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© 2021 Eric Lassard

Herstellung und Verlag: BoD – Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN: 9783753485355

Korrektur & Feedback:

Thomas Wynford James, Michael Püst

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Ein Mann mit weißen Haaren ist wie ein Haus, auf dessen Dach Schnee liegt. Das beweist aber noch lange nicht, dass im Herd kein Feuer brennt.

- Maurice Chevalier

Inhaltsverzeichnis

AUFTAKT

Regen prasselte gegen die Fensterscheibe. Es war früh morgens im Juni, ein mit Wolken behangener Himmel läutete den Tag ein. Vom Geräusch der an der Scheibe aufprallenden Regentropfen geweckt, drehte er sich auf die Seite. In Richtung des Weckers blinzelnd erkannte er: viel zu früh. Er drehte sich wieder auf den Rücken, starrte an die Decke und seufzte. Der Sommer ließ auf sich warten, Tag für Tag nur Regen und keine Besserung in Sicht. Am liebsten würde er gar nicht erst aufstehen und den ganzen Tag nur im Bett liegen. Er drehte sich auf die andere Seite und schaute zum Fenster. Er dachte an die Zeit zurück wie es früher war, als seine Frau noch lebte. Sie wurden meist gemeinsam wach, und wenn nicht kuschelte er sie wach oder sie ihn. Das mochte er immer, kuscheln, nach mehr hatte er kein Verlangen. Für ihn war es das Miteinander, das zählte. Eines Morgens wurde nur noch er wach. Dass er so früh zum Witwer werden würde, hätte er nie gedacht und tat sich schwer daran, dies zu akzeptieren. Doch so war es. Er drehte sich wieder auf den Rücken, gähnte und setzte sich auf, um aufzustehen. Er ging ins Badezimmer, denn der Regen hatte ihn dazu animiert pinkeln zu gehen.

Er schlief halbwegs weiter, drehte sich im Halbschlaf von einer zur anderen Seite und verfiel kurz ins Träumen. Das Regengeplätscher machte das Ganze irgendwie gemütlich. Zwei Stunden später, so gegen sieben Uhr, wurde er wach. Er schob die Decke zur Seite und strich mit seiner Hand über die Beule in seiner Pyjamahose. Er genoss es, wenn der Tag so begann und sein ganz besonderer "Wecker" ihn aufweckte. Er streichelte langsam darüber hinweg, bemerkte dabei wie ein nasser Tropfen sich auf der Pyjamahose spürbar machte. Die Hüfte leicht vor und zurück bewegend, rieb er sein Geschlechtsteil an der Pyjamahose entlang, die durch seinen Lusttropfen immer feuchter wurde. Es fühlte sich gut an, wie sein hartes Geschlechtsteil gegen die Hose drückte, aber er musste raus. Er öffnete die Knöpfe der Hose, wobei sich eine glänzende Eichel durch die entstehende Öffnung schob. Sie war schon sehr nass, wodurch sich die Vorhaut leicht nach hinten verschoben hatte. Den strammen Sack zog er mit durch den entstandenen Schlitz heraus. Er bewegte die Vorhaut vor und zurück und streichelte dabei seine behaarte Brust. Er blickte zur Seite in den großen Spiegel am Schrank und beobachtete sich selbst, zärtlich seinen Schwanz wichsend, im Hintergrund das Geräusch der auf die Fensterscheiben prasselnden Regentropfen. Es stimulierte ihn sich so im Spiegel zu sehen, den Schwanz angeschwollen in der Hand und die Hoden dick und prall. Er wurde schneller. Er zog die Vorhaut ganz hinunter und massierte damit die ganze Eichel, runter bis zum Schaft und wieder nach oben. Die Hoden zogen sich mehr und mehr zusammen, er war bereit, gleich würde es kommen. Ein letzter Blick in den Spiegel, dann schloss er die Augen. Unter leichtem Stöhnen hörte er auf zu wichsen, immer dann, wenn das Gefühl am intensivsten war. Ein dicker Tropfen Sperma quoll aus der dicken, lilafarbenen Eichel hervor und lief über seine Hand am Schaft herunter. Einige Minuten lag er regungslos da, gab sich ganz dem gerade erreichten Höhepunkt hin und wichste sehr langsam seinen Schwanz, um noch das restliche Sperma zu Tage zu fördern. Er öffnete die Augen, seine Hand klebte und seine leuchtend weißen Schamhaare waren ebenfalls mit dem dickflüssigen Sekret benetzt. Er schaute wieder in den Spiegel: So Erich, Zeit zum Aufstehen, die Dusche wartet.

TAGESPLANUNG

Er blickte in den Spiegel, feuchtete sein Gesicht mit Wasser an, um dann den Rasierschaum aufzutragen. Einen Bart hatte er noch nie, hatte ihm auch nie gefallen. Mit präzisen Zügen wurden erst die Stoppeln entfernt, die über Nacht gewachsen waren und anschließend das Gesicht sorgfältig abfrottiert. Das kühle Wasser der Dusche vertrieb dann jeglichen Rest Müdigkeit, als er unter den Strahl trat und das Wasser an ihm herunterlief. Er stellte es auf eine angenehme Temperatur ein. Mit etwas Duschgel seifte er sich langsam und gleichmäßig ein; die Brust, die Arme, den Bauch... dabei war er auf Brust und Bauch so stark behaart, dass ein Shampoo eher angebracht wäre. Eine Melodie summend, nahm er nochmal Duschgel nach und fuhr damit über den Leistenbereich und widmete sich nun seinem Penis.

Die Vorhaut zurückgeschoben, seifte er die wohl ausgeprägte Eichel behutsam ein, den Sack darunter gleich mit. Zu guter Letzt kamen die dicken, runden Pobacken dran und die Stelle dazwischen. Zum Abschluss glitt seine Hand nochmal den Damm entlang, bevor er mit dem restlichen Schaum die Beine und Füße bearbeitete. Als er sich zum Abspülen wieder unter den Wasserstrahl stellte, nahm er sein Pflegeshampoo aus dem kleinen Regal an der Duschwand. Er wusch seine leuchtend weißen Haare und verteilte den Rest des Shampoos in der ebenso leuchtenden Brust- und Bauchbehaarung. Das Wasser spülte anschließend die dicke Schaumschicht ab, lief durch die Haare an ihm herunter und bahnte sich seinen Weg an seinem Körper hinab.

