Spielanleitung fürs Leben

 

 

Buch Eins

 

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Die Ratschläge in diesem Buch sind sorgfältig geprüft worden, trotzdem kann keine Garantie übernommen werden.

 

Es würde mich freuen, wenn ich einige von Euch mit meinen Gedanken abholen könnte. Was ich hier schreibe, sind meine Gedanken gefiltert durch meine Erlebnisse, Meinungen und Standpunkte. Diesen Einfluss auszuschließen ist leider nicht möglich. Deshalb werden meine Worte auch nur bei dem ankommen, der ein ähnliches Gedankenmuster hat oder bereit ist sich auf diese Gedanken einzulassen.

Ich habe zum Teil eine lockere Sprache gewählt und bediene mich an einigen Stellen der Gamersprache, um die Zusammenhänge zwischen diesen Welten hervorzuheben.

Ähnlichkeiten in der Wortwahl oder vielleicht auch teilweise Textpassagen werden sicher, in einer Welt, in der jedes Wort und jeder Satz unzählige male schon geschrieben worden ist, vorkommen. Ich habe mich an der einen oder anderen Stelle natürlich auch inspirieren lassen, aber nie Textpassagen abgeschrieben oder direkt kopiert.

Alle Titel von Filmen und Spielen, sowie Namen von Personen sind Eigentum der diesbezüglichen Rechteinhaber.

 

 

 

 

Buch Eins - Die Einführung

 

 

Press Play!

 

and never Stop!

 

 

Du bist "1337" und

 

es warten Quests auf dich.

Denn wir alle sind Spieler!

Für die,die keine Gamer sind, spreche ich sicher hier in Rätseln und für Gamer stellt sich die Frage, ob ich einer von ihnen bin oder nur so mache? Trotz alldem ist es für jeden von euch interessant weiterzulesen. Ich spiele gern und habe über viele Jahre für die Computer Game Branche gearbeitet. Ich kenne Spielbereiche, die wohl die wenigsten von euch jemals gesehen haben.

Nun wahrscheinlich habt ihr mich schon längst entlarvt und wisst, das ich kein Zocker bin. Oder ich verstelle mich? Ob es stimmt? Ich werd es euch nicht verraten. Seht es als Quest.

Das müsst ihr schon selber herausfinden.

Im Leben spielen wir unentwegt.

Und oft ist es uns nicht bewusst.

Denn Spielen ist zeitlos, nur das Medium ändert sich.

Der Eine cheated um sein Leben gern und der Andere entwickelt noch nie dagewesene Fähigkeiten.

Überall polarisieren wir.

Du gehörst nur zu uns, wenn…. Du bist anders als wir und gehörst nicht zu uns. Deshalb werd ich mir auch das was du da schreibst gar nicht erst reinziehen.

Das ist doch Bullshit.

So kommen wir in unserer Gesellschaft einfach nicht weiter. Ein Netzwerk besteht nun mal nicht nur aus einer geraden Verbindung zwischen lauter gleichen Punkten, sondern jeder ist verschieden und jede Verbindung hat eine andere Qualität.

Wie weltbewegend und wie belanglos kann ein Tastendruck sein.

Es geht nur noch um Superlative und Extreme.

Der Extremismus ist in unserer Gesellschaft angekommen. Die meisten von uns sind Extremisten, leben in einer Blase und bemerken nicht, dass sie damit nur zeigen, das sie bei dem großen Spiel nicht mehr mitspielen wollen.

Denn das Spiel hat schon längst begonnen!

 

Was ist ein Spiel?

 

Ein Spiel braucht immer Optionen und der Spieler die Wahl und eine Chance.

Aber wer möchte schon in ein Spiel ohne Chancen in den Händen eines Psychopathen oder berechnenden Kriminellen, der ein "böses" oder "abgekartetes" Spiel mit einem treibt, geraten?

Ein Spieler braucht die Ungewissheit und den Reiz des Spiels.

Er braucht das Gefühl Alternativen zu haben.

 

Ist Spielen die Illusion eine Chance zu haben,

obwohl das Ergebnis schon längst feststeht?

 

Das Spiel befindet sich zwischen der Wahl deines Einsatzes und der Konsequenz des Ergebnisses.

 

Nein, das Spiel wurde nicht erst mit dem Computer erfunden.

Lange bevor der Computer uns aus dem Tal der Ahnungslosen holte, spielte man mit Menschen oder Gegenständen. Man kannte meist nur sein näheres Umfeld und staunte, wenn ein Weitgereister vorbeikam und von da draußen, von der weiten Welt erzählte, auch wenn er für heutige Verhältnisse nur in der Nachbarschaft war. "Social Media" bestand noch aus Stammtischen an denen man sich über "Gespräche" mitteilte.

"Windows" war nur ein Fenster und "Apple" wuchs am Baum.

Ein Spielgegner musste nicht offline gehen, wenn er auf die Toilette musste, sondern suchte sich den nächsten Baum.

In einer analogen Welt wurde auch nur analog gespielt.

So war das Blut echt, der Schmerz war echt und der Tod war leider auch echt.

