Über Walburga Hülk-Althoff

Foto: Massimiliano Manzan (2019)

Walburga Hülk-Althoff, Jahrgang 1953, ist Professorin für romanische Literaturen an der Universität Siegen. Zuvor lehrte sie in Freiburg und Gießen und war Gastprofessorin an der University of California in Berkeley sowie in Valenciennes und Paris. Sie gilt als Expertin für das 19. Jahrhundert in Frankreich und hat sich in zahlreichen Studien mit der Literatur und der Kunst in der Moderne befasst. Sie lebt in Münster.

Endnoten

Geburtsname »Charles Louis Napoleon Bonaparte«. Den Namen »Charles« benutzte er nicht. »Napoleon«, soweit nicht in Zitaten oder Buchtiteln erwähnt, wird im vorliegenden Buch ohne Akzent geschrieben. Bei den anderen französischen Namen wird er geführt.

Bei der Darstellung der historischen Ereignisse folge ich hier und im weiteren Verlauf vor allem Pierre Milza, Napoléon III, Eric Anceau, Napoléon III, Johannes Willms, Napoleon III. In der letztgenannten Biographie ebenfalls »Napoleon«.

Ferdinand Bac, Intimités du Second Empire, Band 1, S. 15 (nach Notizen des Vaters des Autors).

Edmond und Jules de Goncourt, Journal, Band 1, Eintrag vom 6. November 1855. Alle markierten Übersetzungen sind hier und im Folgenden, falls nicht anders angegeben, mit J nach der ersten deutschen Gesamtausgabe (Leipziger Ausgabe) 2013 notiert; Zusammenfassungen und Nacherzählungen einzelner Einträge auch nach der französischen Gesamtausgabe in 22 Bänden, hrsg. von Robert Ricatte, hier Band I, S. 229: »Louis Philippe: Henri IV avec un parapluie.« Hier und da wird auch die neue, noch nicht abgeschlossene und sehr gut kommentierte Edition von Jean-Louis Cabanès herangezogen. Wenn das Datum der Einträge angegeben ist, wird manchmal auf die genaue Band- und Seitenangabe verzichtet. Zur Birnenkarikatur: Ludwig XIV. hat Birnen geliebt und gezüchtet, seitdem galten diese als königliche Früchte. Karikaturisten, darunter Honoré Daumier, und vielen Franzosen war dieser historische Kontext vertraut. »Être une poire« heißt außerdem in der französischen Umgangssprache »naiv sein«.

Napoleon Franz Joseph Karl Bonaparte (18111832), einziger legitimer männlicher Erbe Napoleons I. mit dem Beinamen »L’Aiglon« (»Adlerjunges«), stammt aus dessen zweiter Ehe mit Marie-Louise von Österreich. Mit der Geburt bekam er den Titel »König von Rom«, nach Napoleons Sturz den mütterlicherseits abgeleiteten Titel »Prinz von Parma«. Nach der »Herrschaft der Hundert Tage« rief ihn der Vater 1815 als Napoleon II. aus, was historisch folgenlos blieb. Sein österreichischer Großvater, Kaiser Franz I., verlieh ihm den Titel »Herzog von Reichstadt«. Er beschäftigte während seines kurzen Lebens die Wiener Klatschwelt und starb mit 22 Jahren an Tuberkulose. Im Jahr 2009 erinnerte sich das britische Pop-Duo Pet Shop Boys im Song King of Rome an ihn: »[…] And if I were / the King of Rome / I couldn’t be more tragic […]«.

Goncourt, J 1, S. 2328.

Edmond setzte das Journal testamentarisch bis zu seinem eigenen Tod fort. Das Vorwort war der ersten, nicht vollendeten und bereinigten Ausgabe von 1887 vorangestellt.

Karl Marx, Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, S. 115.

Gustave Flaubert, Carnets de travail, S. 349, 563, 567 (»Carnet 20«). Die im Buch zitierten französischen Texte habe ich im Original gelesen und konsultiert. Viele Texte, vor allem von Hugo, aber auch von George Sand u.a., sind nicht oder nur teilweise ins Deutsche übersetzt. Für die Brüder Goncourt, für Baudelaire und Zola, häufig auch für Flaubert verweise ich auf Übersetzungen. Hin und wieder vergleiche ich Original und Übersetzung oder auch mehrere Übersetzungen miteinander.

Hier handelt es sich nicht um Jacques Offenbachs berühmte Operette Barbe-Bleue, die erst am 1. Februar 1866 im Théâtre des Variétés uraufgeführt wurde, sondern um Le Château de Barbe-Bleue, komische Oper in 3 Akten, Libretto: Henri Vernoy de Saint-Georges, Musik: Armand Limnander, Inszenierung: Ernest Mocker.

Dieser kurze Passus ist auch mit einem typografischen »Durchschuss«, einem »blanc« verglichen worden. Marcel Proust drückte 1920 in der Nouvelle Revue Française (»À propos du style de Flaubert«) als erster seine Bewunderung für die raffinierte Erzählweise aus, die das Zweite Kaiserreich gleichsam verschluckt.