Beim Abtrocknen dachte er darüber nach, was er heute alles zu erledigen hätte und was er sonst so unternehmen könnte. Das Freibad war schon seit Anfang Mai geöffnet, aber das Wetter lud ihn nicht dazu ein. Sein Arzt hatte ihm beim letzten Besuch die Sauna empfohlen, da sie sich über Maßnahmen unterhalten hatten, erkältungsfrei durch den Winter zu kommen. Auch sonst sei Sauna ein angenehmes Wellnessvergnügen. Was er dazu alles bräuchte, wusste er bereits aus der kleinen Broschüre, die er von seinem Arzt bekam: mindestens zwei Handtücher zum Abtrocknen, ein großes Handtuch um sich in der Sauna darauf zu setzen oder zu legen, Badelatschen, Duschgel und Zeit. Alles hatte er da, ein Saunaequipment bekam er zu Weihnachten von seinen Kindern, als die von der Empfehlung seines Arztes hörten. Und vielleicht kann man auch noch schwimmen gehen, warum also nicht?, dachte er sich. Den 16 Uhr Termin zur Vorsorgeuntersuchung beim Urologen am nächsten Tag hatte er im Kalender unterstrichen. Zum Markt könnte er dann vor dem Termin gehen und das Mittagessen würde heute auch mal ausfallen. Stattdessen könnte er das Obst mitnehmen, das noch übrig ist und das Stückchen Kuchen vom Vortag.

Beim Frühstück schaute er in den gelben Seiten nach, wo in der Umgebung Saunen zu finden sind und entschied sich für das Stadtbad Aquaquelle. Eine Stunde später waren die Sachen gepackt, im Auto verstaut und er fuhr los.

WARM

Nach 20 Minuten kam er am Stadtbad Aquaquelle an. Die Parkplätze waren gut besucht, aber er hatte keine Probleme einen Parkplatz zu finden. 10€ für den Saunaeintritt, die Benutzung des Schwimmbades war inklusive. Als er durch das Drehkreuz ging, vernahm Erich bereits den Chlorgeruch des Schwimmbades. Er ging durch die Tür mit der Überschrift "Sauna-Umkleide" und stand in einem hellen Umkleideraum mit vielen Schränken und breiten Holzbänken. Er nahm einen der Schränke gleich zu seiner linken, sie waren offen. Sie ließen sich nur mit einem ein Euro Stück verschließen, zum Glück befand sich noch eins im Portemonnaie. Der Kassenautomat im Foyer hätte sicherlich nicht wechseln können. Erstmal die Tasche ausgepackt: Bademantel, Saunatuch, Handtücher zum Abtrocknen, Duschgel, eine kleine Flasche Wasser sowie Obst und den Kuchen. Die Badelatschen landeten gleich auf den Boden, gefolgt von den Schuhen und den Socken. Erich fing an zu schwitzen, war es doch bereits in der Umkleide ziemlich warm, schnell zog er Pullover und Unterhemd aus und hing sie in den Schrank. Auf der großen Holzbank sitzend ging es mit der Hose weiter, dabei ging die Tür auf und ein anderer Herr, er muss so Anfang 60 sein, betrat die Sauna-Umkleide.

„Guten Morgen!“

„Guten Morgen“, antwortete Erich.

„Na? Auch etwas entspannen in der Wärme bei diesem miesen Wetter draußen?“

„Ja ich will es mal probieren, bin allerdings noch ein Anfänger. Ich war noch nie in einer Sauna, aber ich dachte mir, es soll ja gesund sein, probier es einfach mal aus.“

„Ja, jeder fängt mal damit an. Sie kennen sich aber mit den Vorgängen aus? Notfalls hängen große Schilder mit Anweisungen zum richtigen Saunabaden aus.“

„Danke, das ist sehr freundlich. Ich denke ich werde mich schon zurechtfinden.“

Der Mann schien routiniert, denn er ging zielstrebig zu einem bestimmten Schrank, zog sich aus und war schon fast nackt, während Erich gerade erst die Hose ausgezogen hatte. Der Mann trug eine karierte Boxer-Short, war etwas schlanker und kaum behaart. Aus dem Augenwinkel betrachtet zog der Mann die Boxer-Short herunter, zum Vorschein kamen die komplett rasierten Geschlechtsteile. Der Sack war straff und sehr ausgeprägt, der Schwanz selbst war allerdings so klein, dass man nur eine freiliegende Eichel sah. Anscheinend würde man erst suchen müssen wenn da noch Haare drum herum wären..., ging es durch Erichs Kopf.

Er stand auf und zog seine schwarze Unterhose mit den blauen Seitenstreifen runter und hing sie in den Schrank.

„Dann wünsche ich eine angenehme Entspannung!“, rief ihm der Mann zu während er Richtung Saunabereich ging.

„Danke! Haben Sie nicht Ihren Bademantel vergessen?“

„Ach ja, danke, den hätte ich fast hier hängen lassen. Wäre auch nicht schlimm, im Grunde nutze ich ihn nur zum Aufbewahren meiner Sachen während er irgendwo hängt.“

“Aber wie bekleiden Sie sich dann?“

„Wenn es sein muss mal mit einem Handtuch, aber im Grunde sind hier immer alle nackt.“

Damit hatte Erich nicht gerechnet. Er stellte sich vor, dass die Leute immer einen Bademantel trugen, wenn sie nicht gerade in der Sauna saßen, aber die ganze Zeit nackt umher zu laufen, kam ihm seltsam vor. Natürlich ging er, wenn er mal schwimmen war, danach duschen. Er stellte sich mit dem Bauch zur Wand, zog die Badehose aus und wusch sich zügig. Dann zog er die Badehose wieder an und ging in die Umkleide zum Umziehen. Anders kannte er das nicht. Genierte er sich insgeheim auch da sein Schwanz für ihn sehr klein aussah, wenn er nicht erregt war. Einmal ist immer das erste Mal, dachte er sich, zog sich den Bademantel über, nahm die Handtücher sowie Duschgel und ging zur Tür mit der Überschrift „Saunabereich“.

Hinter der Tür befanden sich gleich die Duschen. Daneben ein Schild:

Anleitung für richtiges Saunabaden

1. Gründlich duschen und den Körper reinigen

2. Gründlich abtrocknen, so kann der Körper besser schwitzen

3. Einen Gang in der Sauna, ca. 10 Minuten, aber nur so lange, wie es einem bekommt

4. Nach dem Saunagang direkt an die frische Luft, durch die verbesserte Durchblutung herrscht ein reger Sauerstoffaustausch und man kühlt von innen her ab

5. Abkühlen im Kaltbecken oder kalt duschen

6. Jetzt ein warmes Fußbad, das steigert die Durchblutung in den Füßen und regt den Kreislauf an

7. Anschließend empfiehlt sich ein Besuch in den Ruheräumen.

Danach beginnen Sie wieder bei Punkt 2. Achten Sie darauf genügend zu trinken! Auch Obst und Früchte sind in den Pausen empfehlenswert.