Virtuelle Gegner wurden noch als Strafe Gottes angesehen. Man nannte sie dann böse Geister oder Dämonen. Obwohl es meist nur tödliche Bakterien oder Viren waren, die damals noch keiner kannte. Wenn ein Wettkampf oft auch mal tödlich ausging, interessierte das keinen und die Botschaft wurde auch nicht gleich der ganzen Welt mitgeteilt. Und ja, man kannte noch "Langeweile".

Die Götter waren erfinderisch. Das dachten zumindest die Griechen und hielten den Gott Hermes für den Erfinder des Würfels. Vielleicht war der Würfel somit das erste Spielgadget und das wild aufeinander Einprügeln der Urmenschen, die ersten Gesellschaftsspiele?

Die Chinesen erfanden das Papiergeld. So war der Wert nicht mehr durch das Material, aus dem es bestand gedeckt, sondern es galt nur was drauf stand. War es so zugleich die Erfindung des Spielgelds? Was ist denn Spielgeld eigentlich? Manche sehen es als wertlos an und andere können den Wert des Geldes nicht erkennen. Wo ist da ein Unterschied? Den Chinesen ging es mehr um das Geld und nicht wirklich um den Spaß, als sie das Lotteriespiel zur Finanzierung der Chinesischen Mauer einführten.

Nur damit kein falscher Eindruck entsteht, sollte man erwähnen, das es den heutigen Spieleanbietern auch eher ums Geld geht.

Es gab Zeiten, da machten Feldherren ihre Kriegsstrategien vom Ausgang zuvor geführter Spiele abhängig. Es war ihr Glaube, das sich der göttliche Wille hinter der Entscheidung des Würfels, der Münze, oder des Loses verbarg.

Beim Wettkampf war das Augenmerk mehr auf den Kampf und nicht die Wette gerichtet und durch die Langeweile kam mit dem Zeitvertreib auch die Belustigung und der Sport ins Spiel. Die Olympischen Spiele waren anfangs kein Wettbewerb der Weltnationen und viele auf der Welt wussten noch nicht einmal das sie existierten.

Das Glücksspiel mit Wetten um Naturalien und Geld hat manch einen um Haus und Hof, Weib und Kind oder seine Seele gebracht. Und damals wie heute fanden nur wenige das erwartete Glück.

Im Mittelalter wurden Spiele zeitweise als ein Teufelswerk angesehen. Als aber die Kirchen und die Regierungen begriffen, das Spiele Geld in die leeren Kassen spülen konnten, hielten sie der Verführung des Mammons nicht stand und lösten das Verbot wieder auf.

Wo wären wir heute, wenn die Geldgier nicht gesiegt hätte?

Die Erfindung des Computers lag noch in irgendwelchen Schubladen und wurde von einer nicht existierenden Lobby verhindert. Nein, die Zeit war einfach noch nicht reif und der Erfinder auch noch nicht geboren.

Jahrhunderte, was sag, ich Jahrtausende vergingen in der Finsternis des Analogen und dann war es so weit.

Es wurde Licht. Der erste PC wurde 1977 erfunden.

Im Verhältnis zur Entwicklung der Zeit davor ging es nun Schlag auf Schlag. Das Internet entstand 1969 anfangs noch zur Kommunikation unter Universitäten.

Der erste Computer war "Bertie the Brain" der schon 1950 Tic Tac Toe spielen konnte von John Kates und das erste Videogame "Tennis for Two" war von William Higinbotham einem Physiker, der übrigens auch bei dem Bau der ersten Atombombe mitgewirkt hat, 1958 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Und wenn ihr aufgepasst habt werdet ihr sicher bemerkt haben, dass somit Computerspiele und das Internet vor dem ersten PC entstanden sind.

Das Leben, das Spiel, die Welt wurde Digital.

Und nun seid ihr dran!

Die Zeit der virtuellen Welten hatte begonnen und brachte uns eine neue Dimension des Spielens. Die Welt wurde in eine digitale Zukunft transformiert und die Game Writer schufen aus Erzählungen eine visuelle und virtuelle Erlebniswelt.

 

Das Spiel erweitert die Möglichkeiten unserer Realität.

 

 

Was ist das Leben?

 

Das Leben beginnt mit Fragen und endet damit.

Und dazwischen sind wir damit beschäftigt Antworten zu finden.

 

 

Ist das Leben

 

 

 

 

 

 

 

 

oder ist unser Leben ein Spiel?

 

Eines ist klar: "42" ist nicht die Antwort auf die Frage aller Fragen.

Und auch der Superheld, mit den Initialen "C.N.", ist nicht die Antwort.

 

Obwohl er extra das "Nichts" geschaffen haben soll, um der Geschichte ein Ende zu setzen. Oder war es umgekehrt?

 

Er tritt Türen ein, wo keine sind.

Er rettet Menschen, die nicht einmal wissen, dass sie in Not sind.

 

Wissen Superhelden mehr als wir?

Und wollen sie uns vielleicht vor uns selber retten?

 

Ist denn die Welt überhaupt noch zu retten?

 

In einem Gamerwitz wird das Leben so beschrieben:

 

“Das Leben hat eine fantastische 3D-Auflösung, kann aber ganz schön nerven!”

 

Was nervt am Leben?