Charles Baudelaire, Brief vom 5. März 1852 an den Anwalt und Notar Narcisse Ancelle, Correspondance (im folgenden C), Band I, S. 188.

Claire Le Guillou, Le Paris de George Sand, S. 73.

George Sand, Souvenirs et idées, S. 99; Briefe vom 2. bis 7. Dezember 1851, Correspondance (im folgenden C), Band X, S. 564572.

Die diesbezüglichen Briefe, wahrscheinlich vom 13. Januar 1852, sind verschollen und wie manch andere nur aus Hinweisen in anderen Briefen zu erschließen, s. dazu C X, S. 642; erhalten sind hingegen der lange Brief vom 20. Januar, ebd. S. 659664, sowie die Antwort Louis Napoleons auf das Gesuch, S. 670f.

Marie-Cécile Levet, »Rhétorique de la grâce ou les lettres de George Sand au lendemain du 2 décembre 1851«, in: David Bagulay (Hrsg.), Art and Literature of the Second Empire, S. 97111.

Vgl. Georges Lubin, »George Sand et les Bonaparte«, Histoire des deux Empires. Fondation Napoléon, http://www.napoleon.org/fr/salle_lecture/articles/files/George_Sand_Bonaparte.asp#ancre2

Auszüge des Artikels, der erst 1877 komplett veröffentlicht wurde, sind in das 3. Kapitel der Schmähschrift Napoléon le Petit integriert. Der Text wurde am 3. Dezember 1851 begonnen, auf Jersey fortgeschrieben und nach dem Ende des Zweiten Kaiserreichs um Anmerkungen und ein Schlusskapitel ergänzt.

Vgl. Théophile Gautiers Artikel vom 7. Juni 1852 in La Presse.

Alexis de Tocqueville, Souvenirs, S. 350.

Diesen Ausdruck benutzt David Baguley, der mit Napoleon III and His Regime: An Extravaganza eines der schillerndsten Bücher zum Second Empire geschrieben hat. Der Hugo-Teil verdankt viele Anregungen seinem Kapitel »VICTOR HUGO versus louis napoleon«, S. 3147.

Zum Begriff des Hauses Xavier Mauduit, Le Ministère du faste. La Maison de l’empereur Napoléon III.

Vgl. Walter Benjamin, »Über den Begriff der Geschichte«, Gesammelte Schriften I2, S. 698.

Benjamin, »Paris, Capitale du XIXe siècle«. Das Passagen-Werk, Gesammelte Schriften 1, S. 6077.

Maurice Allem, La vie quotidienne sous le Second Empire, S. 102.

Eugénie, Impératrice, Lettres familières, Paris, Le Divan, 1935, zit. in: John Bierman, Napoleon III and His Carnival Empire, S. 139; David Duff, Eugénie und Napoleón III. Glanz und Elend des Zweiten Kaiserreichs, S. 136.

Zur Kulturgeschichte des Reisens an die Küste: Alain Corbin, Meereslust. Das Abendland und die Entdeckung der Küste 17501840 (Le territoire du vide. L’Occcident et le plaisir du rivage 17501840).

Flaubert, Brief vom 14. August 1853, Correspondance (im folgenden C), Band II, S. 390f.

Vgl. Flaubert, Briefe an Louise Colet zwischen dem 9. und 22. Dezember 1852, C II, S. 200214.

Vgl. Goncourt, J 1, S. 39.

Villedeuil gab auch die Wochenzeitschrift L’Éclair heraus und war Autor zahlreicher Theaterkritiken.

Goncourt, J 1, S. 113.

Schreibweise des Musée d’Orsay. Der französische Maler, Sohn spanischer Eltern, wird manchmal auch als »Narcisso Virgilio« geführt.

Theodor Mundt, »Umfassendste Bauunternehmungen in Paris« (1857), Deutsche Berichte aus Paris 17891933. Zeiterfahrung in der Stadt der Städte, S. 231.

Vgl. Goncourt, J 1, S. 115.

Zur bohemischen Pariser Presse s. demnächst Nicole Pöppel, Freibeuter, Arme Schlucker und der Boulevard.

Flaubert hat immer wieder von den »Qualen des Stils« und den »Qualen der Kunst« gesprochen, s. z.B. Briefe vom 6. August 1857 an Ernest Feydeau, C II, S. 752, vom 27. November 1866 an George Sand, C III, S. 566, vom 19. Dezember 1858 an Ernest Feydeau, C II, S. 845; zum »Blut der Sätze« s. Brief an Louise Colet vom 22. April 1854, C II, S. 557.

Vgl. Goncourt J 1, S. 130.

Goncourt, J 1, S. 130. Absatz leicht gekürzt.

So spottet Zola im 2. Kapitel von La Curée, S. 111., Die Beute, S. 119.

Einer der schärfsten Kritiker war der Jurist und spätere Ministerpräsident der Dritten Republik Jules Ferry, der in einer Serie von Pamphleten, Les comptes fantastiques d’Haussmann, die ungeheuren Kosten aufdeckte. Der Titel ist an Offenbachs Oper Les contes d’Hoffmann angelehnt.