Na dann weiß ich ja Bescheid, dachte er. Die Duschen hatten einen ziemlich harten Strahl, nicht verkehrt für eine kleine Massage auf dem Rücken. Erich seifte sich mit seinem Wellness-Duschgel ein und spülte sich ab. Seine wuscheligen Haare auf Bauch und Brust erlagen dem wohlig warmen Wasser und schmiegten sich an seinen Körper. Die Haare auf dem Kopf ließ er trocken, die würden drankommen, wenn er wieder geht. Als er aus der Dusche trat, sah er den Mann aus der Umkleide. Er war gerade fertig mit Abtrocknen und verließ den Duschbereich. Erich hatte immer etwas Mühe beim Abtrocknen aufgrund der vielen Haare. Als er sie aber abgetrocknet hatte und etwas zurecht wuschelte, leuchteten sie wieder in ihrer weißen Pracht.

Erich ging weiter und kam in einen großen Bereich mit Terrakotta Fliesen, vielen Stühlen und Tischen sowie Liegestühlen, die von großen Zimmerpflanzen umstellt waren. Die große Fensterfront eröffnete einen Blick in das Freibad. Aber anscheinend waren die Scheiben von außen verspiegelt, sodass niemand den Saunabereich von draußen einsehen konnte. Neben einer Tür, die nach draußen in den Freiluftgarten führte, befand sich in der Ecke an den großen Fenstern ein Whirlpool und daneben ein Kaltbecken. In der Mitte des großen Raumes saßen vier ältere Herren an einem Tisch und unterhielten sich. Sie alle saßen nackt auf Handtüchern, die sie auf die Stühle gelegt hatten. Die Gruppe erwiderte Erichs „Guten Morgen!“ freundlich.

Vereinzelte Männer lagen im Liegestuhl, lasen Zeitung oder betraten und verließen die verschiedenen Saunen. Ein Mann, ungefähr Mitte siebzig, lag im Whirlpool. Er hatte auf dem Bauch liegend die Arme auf dem Rand verschränkt und seinen Kopf darauf abgelegt. Als das Wasser plötzlich begann zu blubbern und zu sprudeln, gab der Mann ein leichtes Stöhnen von sich.

Erich stellte sich vor, wie er dort auf dem Bauch liegt und sofort eine Erektion bekommen würde, sobald der Whirlpool mit dem Entspannungsprogramm anfängt. Ein interessanter Gedanke, den er gleich wieder verdrängte. Sein Blick fiel auf die verschiedenen Glastüren.

Daneben befanden sich Schilder mit einer Bezeichnung und Temperatur der Sauna...

Dampfsauna, 45°C Bio Sauna, 60°C mit entspannenden Farbspielen Trockensauna, 85°C mit automatischem Aufguss; daneben war ein Schild angebracht mit der Aufschrift „Aufguss: nordische Birke“.

„Mit welcher Sauna soll ich denn nun beginnen?“, fragte er sich leise.

„Ist denn das so eine schwere Auswahl?“, fragte ein Mann hinter ihm.

„Ich gehe immer abwechselnd in die Dampf- und die 95°Sauna.“

„Sie müssen wissen, ich war noch nie in einer Sauna, daher bin ich gerade etwas überfordert, was ich zuerst ausprobieren sollte.“

„Ach so, dann nehmen Sie ruhig die 85° Sauna. Aber setzen Sie sich auf eine der niedrigen Bänke. Niedrig anfangen und nicht länger als zehn Minuten in der Sauna bleiben. Achten Sie auf Ihr Gefühl, ist es noch angenehm oder ist es genug? Selbst wenn Sie erst fünf Minuten drin sind, sollten Sie dann die Sauna verlassen. Ihr Körper wird Ihnen das schon mitteilen.“

„Danke für den Hinweis. Ich bin gespannt, wie es mir bekommt.“

„Entspannen Sie sich einfach, Sie werden sehen, wie angenehm es ist.“

„Ich sehe hier ein Brillenregal, muss ich die Brille absetzen?“

„Nein, die können sie auch aufbehalten, scheint ja kein Kunststoffgestell zu sein. Allerdings könnte sie etwas heiß werden, also möglichst nicht die Brille berühren.“

„Gut, das sollte klappen, ganz ohne Brille geht es nun auch nicht.“

Erich hing seinen Bademantel an einen Haken, wickelte sich sein großes Saunahandtuch um die Hüfte und betrat die Sauna. Schon beim öffnen der Tür strömte ihm die warme Luft entgegen, kombiniert mit einem angenehmen Geruch. Das Licht war gedämmt, wirkte dadurch aber sehr gemütlich in der dadurch entstandenen Atmosphäre.

Die Holzbänke waren in drei Etagen, wie große Treppenstufen, angeordnet. In der Ecke stand ein Ofen mit vielen Steinen drauf, der durch sein gleichmäßiges Knistern die wohlig warme Atmosphäre betonte.

Auf der mittleren Ebene saß ein älterer Herr mit grauen, nach hinten gestrichenen Haaren und einem markanten Gesicht. Schwarze, dicke Augenbrauen sowie die große, spitze Nase ließen ihn schlecht gelaunt aussehen.

„Setzen Sie sich doch, Stehen braucht hier niemand, es ist genug Platz für alle“, sagte der Mann mit einem Lächeln.

„Danke, danke.“, entgegnete Erich, „ich muss mir das hier erstmal genau anschauen, das ist alles neu für mich.“

„Ah, ein Saunaneuling sozusagen. Stellen Sie Ihre Badeschuhe neben meine und machen Sie es sich gemütlich.“

„Ich denke, ich werde sie erstmal anlassen und mich auf die unterste Bank setzen. Man hat mir gesagt, ich soll mich erstmal unten eingewöhnen.“

„Das ist vernünftig. Ich drehe Ihnen eine Sanduhr um“, sprach der Mann und drehte eine der Uhren an der Wand um.

„Danke, mal sehen wie lange ich es aushalte“, antwortete Erich und setzte sich mit dem noch immer um die Hüfte gewickelten Handtuch auf das Holz.

„Sie können sich auch hinlegen, wenn Sie das Handtuch lang auf die Bank legen, das ist vielleicht angenehmer. Aber achten Sie darauf, dass Sie sich, bevor sie die Sauna verlassen möchten, erst noch ein bis zwei Minuten aufrecht hinsetzen, damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt.“

„Danke, das wusste ich gar nicht, aber ich glaube, ich bleibe erstmal so sitzen.“

„Aber das Handtuch sollten Sie schon etwas ausbreiten so wie ich, das schwitzt sich besser als wenn man so eingewickelt ist.“

Erich blickte den Mann an; der Mann hatte sein Handtuch auf dem Holz ausgebreitet, sodass es von der mittleren Etage auf die untere Etage herunter lag. So saß er auf dem Handtuch und die Füße fanden auf der unteren Bank ebenfalls ihren Platz darauf. „Kein Schweiß aufs Holz!“ stand auf einem Schild neben der Tür, das ihm erst jetzt aufgefallen war.

