicht gesehen. Sie ist vorbeigegangen, mich hat sie nicht gesehen, war in Gedanken. Ich konnte mich nicht mehr beherrschen und schrie: "Hamiyet, wo bleibt mein Küsschen?"

Mein Gott! Diese Blick war wieder da. Diesmal bisschen empörter aber viel schöner. Diesmal schaute ich sie ohne meine Augen zu senken direkt auf diese blaue Meeresaugen. Mann, sind die schön, was für ein Genuss. Sie sagte nichts, drehte den Kopf, ging weiter.

Nach zwei Tagen begegnete ich sie auf der Straße. Sie war wieder mit ein paar Mädchen zusammen. Als sie mich sah, hat sie den Zeigefinger auf die Lippen gebracht, hat angedeutet, dass ich schweigen soll. Sie war so süß, ich habe gelächelt, mit Kopf genickt, habe das Zeichen gegeben, dass ich es verstanden habe. Aber diesen Blick zu sehen ist bei mir Sucht geworden. Ich schrie hinterher: "Hamiyet, wo bleibt mein Küsschen!". Sie hatte diesen Blick noch mal, immer ärgerlicher und schöner. Die Mädchen waren am lachen, außer Hamiyet. Danach bin ich rennend abgehauen.

Es vergingen noch einige Tage, ich spielte mit anderen Kinder auf der Straße, Hamiyet kam vorbei, war anscheinend in Gedanken. Sie hat mich nicht gesehen. Ich habe sie auch spät bemerkt, lief ich mit Abstand hinterher, ich war neugierig, wollte wissen, wo sie wohnte. Sie ging gerade aus, beim zweiten Straße biegte sie nach links, bleibt bei einem zweistöckigen alten griechischen Haus stehen, holte ihre Schlüssel raus, hat die Tür aufgemacht und reingegangen.

Ein Gefühl in mir sagte, klingele jetzt die Tür, danach sag: "Hamiyet, wo bleibt mein Küsschen", genieße den Blick und hau wieder ab. Ich konnte mich nicht beherrschen. Ich habe geklingelt. In dem Moment ging die Tür auf. Hamiyet war so schnell, sie hat mich erwischt, hielt mich am Arm fest.

Ich dachte, auweh, jetzt kriege ich Tracht Prügel. Sie war zwei Köpfe größer und viel stärker als ich.

"Hab keine Angst, komm rein", sagte sie aufgeregt. Steckte mich rechts in eine Gästezimmer. "Warte hier, geh nicht weg. "Ich war beruhigt, wusste, dass sie nicht so böse war.

Sie ging rennend Treppe hoch auf zweite Stock, kam mit einer Blechschachtel runter, sagte zu mir: "Halt dein Hemd hoch."

Ich hielt mein Hemd automatisch hoch. Sie kippte ganze Inhalt von Schachtel auf mein Hemd. Was waren das schöne Pralinen und Süßigkeiten. Ich war so positiv, so überrascht, vielleicht in diesem Augenblick mein Blick hat auch sie nicht vergessen.

Sie küsste mich noch auf beiden Wangen. Sagte: "Hier hast du dein Küsschen, ab jetzt schreist du nicht mehr auf der Straße Hamiyet, wo bleibt mein Küsschen. Sind wir einverstanden?"

Ich war verschämt aber glücklich. Sagte: "Einverstanden."

"O. k., jetzt kannst du gehen."

Ich hielt mein Hemd hoch, lief nach Hause. Ich glaub, an diesem Tag war ich das glücklichste Kind auf der Welt.

Am nächsten Tag, als sie mich sah, hat sie mich angelächelt, aber das war nicht das Hamiyet, wo bleibt mein Küsschen Blick, das ich so liebte.

Ich habe in diesem Moment verstanden, dass Hamiyet diesen Blick für immer verloren hatte.

Das Wort brechen wollte ich nicht.

Hamiyet, hani bana öpücük!!