Da er nun aber auf der untersten Bank saß und die Badelatschen anbehielt, nahm er das Handtuch von der Hüfte, faltete es und legte es auf die Bank, auf die er sich anschließend wieder setzte. Er merkte, wie der Mann ihn dabei gemustert hatte. Erich betrachtete ihn jetzt genauer.

Der Mann musste so um die 70 Jahre alt sein, er war zirka 1,80 Meter groß aber wog sicherlich seine 110 Kilogramm, aber alles in allem ein sehr gut verteiltes Gewicht. Er ähnelte gar einem Ringer, die dicke Brust, der große pralle aber stramme Bauch und die schweren Oberschenkel. Er saß breitbeinig da, etwas mehr auf der Vorderkante der Bank, denn daran herunter lag ein großer Hodensack mit seinen großen, schwer erscheinenden Hoden an. Davor hing ein zirka zehn Zentimeter langer Schwanz herunter. Er war dick, sehr dick sogar dafür, dass er schlaff war. In diesem Zustand hatte er locker einen Durchmesser von fünf Zentimetern. Die Eichel, die vorne etwas hervorlugte, schien sehr rund und ausgeprägt zu sein, die dicke Eichelkante zeichnete sich deutlich unter der Vorhaut ab, die mit einer dicken Ader durchzogen war. Der Mann lehnte nach vorne, stützte sich mit den Händen auf den Knien ab. Schweißperlen liefen von der Stirn herunter und tropften vom Kinn Richtung Handtuch. Er glänzte vor lauter Schweiß.

Die Schamhaare gestutzt, der Sack glattrasiert, der ganze Schwanz glänzte und vorne an der Eichelspitze verlor gelegentlich ein Schweißtropfen den Kampf gegen die Schwerkraft. Erich war erstaunt wie unterschiedlich die Geschlechtsorgane von Männern sein können. Nicht dass er bisher viel darauf geachtet hatte, viel Gelegenheit bot sich ihm ja nie, aber jetzt, wo er es so genau betrachten konnte, wirkte dieser Mann schon sehr anmutig mit seiner Statur und diesem Gemächt.

„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte der Mann.

„Danke, ich... ich bewunderte, wie gelassen Sie dort sitzen und was für eine Entspannung Sie bei diesen Temperaturen ausstrahlen.“

„Na dann, das kommt bei Ihnen auch noch, Sie werden sich schon daran gewöhnen.“

„Das denke ich auch.“

„Sie sind etwas verspannt, wie mir scheint. Sie sitzen so weit nach vorne gelehnt.“

Erich lehnte in der Tat nach vorne, genierte er sich doch etwas ganz ohne Handtuch da zu sitzen.

„Nun, ich bin es nicht gewohnt, so ganz ohne Badehose, das ist neu für mich.“

„Das ist doch nicht schlimm, jeder ist hier nackt. Und einen Pinsel hat auch jeder.“

„Da haben Sie Recht, es wird uns schon niemand etwas abgucken.“

Erich fühlte sich etwas ertappt; und gleichzeitig war es seltsam für ihn zu realisieren, auf welche Art und Weise er diesen Mann gerade betrachtet hatte. Sein bester Schulfreund, mit dem er als Jugendlicher gelegentlich nach dem Sport duschte, wenn alle anderen schon weg waren, hatte nicht mehr zwischen den Beinen als er. Dass die männlichen Geschlechtsteile so unterschiedlich sein können, hatte er nie so mitbekommen. Die Tür öffnet sich und ein weiterer Mann kam herein...

„Ach du schon wieder, lässt dich deine Frau so einfach gehen?“, sagte der Mann auf der Bank.

„Was du immer mit meiner Frau hast, du Halunke! Ich grüße dich, alles im Lot?“

„Na sicher, schau wir haben auch einen Neuzugang zu verzeichnen. Ich bin übrigens Kurt und das ist Gustav. Wir gehen hier schon Jahre lang saunieren.“

„Angenehm, ich bin Erich.“

„Hallo Erich. Na, wie gefällt dir die Sauna?“, fragte der Mann der gerade den Raum betreten hatte.

„Ich kann da nicht wirklich Vergleiche anstellen, ich sauniere heute das erste Mal.“

„Ach so ein richtiger Anfänger, bekommt es dir denn?“

„Ja, es ist ungewohnt, aber angenehm!“

„Angenehm wegen der Männer oder der warmen Sauna?“, lachte Kurt, woraufhin Gustav ihm lachend auf die Schulter klopfte und sich auf eine Bank hinter Erich hinlegte.

„Erich ist nicht vertraut mit der Nacktheit hier. Entschuldige Erich, das war nur ein Scherz, nimm es mir nicht übel.“

„Meinetwegen könnten ein paar junge Damen hier sein...“, gähnte Gustav.

„Dann geh zur gemischten Sauna morgen!“, entgegnete Kurt.

„Nein danke, die ganzen Waschweiber mit ihrem Gegacker nerven mich. Aber ein paar junge Damen, die gut ausschauen, wären dennoch nicht schlecht.“

„Ich habe etwas Herzklopfen, ich glaube mir reicht es.“

„Acht Minuten ungefähr, das ist doch gut Erich. Kühl dich erstmal ab, wir sehen uns später nochmal.“

Erich stand langsam auf, der Schweiß lief an ihm herunter. Es war heiß. Sein Herz klopfte wie wild. Er wickelte das Handtuch um die Hüfte, öffnete die Tür und es kam ihm vor wie ein frischer Wind, der ihm um die Nase wehte, als er die Sauna verließ. Er ging durch zwei Türen neben dem Whirlpool und betrat den Garten, ein kleines Areal unter freiem Himmel mit Bäumen, Blumen, Sträuchern angelegt, mittendrin ein Weg, der im Kreis durch den Garten führte. Er atmete langsam tief ein und lang wieder aus.

Die Luft erschien ihm so frisch. Jeder Atemzug war eine Wohltat. Auf einer Bank saßen zwei Männer, die er vorher schon auf den Stühlen sitzen sah. Sie waren anscheinend zuvor in der kleinen Blockhütte mit dem großen Fenster gewesen. Als Erich daran vorbei lief, las er laut: „95° Trockensauna. Aufguss stündlich durch Personal“.

Er folgte dem Weg im Kreis weiter. Er bemerkte, wie sehr er dampfte und ihm kein bisschen kalt war. An der Bank mit den beiden Männern angekommen, fasste er sich ein Herz. Beide Männer saßen nackt dort. Der eine hatte einen dünnen, der andere einen ganz kurzen, beschnittenen Schwanz. Insgesamt waren beide komplett rasiert, was zu ihnen passte, denn beide waren allem Anschein nach unbehaart. Warum sollte sich jemand an mir stören, dachte er sich, nahm sein Handtuch ab und legte es sich über die Schulter. Die beiden Männer schauten zu ihm, musterten ihn kurz und redeten weiter. Keine Reaktion. Erich ging weiter. Es war ungewohnt nackt durch einen Garten zu spazieren, aber irgendwie sehr angenehm. Kurt kam ebenfalls in den Garten, das Handtuch in der Hand.

„Das ist was schönes hier im Garten an der frischen Luft oder?“

„Ja, das stimmt. Du siehst, ich habe mich dem Handtuch entledigt“, antwortete Erich lachend.

„Das interessiert ja auch niemanden“, lächelte Kurt. „Ich gehe erstmal wieder rein, etwas abduschen und dann geht’s weiter.“

„Probier unbedingt die Erlebnisdusche aus, die ist ganz schön mit den verschiedenen Strahlen.“

„Danke, werde ich mir mal anschauen.“

ERREGENDES BEWUSSTSEIN

Erich ging durch die Tür wieder hinein. Am Tisch der Herrenclique angekommen, sah er eben jene in die Kräutersauna gehen. Das könnte ich auch nochmal ausprobieren..., dachte er sich. Aber erstmal ging es Richtung Dusche. An der Dampfsauna vorbei, rechts in einen offenen Raum abgebogen, war ein großer Duschbereich. Anders als die Duschen im Eingangsbereich waren hier alle Duschen offen. Kleine Mosaikfliesen zierten die Wände, der Wechsel der verwendeten Blautöne erzeugten die Assoziation mit Wasser und einer angenehmen Abkühlung. Erich blickte in den großen Raum hinein. An den Seiten waren mehrere kleine Ausbuchtungen, die Wand verlief wellig, es wirkte angenehm. Die Duschen an den Seiten kamen von oben herab, die Duschen auf der rechten Seite waren beschriftet mit „Duftdusche - Erleben Sie ein unvergleichliches Duscherlebnis mit verschiedenen Düften“. Auf der linken Seite waren die Duschen betitelt mit „Kaltdusche“, das klang nicht so angenehm. Geradezu war eine etwas größere Auswölbung, fast halbrund wie eine Muschel. Darin stand der Mann, den Erich schon beim Betreten des Saunabereichs im Whirlpool sah. Die Duschköpfe waren an der Decke und an den Seiten der Wände angebracht, so wurde man von allen Seiten mit mittelstarken Wasserstrahlen massiert.

Erich wartete kurz, um diese Massagedusche zu probieren, der Mann blieb allerdings mit dem Rücken zu ihm stehen. Er hatte Erich schon bemerkt, bewegte sich aber kein bisschen. Dann stellte er doch das Wasser aus, drehte sich herum. Erich fiel es sofort auf, als der Mann in seine Richtung kam, sein Schwanz war alles andere als klein. Er war auch alles andere als schlaff. Er hatte einen ziemlich halbsteifen Schwanz, der nach links und rechts wippend Erich deutlich machte, dass der Mann sich gerade von den Wasserstrahlen intim stimulieren lassen hatte. Daher stand er so lange mit dem Rücken zu ihm. Erich schaut auf in das Gesicht des Mannes, dieser duellierte nur kurz mit seinem Blick und wandte das Gesicht gen Boden und ging an Erich vorbei, nahm sich sein Handtuch, das an der Wand hin und wickelte es sich zügig um. Erich war verwundert, hätte ihn doch jederzeit jemand dabei erwischen können. Oder wollte er erwischt werden?

Erich hing sein Handtuch an den Haken, ging an die Dusche und drehte langsam das Wasser auf. Er konnte die Temperatur einstellen. Bei lauwarmen Wasser stellte er sich darunter und drehte das Wasser komplett auf. Die Duschköpfe an der Seite entfachten nun ihr wahres Potenzial und trafen seitlich auf Erichs Haut. Er drehte sich langsam im Kreis, um von allen Seiten massiert zu werden. Da traf plötzlich ein Strahlenbündel seine Eichel. Obwohl die Vorhaut darüber geschoben war, spürte er merklich einen angenehmen Reiz, der von der lilafarbenen Spitze durch den Unterleib strömte. Er drehte sich wieder etwas aus dem Bereich des Strahls. Er spürte, wie sein Schwanz ganz leicht anschwoll. Es war nicht so, dass es jemand gesehen hätte, dazu hätte er noch etwas länger den Strahl spüren müssen, aber es hätte sehr wohl gereicht, um ihm selbst mit über die Eichel gezogener Vorhaut eine ordentliche Erektion raus zu kitzeln. Erich drehte sich nochmal mit dem Geschlechtsteil gen Wasserstrahl, wieder fuhr ihm dieser Reiz durchs Gemächt, er schnellte zurück, um den Strahl zu vermeiden. Wie würde es sich wohl mit blanker Eichel anfühlen?

Ein Blick nach hinten, um sicher zu gehen, dass er allein war, dann schob er die Vorhaut zurück und legte die wohlig geformte Eichel frei. Ein Blick nochmal gen Eingang, dann drehte er sich und konfrontierte seine Penisspitze mit den warmen Duschstrahlen. Wie Strom durchfuhr es ihn! Die Strahlen, die beim Aufprall auf die violette Oberflächen in tausende kleine Wassertropfen zersprangen, streichelten gekonnt und punktgenau diese weiche Stelle seines Geschlechtsorganes, welches darauf mit einem intensiven, aber angenehmen Gefühl reagierte. Angenehm. So angenehm, dass die Eichel begann anzuschwellen und mit ihr der gesamte Schaft. Er war überwältigt von dem Gefühl, dass ihn alles um sich herum zu vergessen schien, er drückte die Handflächen an die geflieste Wand. Es tat so gut, und obwohl er am Morgen noch im Bett seinen Freudenspender massiert hatte, erwiderte dieser diese spritzige Massage derart, Erich könnte bald wieder abspritzen. Erichs Schwanz wuchs, die Adern wurden dicker, das ganze Gerät hielt unter Zuckungen dem Strahl stand. Unglaublich wie schnell er wieder spritzbereit sein würde, eine solch derart angenehme Massage kannte er nicht mal von seiner Dusche. Ein Lusttropfen trat aus der Eichel hervor und wurde sogleich vom Wasser weggespült... noch ein paar Minuten und eine dicke Ladung weißer Milch würde durch die Strahlen der Dusche brechen, untermalt von einem intensiven Gefühl und einer Erektion, die sich buchstäblich gewaschen hatte.

„Na Erich, das ist angenehm was?“, kam es plötzlich aus dem Hintergrund.

Es war Kurt, der Mann mit dem schweren Gemächt, den Erich in der Sauna sitzend schon ausgiebig gemustert hatte. Und nun stand er hinter ihm. Erich drehte den Kopf zur Seite und lächelte. Nach vorne war sein Schwanz gerichtet, den er nun möglichst aus dem Massagestrahl heraus hielt.