Beş yaşlarında olmalıyım. Yani 1962 lerin bir yaz günü. Edremit’te Gazi İlyas mahallesindeki evimizin karşısında inşaat var. İki at arabası kum ve kırmızı tuğlalar bırakılmış, ama ortada işçiler yok. Bize de oyun çıktı, tuğlalarla kumun üstünde kamyonculuk oynuyoruz. Tuğlalar kamyon, yığılankumlar da dağ. Biz tünel ve yollar yapıp kamyonlarımızı sürüyoruz. Oyuna dalmış iken bir genç kızın "Hamiyet! Hamiyet!" diye seslenmesiyle dikkatim sokağın ilerisine kaydı. 13 - 14 yaşlarındaki Hamiyet kıvırcık sarı saçları, mavi gözleri, çilli yüzüyle çok sevimli güzel bir kızdı. Bu güzellik karşısında oyunu bırakıp salak gibi bakakalmıştım.

Tam da oynadığım kum yığınının önünde karşılaştılar ve yanaktan öpüştüler.

O anda bana ne oldu anlatmak imkansız, ama Hamiyet tarafından öpülme arzusu her tarafımı kaplamış kendimi tutamayarak.

- Hamiyet! Hani bana öpücük? Diye bağırmıştım. Hamiyet dönüp bana bir baktı ki o bakış elli altı sene sonra dün gibi hatırımda. Önce şaşkın, kızgın benim gibi bir veledi gördükten sonra hafif alaycı aynı zamanda memnun, ama yapmamam gereken bir şeyi yaptığım için de ayıplarmış gibi dünyanın en güzel bakışıyla baktı. Bu bakış o kadar güzeldi ki yüz öpücüğe bedeldi.

Ben utangaç halde gülümsedim, başımı öne eğip oyuna devam ettim. Hiçbir şey demedi, iki kız ayrıldılar, her ikisi de kendi yoluna gitti.

Bütün gün o bakışı gözümün önündeydi, o mavi gözler birkaç saniye de olsa şaşkınlıktan ipiri olarak bana bakıp kalbimin içinden geçip gitmişti.

Ertesi gün her tarafım kum içinde yine kamyonculuk oynarken baktım ileriden Hamiyet geliyor. Hiç aldırmadım, sokakta benim yaşlarımda iki çocuk daha var, başka kimse yok, yaklaştığını ve kalbimin küt küt attığını hissettim. Hiç yüzüne bakmadım, ama o şahane bakışı tekrar görmek nefis olacaktı. Yanımdan geçti belki beni farktmedi, ya da unuttu. Ben yine kendimi tutamayıp bir "Hamiyet hani bana öpücük?" patlattım. Bunu beklemiyordu, çünkü ortada bir öpücük durumu yoktu, döndü ve dünkü bakışla baktı, biraz kızgıncaydı galiba, ama daha güzeldi. Bu sefer gözlerimi kaçırmadım, daha uzun görmek istiyordum o bakışı, ama o kafasını çevirip gitti.

İki gün sonra kendi yaşında iki kızla yürüyorken sokakta karşılaştık, bu sefer beni tanıdı ve parmağını dudağına götürerek sus işareti yaptı.

Çok tatlıydı, sadece masumca gülümsedim.

Anladığıma dair başımı salladım. Beş adım uzaklaştıktan sonra "Hamiyet hani bana öpücüğü" patlattım. O bakışı gördükten sonra bir kaçış kaçtım. O hariç diğer kızlar bastılar kahkayı.

Aradan birkaç gün daha geçmişti oyun oynarken yine bizim evin önünden geçiyordu, dalgındı hiçbirşey söylemeden peşine takıldım, oturduğu yeri merak etmiştim.

Dümdüz yürüdü, ikinci sokaktan sola dönüp eski iki katlı bir Rum evinin kapısını açıp girdi.

İçimden bir his git kapıyı çal, "Hamiyet hani bana öpücük" çek ve kaç dedi. Ve elimde olmayarak kapının tokmağını toklattım, tam iki adım geriye kaçacaktım ki Hamiyet hışım gibi kapıyı açıp beni yakaladı. Eyvah dedim, sopayı yiyeceğiz, kız benden iki kafa büyük ve benden çok güçlüydü.