„Ja sehr angenehm, da wird man regelrecht durchmassiert.“

„Sowas habe ich zu Hause auch, aber es taugt nicht wirklich was. Die Strahlen sind so derart hart, an bestimmten Stellen tun die regelrecht weh, da vergeht einem ja alles!“, lachte Kurt.

Wie lange würde es noch dauern bis der Schwanz wieder kleiner wurde? Erich schob erstmal mit einer kaschierenden Armbewegung die Vorhaut über die Eichel, was ihm mit einem lockeren Handgriff nicht gelang, die Eichel war noch zu dick. Also umfasste er den dicken Pimmel mit Daumen und Zeigefinger hinter der Vorhaut und schob diese dann beherzt nach vorne. Er war immer noch halbsteif. Kurt würde es sicherlich sofort bemerken, was er hier gerade angestellt hatte.

„Du brauchst aber ganz schön lange, bist ja ein echter Genießer“, bemerkte Kurt.

„Ich gehe stufenweise vom Warmen ins Kalte, das vertrage ich besser als solch eiskaltes Wasser.“

Das war die Lösung! Erich drehte die Wassertemperatur etwas herunter, es wurde kälter. Noch ein bisschen mehr und es wurde noch kälter. Er hielt seine Lenden wieder in den Strahl, der jetzt ziemlich kalt war im Vergleich zu dem wohligen Ereignis zuvor. Langsam verspürte er, wie er sich zusammen zog und kleiner wurde. Die Vorhaut war etwas schief über die Eichel gezogen, korrigierte sich aber je mehr diese schrumpfte.

„Das war angenehm“, sagte Erich beim herumdrehen.

„Das glaube ich gerne, ich wollte dich aber auch nicht hetzen mein Lieber.“

Kurt stand schon ohne Handtuch da, der schwere Schwanz hing Richtung Boden wie das Pendel einer großen Uhr. Als er ein paar Schritte in Erichs Richtung machte, schwang das ganze Gepäck hin und her. Erich war ganz durcheinander von dem Anblick.

„Ich gehe gleich etwas schwimmen, magst du mitkommen?“

„Ach nein..., danke dir. Ich werde gerade etwas müde.“

Vor wenigen Sekunden war Erich alles andere als müde, auf dem Weg zum Höchsten der Gefühle.

„Ich werde mich kurz hinlegen, denke ich.“

„Mach das. Wenn ich wieder da bin, können wir ja zusammen etwas im Whirlpool entspannen.“

„Ok. Falls ich eingeschlafen bin, könntest du mich bitte wecken? Ich bin ja nicht zum Schlafen hergekommen.“

„Das mache ich.“

Er ging in den Ruheraum, einem großen Wintergarten mit vielen Liegen. Vereinzelt schliefen Männer in den Liegen und bei manchem schien es, als würde er den ganzen Urwald absägen. Eine Liege stand direkt unter einer Palme am Fenster. Man konnte gemütlich aus dem Fenster in den Garten schauen, wo andere Saunabesucher umherschlenderten und zum Schwitzen in die Holzhütte gingen. Genau richtig für Erich.

Vor seinem geistigen Auge hatte er noch immer Kurts opulentes Geschlechtsteil, als er, bei dem Vorhaben sich auf die Liege zu legen, eine Stimme vernahm: „Sie müssen einen Bademantel anziehen!“

„Oh, Entschuldigung. Ich bin zum ersten Mal in einer Sauna.“

„Jetzt wissen Sie es!“, erwiderte der Mann genervt.

Er tat ja gerade so, als wäre er gestört worden, weil er Erich auf den Bademantel hinweisen musste.

Komischer Kerl..., dachte er sich, ging nochmal zurück, holte seinen Bademantel, zog ihn an und machte eine Schleife in den Gurt, um den Mantel geschlossen zu halten. Er legte sich auf die Liege und lehnte sich zurück. Draußen richtiges Regenwetter und er im warmen Ruheraum, eingepackt in seinen Bademantel. Er drückte sich mit den Händen an den Lehnen ab, kippte die Liege somit in eine horizontale Stellung und lag nun auf dem Rücken. Er sah wie Regentropfen gegen die Scheibe nieselten, wie die Männer dampfend im Regen standen und nicht mal ansatzweise zu frieren schienen. Die Augen wurden schwer, Erich schlief ein.

BRODELNDE FANTASIEN

„Erich... Aufstehen. Genug geschlafen, der Whirlpool ruft!“

Auf seinem Bauch fühlte er die Berührung einer Hand. Es war Kurt. Etwas verwirrt, sah Erich ihn an, bevor er erkannte, wer es war.

„Mensch, du hast aber ordentlich geschlafen.“

„Ich bin nach der Dusche so müde geworden, ganz seltsam.“

„Aber hat dir doch gut getan oder? Komm, wir setzen uns mal in den Whirlpool.“

Kurt half die Liege wieder aufzurichten. Er fasste Erich an der Schulter und half ihm mit einem Ruck auf.

„Ich glaube, ich muss erstmal was trinken, ich habe einen derartigen Durst...“

„Mach das. Ich gehe dann schon mal in den Pool“, antwortete Kurt.

Die beiden gingen wieder in den Entspannungsbereich. Erich ging an ein kleines Fach, in das er seine Wasserflasche gelegt hatte und trank beinahe die halbe Flasche aus. Wie das kühle Wasser seinen Mund erfrischte, verspürte er seine Blase. Er deutete auf die Toilette, als sich sein Blick mit dem von Kurt traf und verschwand hinter der Tür mit dem „H“.

Er öffnete den Bademantel und bemerkte sofort, wie ein schleimiger Faden von seiner Schwanzspitze zum Bademantel ging, wo dieser ihn vorher berührt hatte. Anscheinend hat ihn das kleine Intermezzo unter der Massagedusche so feucht werden lassen, dass es beim Schlafen noch nachlief. Gut, dass es niemand gesehen hatte. Die Spitze glänzte durch den Lusttropfen. Erich spürte wie leicht die Vorhaut sich bewegte und zog sie langsam zurück, dabei begann er zu pinkeln. Auch unter der Vorhaut war die Eichel sehr gleitend geworden. Bei dieser intensiven Stimulation, die er unter der Massagedusche erfahren hatte, kein Wunder. Der Strahl wurde kürzer bis nur noch Tropfen kamen, die sich teilweise noch wie Klebetropfen an lang gezogenen Fäden herabseilten. Ein paar Mal schob er die Vorhaut noch über die Eichel und wieder zurück, um auch den letzten Rest herauszufördern. Aber dennoch glänzte die Spitze. Das würde man doch sofort sehen. Ein paar Schritte weiter war ein Waschbecken. Es würde jetzt blöd aussehen, wenn er sich den Schwanz wäscht und jemand hereinkommt. Da fielen ihm die Papierhandtücher, die links vom Waschbecken an der Wand hingen, ins Auge. Schnell ein paar aus der Halterung gezogen, wurden diese gleich behutsam mit dem Lusttropfen bekannt gemacht und anschließend im Mülleimer entsorgt. Gleich darauf noch die Hände gewaschen und dann ging es wieder zurück in den großen Wellnessbereich.

Seinen Bademantel hing er wieder bei seinem Fach an den Haken, das Handtuch hing daneben. „Mit oder ohne Handtuch zu dem Blubberbecken?“, fragte er sich. Ach was, ist doch nichts dabei, sagte er energisch in Gedanken zu sich selbst und ging zum Whirlpool, in dem Kurt schon winkend saß.

„Komm herein, es ist angenehm warm.“

„Aber es blubbert ja gar nicht?“

„Das ist zeitlich gesteuert, das wird schon gleich wieder anfangen. Als ich rein bin, hat es gerade aufgehört.“

Es ging ein paar Stufen hoch, um auf die Ebene des Pools und des daneben liegenden Tauchbeckens zu kommen. Von hier hatte man eine gute Aussicht aus den Fenstern oder aber auch in den Raum selbst.

„Wie kalt ist dieses Kaltbecken denn?“

„Du kannst ja mal deinen Fuß reinhalten, so um die 10°C wird es schon haben“, lachte Kurt.

Erich setzte einen Fuß auf die erste Stufe, die in das Becken führte und zog ihn gleich wieder raus.

„Das ist ja eisig kalt, da kann ich gerne drauf verzichten.“

„Das ist wirklich nicht jedermanns Sache. Ich gehe nur manchmal rein, wie mir gerade danach ist. Das Sprudelbecken hier gefällt mir besser, es ist warm und man wird noch schön massiert.“

Massage hatte Erich heute eigentlich schon genug, wenn er nur mal an die Dusche mit den vielen Strahlen dachte.

„Setz dich zu mir, dann brauchen wir nicht so laut reden, wenn das Geblubber wieder los geht.“

Vorsichtig stieg Erich Schritt für Schritt in den Whirlpool. Die Stufen waren relativ klein und der Abstand zur nächsten Stufe ließ sich nur schwer einschätzen. Gleich rechts von der kleinen Treppe saß Kurt. Erich nahm nach der Sitzfläche tastend neben ihm Platz.

„Das ist ja herrlich warm hier drin. Ganz angenehm.“

„Ja, auch hier drin kann man sich ganz gut entspannen. Wenn dann das Programm wieder anspringt, kommt es erst ganz kribbelnd unter den Fußsohlen. Danach geht es langsam hoch und dann wird dir noch der Rücken massiert.“

Erich hörte nur noch mit einem Ohr hin, als er den Mann, den er gerade noch unter der Erlebnisdusche sah, aus der Tür zum Garten kommen sah. Komplett nackt mit zurückgezogener Vorhaut kam er auf die beiden im Pool zu.

„Der Angeber wieder“, flüsterte Kurt.

„Wieso Angeber?“, fragte Erich.

„Wirst du gleich sehen, der geht aber erst nochmal ausgiebig duschen, danach kommt er.“

„Und was ist dann?“

„Dann kommt er hier rein und bekommt einen Ständer und präsentiert das dann auf dem Weg zum Tauchbecken.“

„Vielleicht kann er da gar nichts für, dass ihm das passiert?“

„Nein, der weiß schon was er tut. Er legt sich nämlich immer auf den Bauch hier drin, lässt sich dann schön seinen Pimmel massieren und wenn das Programm vorbei ist, geht er ins Tauchbecken.“

„Das ist ja nur zwei Meter weg, da kann er seinen Pinsel schnell darin abkühlen.“

„Pah! Was meinst du, wie der diesen kurzen Weg auskostet. Da wird sich erstmal gestreckt, aus dem Fenster geschaut und dann noch die Haare trocken gerubbelt. Ist ja nicht so, dass er das nicht schon nach dem Duschen hätte machen können. Er lotet die Grenzen aus, manchmal macht er das alles, manchmal guckt er dann nicht erst aus dem Fenster, sondern geht gleich rüber. Aber immer präsentiert er seinen langen Pimmel.“

„Hat denn von euch nicht schon mal jemand was gesagt?“

„Der ist hier bekannt. Da er sich aber keinen runterholt oder keinem damit zu nahe kommt, kann man ihm nichts. Er präsentiert eben gerne. Ich finde dennoch, dass sowas hier nicht hergehört. Soll er sich doch das Teil zu Hause im Spiegel anschauen.“

„Das ist ja wirklich kolossal. Er ist mir, als ich kam, schon aufgefallen. Da lag er hier auch schon auf dem Bauch drin.“

„Siehst du, hast ihn bestimmt nicht gesehen als er seinen großen Schwanz präsentiert hat.“

„Da war ich bestimmt in der Sauna. Ich habe mir ehrlich gesagt gedacht, dass wenn ich so auf dem Bauch hier drin läge, würde mein kleiner Mann ganz sicher wachsen. Da käme ich ja aus dem Schämen nicht mehr raus.“

„Erich, für sowas sind wir ja Männer. Manchmal reicht so ein einfacher Reiz schon aus und das Ding wächst. Und selbst wenn jemand hier drin einen Ständer bekommt, dann ist das eben so. Niemand sagt da was gegen und niemand wird mit dem Finger auf einen zeigen. Nur geht halt niemand hier mit einem Ständer aus dem Becken raus.“

„Naja bei manchen hier ist der Pinsel im schlaffen Zustand schon ziemlich groß.“

„Ach, das ist ja relativ. Bei manchen fährt der Schweif mehr aus, bei anderen richtet er sich einfach nur auf. Und so toll ist es auch nicht einen großen Schwanz zu haben. Bei mir hat es nichts gebracht.“

Erichs Neugier war geweckt. Ein relativ fremder Mann, der mit ihm zusammen in einem Whirlpool saß, fing an über seine Genitalgröße zu lamentieren.

„Nun ja...“ begann Kurt, „für manche Leute ist der einfach zu groß! Ich habe das in meiner Jugend schon bemerkt, dass meiner größer ist als die der anderen. Da wurde verglichen und geschaut, aber es gab keinen, der mir das Wasser reichen konnte.“

„Das ist ja unglaublich. Aber ich denke damit gehen auch Probleme einher.“

„Ja, wie gesagt, für die meisten ist das, was ich habe, zu viel.“

„Mann sucht es sich leider nicht aus.“

„Stimmt. Mit meiner Frau lief das auch nicht, aber wir hatten andere Wege gefunden. Und heute sieht das sowieso nochmal ganz anders aus“, lächelte Kurt.