Gel, dedi heyecanla, korkma. Beni içeriye soktu ve sağ taraftaki misafir odasına oturttu. Bekle, dedi bir yere ayrılma.

Merdivenleri koşarak çıktığını duydum, koşarak da indi içeri girdi, yanakları al al olmuştu.

Elinde büyükçe bir çikolata kutusu vardı.

"Kaldır gömleğini" deyip benim otomatikman kaldırdığım gömleğin içine bütün kutuyu boşalttı. Neler yoktu ki içinde; badem şekerlerleri, çikolatalar, şekerli leblebiler, türlü türlü hiç görmediğim şekerlemeler. Benim o andaki Hamiyet’e bakışımı belki Hamiyet de unutmamıştır. "Al sana bir de öpücük" diyerek iki yanağımdan öptü.

"Bana lütfen sokakta Hamiyet hani bana öpücük diye bağırmıyacaksın, anlaştık mı?"

Ben mahçup, ama mutlu

"Anlaştık. Diye cevap verince."

"Oldu şimdi gidebilirsin."

Gömleğimi tuta tuta evlerinden dışarı çıktım, galiba o gün dünyanın en mutlu çocuğu idim.

Ertesi gün onu gördüğümde bana bakıp gülümsedi. Yanlız "Hamiyet hani bana öpücük" bakışı yoktu yüzünde.

O bakışı daima kaybettiğimi anladım. Anlaşmayı bozmak kancıklık olurdu.

Kätzchen

Ich war etwa zehn Jahre alt. Mein Vater war vor drei Jahren wegen Krebs gestorben. Ich wohnte mit meine Mutter und zwei älteren Schwestern in eine Dreizimmerwohnung in Edremit, West Türkei, gegenüber den griechischen Insel Lesbos.

Ich dachte, wir haben endlich passende Wohnung für uns. Nach der Tod meiner Vater war dies dritte Wohnung, das wir umgezogen hatten. Meine Mutter sagte immer: "Wenn Vermieter eine Wohnung haben, haben die Mieter tausende von Wohnungen." Nach diesem Motto bei eine kleine Ungefälligkeit wechselte sie die Wohnung. Zum Glück zog sie immer nicht weit weg, nur paar Häuser weiter. So ich meine Straßenfreunde nicht verlor.

Diese neue Wohnung war ein Erdgeschoss mit einem großen Garten. Unser Vermieter war ein Herr in mittlerem Alter, wohnte mit seiner Ehefrau über uns. Er hieß Recep Efendi, von Beruf Bauherr. Er baute Häuser, verkaufte weiter. Deswegen nach unsere Bitte hat er bei einem dunklen Zimmer neue Fenster gebaut und zu Gartenseite Balkon vergrößert, eine Terrasse errichtet.

Die hatten keine Kinder, deswegen dachte ich, Recep Efendi mochte mich. Er hat geahnt, dass ich gerne Bücher lese. Hat er mir seine Romane geliehen. Das waren von Alexander Dumas die Abenteuerromane. Ich las die gerne.

Mein Abenteuer war, mit eine Steinschleuder auf Vogeljagd zu gehen. Gleich neben unsere Wohnung fangen schon Olivenhaine an und dazwischen Feigenbäume, wo viele Vögel sich unterhielten. Nachdem ich zwei Vögel abgeschossen hatte, haben mir die Vögel leid getan. Ich habe aus Langeweile anstatt mit Steinen mit unreifen grünen Oliven auf Katzen und Hunde geschossen. Das war wie eine Gummigeschoss, tat wirklich weh, weil ein anderer Junge auf mein Bein damit geschossen hatte, kannte ich diesen Schmerz.

Als Katzen mich sahen, hauten sie sofort auf einen Baum oder Hausdach ab, als hätten sie den Teufel gesehen. Von jedem gefürchtete Straßenhunde, die in Scharen bellend auf den Straßen patrouillierten, wenn sie mich sahen, änderten sie ihre Route. Diese kleine Machtgefühl über diese Tiere gefiel mir.

Eines Tages sah ich sechs oder sieben Kinder auf einer Hausmauer versammelt. Die waren bisschen aufgeregt. Als ich kam, sah ich auf der Mauer eine Maus. Die hatte auf die Mauer geklettert, unten war eine Katze, oben auf dem Dach war andere Katze. Die Kinder wetteten, welche Katze die Maus schnappen würde. Die wetteten um Murmeln.

Ich sagte: "Ich wette um zehn Murmeln, das untere Katze die Maus schnappt."

Die Maus bewegte sich nach oben, eine gierige Junge sagte: "Okay, ich wette dagegen."

Ich holte meine Schleuder aus meiner Tasche, schoss eine schöne Olive auf die Maus. Die Maus verlor das Gleichgewicht, fiel auf das Maul von unterer Katze.

Der Junge protestierte: "Du hast geschummelt, ich gebe keine Murmel."

Ich lachte: "Steck deine Murmeln, wohin du willst", und schoss auf sein Arsch auch eine Olive. War aber keine gute Idee. Das hat höllisch weh getan, mit viel Mühe und Not konnte ich den Jungen beruhigen. Ich habe ihm sogar fünf Murmeln gegeben, damit er diesen Vorfall nicht zu meine Mutter erzählt.

Ich weiß nicht warum, mit meiner Schleuder und Oliven habe ich einige Zeit weiter die Tiere gequält. Nicht nur Katzen und Hunde, Frösche, Mäuse, sogar Hummeln haben darunter gelitten, bis eines Tages habe ich aufgehört, den Tieren weh zu tun.

Es waren wieder paar Kinder, die sich auf der Straße versammelt hatten. Auf dem Boden war irgendetwas ich war neugierig. Als ich mich näherte, merkte ich, es war irgendein Tier.

Aber ich konnte nicht erkennen, was das war. Ich kam noch näher. Es war ein Kätzchen, so klein, so dünn, total unterernährt, total hässlich, man konnte alle Knochen zählen. Teilweise waren die Haare ausgefallen, vielleicht war das Kätzchen verlaust. Die Kinder meinten, die Katze konnte nicht mehr einen Tag überleben. Ich hatte, ich weiß nicht warum, auf einmal Riesen Mitleid mit diesem Kätzchen. Die stand schon auf vier Beinen, aber ihr ganzer Körper zitterte. Ich habe sie auf meiner Hand genommen, war so leicht wie eine kleine Vogel. Ich sagte den Kindern: "Ab jetzt ist diese Katze meins, ich werde sie füttern."

Keiner war dagegen. Aber sie haben mich gewarnt: "Pass auf, dass du keine Krankheiten kriegst."

Ich nahm das Kätzchen, brachte es in unseren Garten. Erstens, um Hunger zu stillen, brachte ich ihr ein Schälchen Milch. Wie die trank, als wäre sie verdurstet. Sie hat die erste Woche nur Milch gekriegt. Danach habe ich angefangen, mit Käse zu füttern. Sie aß die Käse gerne. Die Käse waren die Lieblingskäse von meiner Mutter. Sie kaufte sie auf dem Wochenmarkt mit mir zusammen. Das war wie eine Strafe für mich. Jeden Mittwoch war die halbe Stadt auf dem türkischen Basar, man kriegte alles, was man brauchte. Meine Mutter besuchte mindestens 50 Händler, weil sie jede Sache von anderen Händlern kaufte. Für fünf Sorten Käse waren genau fünf Händler zuständig. Für Bohnen, für Melonen, Weintrauben – für alles ein anderer Händler und wir waren immer fast vier Stunden im Basar und ich war fix und fertig. Zum Glück mietete sie einen Pferdewagen und schickte mich mit den ganzen Einkäufen nach Hause, sie kam zu Fuß zurück.