„Es ist doch schön, dass ihr euch arrangiert habt.“

„Dich würde ich da eher beneiden. Du konntest das mit deiner Frau machen wie es vorgesehen ist, sie ganz intensiv lieben. Du bist sicherlich ein toller Ehemann für sie. Ich kenne dich zwar nicht richtig, aber von deinem Wesen und wie du wirkst, denke ich schon, dass ich da richtig liege. Ich wette, wenn du nach Hause kommst, hat sie schon Kaffee und Kuchen für euch bereit und nimmt dich mit einem Küsschen in Empfang.“

„Das klingt gut...“, antwortete Erich etwas in Gedanken versunken und blickte auf das noch stille Wasser vor sich. Kurt bemerkte die Reaktion und versuchte die Situation zu besänftigen.

„Habe ich etwas Falsches gesagt? Bitte entschuldige, wenn dem so ist.“

„Ach weißt du, ich habe mich gerade an die Kaffeeund Kuchennachmittage erinnert, die wir hatten. Das war toll nach Hause zu kommen und jemand hat auf dich gewartet. Jetzt wartet niemand mehr, denn sie ist verstorben.“

„Oh mein Gott, Erich. Und ich sitze hier und erzähle dir was von Genitalgrößen. Erich... das tut mir leid...“, fuhr es aus Kurt hervor.

„Du konntest das nicht wissen. Es ist auch schon eine Weile so. Ich habe mich daran gewöhnt. Morgens alleine aufstehen, alleine durch den Tag, abends wieder alleine einschlafen. Das ist Alltag für mich geworden.“

„Das tut mir sehr leid, Erich.“

„Braucht es nicht Kurt, ich komme sehr gut zurecht“, winkte Erich ab.

„Hast du nicht mal versucht wieder eine Partnerin zu finden?“

„Ach nein, beim Frisör die Damen gehen mir schon auf den Keks, wenn die da sitzen und warten bis ihre Dauerwellen und was-weiß-ich-nicht fertig sind. Die sind teilweise verwitwet, aber so aufdringlich und teilweise auch doppeldeutig...“

„Inwiefern?“, fuhr Kurt ihm dazwischen.

„Ach die tuscheln, aber so, dass ich es hören kann. Ein toller Mann bla bla bla... ob er Frauen noch gut verwöhnen kann bla bla bla... ob er wohl überall weiße Haare hat bla bla bla... den würde ich gerne bei mir übernachten lassen bla bla bla. Sowas eben.“

„Geh doch drauf ein und verabrede dich mit einer“, lachte Kurt.

„Nein danke, da habe ich lieber meine Ruhe.“

„Oder stehst du lieber auf junge Dinger?“, grinste Kurt ihn an.

„Ach was, die sind ja in einer völlig anderen Welt. Diese älteren Damen sind einfach vom Wesen her...“, dann wurde Erich mit einem Fingerzeig von Kurt unterbrochen.

„Themenwechsel, der Angeber kommt!“

Erich saß rechts von Kurt und sah nicht, was hinter ihm im Wellnessbereich passierte. Er schaute und sah den Typ, wieder mit zurückgezogener Vorhaut, aus den Duschen Richtung Whirlpool kommen.

„Warum hat der die Vorhaut zurück?“

„Manche machen das so, wohl wegen dem Schwitzen. Mir wird das zu trocken. Der macht es wegen seiner Angeberei. Ist schon so ein langes Teil, da meint er wohl gucken noch mehr Leute hin.“

Der Mann kam tatsächlich in den Whirlpool. Wie durch Zauberei begann das Programm zu starten, als er den ersten Schritt in das Wasser machte. Kurt zwinkerte Erich zu. Aber anstatt zu liegen, setzte sich der Mann gegenüber hin.

Das Programm startete ganz unten auf dem Boden. Kleine Luftdüsen schienen Erichs Fußsohlen zu kitzeln. Es kribbelte und er musste sich anstrengen, nicht laut zu lachen.

Nach ein paar Minuten gingen im Rückenbereich Düsen an, die ihn dort sanft massierten. Eine Düse traf Erich am Steißbein, an einem Punkt der einen komischen Reflex auslöste. Ein Empfinden, dass sich in seiner Penisspitze als dumpfes Kribbeln bemerkbar machte. Seltsam, immer wenn er die Position verrückte und wieder einnahm, kam dieser Reiz punktgenau wieder.

In der dritten Phase starteten Düsen auf dem Boden des Pools die das Wasser wahnsinnig brodeln und blubbern ließen. Die Luftblasen spürte Erich überall. Sie stiegen an seinen Beinen in die Kniekehlen hinauf, verteilten sich unter den Oberschenkeln und von dort zur Wasseroberfläche. Sehr signifikant spürte er das Geblubber zwischen den Beinen. Sein sonst strammer Sack wurde kräftig durchgeschüttelt, sein Schwanz sprang durch die Gewalten des Wassers von einer Seite zur anderen und zurück. Er nahm die Beine etwas zusammen, damit nicht derselbe Effekt wie unter der Dusche eintreten würde. Ein angenehmes Gefühl. Im Rücken die Massage und von unten das brodelnde Nass, welches ihm um die Eier strich und den Pimmel tanzen ließ, was wollte man mehr?

Der Mann, der ihnen gegenüber saß, stand auf, drehte sich um und verschränkte seine Arme auf dem Rand und streckte die Beine etwas nach hinten weg, mit dem Versuch Erich und Kurt möglichst nicht zu berühren.

Kurt schüttelte den Kopf und kommentierte die Aktion: „Wie gut das der Pool nicht zu klein ist, man könnte sich sonst gar nicht lang machen!“

Erich lachte. Aber eigentlich weniger wegen Kurts Kommentar, mehr weil es ihn mittlerweile überall kitzelte.

Der Mann lag nun der Länge nach durch den Whirlpool. Mit den Armen auf dem Rand verschränkt, führten seine Beine an Erich vorbei. Der Hintern guckte bei dem Geblubber gelegentlich aus dem Wasser hervor. Kurt und Erich blickten sich an. Erich mehr verwundert, was Kurt mit einer lässig hochgezogenen Augenbraue erwiderte.

In Gedanken fragte sich Erich, wie wohl dieses lange Gemächt im Wasser umherschleudern würde und wie sehr es noch den Bewegungen des Wassers erliegen würde, wenn er erstmal voll erregt sein würde. Erich konzentrierte sich auf seine Beine, die er immer noch etwas geschlossen hielt, um zu vermeiden, dass auch ihm eine Erektion widerfahren würde. Dieses freie Gefühl der Luftblasen und Wasserströme die sein Geschlechtsteil und den Sack umspielten. Es fühlte sich so gut an, dass sein kleiner Freund garantiert wachsen würde.