Physiologie de la portière, anonym, 1830, zit. in: Moncan/Heurteux, Le Paris d’Haussmann, S. 186.

Zit. in: Moncan/Heurteux, Le Paris d’Haussmann, S. 186; vgl. zur Haussmannisierung und ihrer Finanzierung auch: Johannes Willms, Paris. Hauptstadt Europas 17891914, S. 594ff.; Thankmar von Münchhausen, Paris. Geschichte einer Stadt von 1800 bis heute, S. 184189.

Hierzu am eindrücklichsten Louis Chevalier, Classes laborieuses et classes dangereuses.

Richard Sennett, Fleisch und Stein. Der Körper und die Stadt in der westlichen Zivilisation.

Vgl. Zola, La Curée, S. 110 (»corbeaux«), Die Beute, S. 118 (hier: »Aasvögel«).

Grundlegend Georg Simmel, Die Großstädte und das Geistesleben (1903); Joachim Radkau, Das Zeitalter der Nervosität; Philipp Blom, Der taumelnde Kontinent; Mazda Adli, Stress and the City.

Charles Baudelaire, »Le Cygne«, Œuvres complètes (im Folgenden Œ) 1, S. 85; Übersetzung Wolfgang Kemp, Die Blumen des Bösen, S. 183, zum Albatros S. 21.

Honoré de Balzac, Un Prince de la Bohème, in: La Revue de Paris (1840), Paris, Potter, 1844.

Vorwort zu Edouard Fournier, Paris démoli, Paris, Aubry, 1855, und Paris-Guide, hrsg. von Louis Ulbach, 1867.

Sand, »La Rêverie«, Paris-Guide; auch in: Sand, La Coupe, Lupo Liverani, Le Toast, Garnier, Le Contrebandier, La Rêverie à Paris, S. 299318.

Zit. in Milza, S. 283; Anceau, S. 207.

Hugo, Choses vues, S. 139f.; Franck Laurent, Victor Hugo face à la conquête de l’Algérie, S. 124133; Jeannine Verdès-Leroux, Les Français d’Algérie, S. 8.

Sand, Ein Winter auf Mallorca, S. 228.

Für diesen Zusammenhang Milza, S. 369f., 378400; Anceau, S. 277291; Willms, Napoleon III., S. 165ff.

Flaubert, Brief der Nacht vom 16. Dezember 1852, in: C II, S. 208 (Einträge u.a. zu »Artistes«, »Négresses«, »Érection«). Flaubert schreibt: »FRANCE: veut un bras de fer pour être régie« (»bras de fer«: häufig übersetzt mit »Tauziehen«, »Kräftemessen«), »un style poussé, à outrance, à fusées«. Horst Scheffel (Flaubert. Briefe, S. 223f.) übersetzt »eiserne Faust« und »in einem aufs Äußerste zu einem Feuerwerk gesteigerten Stil«; Cornelia Hasting (Gustave Flaubert. Briefe an Louise Colet, S. 523f.) schreibt ebenfalls »eiserne Faust« sowie »in einem Stil, der bis zum Äußersten ginge, der zündet.«

Vgl. Flaubert, Brief vom 16. Januar 1852 an Louise Colet, C II, S. 30.

Flaubert, Brief vom 14. August 1853 an Louise Colet, C II, S. 392ff.

Flaubert, C II, S. 442 und 538 (Brief vom 19. März 1854); Die Briefe an Louise Colet, S. 822 und 936f.

Vgl. Diana Noyce, »Kriegsgeschmack. Picknick am Schlachtfeld«, in: Picknickzeit, S. 152159.

Sand, C, Band XII, S. 511.

Sand, C, Band XII, S. 510f.

Queen Victoria, Leaves from a Journal. Die Ausführungen zum Besuch des Kaiserpaars in England und zum Gegenbesuch der englischen Königsfamilie in Frankreich halten sich an dieses private Tagebuch, das 1880 zum privaten Gebrauch in Umlauf gebracht und 1961 erstmals in Gänze veröffentlicht wurde.

Leaves, Appendix, S. 160f.

Victoria (»Vicky«) wurde später die Mutter Wilhelms II., des letzten deutschen Kaisers.

Vgl. Emmanuel Starcky, »La visite de la reine en 1855: un événement diplomatique«, in: Starcky/Chabanne, Napoléon III et la reine Victoria, S. 2835, hier S. 31.

Vgl. Milza, S. 393; s. auch Madame Baroche in: Castelot, La Féerie impériale, S. 103.

Flaubert, Briefe an Ernest Chevalier vom 17. Januar 1852, C II, S. 34; an Louise Colet, vom 28. und 30. September 1851, C II, S. 5f., an Edma Roger des Genettes vom 30. Oktober 1856, C II, S. 644.

Im Original: »EXPOSITION – Sujet de délire du XIXe siècle«, in: Flaubert, Œ II, S. 1009.

Madame Baroche und weitere Zeitzeugen, in: Castelot, La Féerie impériale, S. 98ff.

»Rapport sur l’Exposition Universelle de 1855, présenté à l’Empereur par S.A.I. le Prince Napoléon«, S. 2f.

Jürgen Osterhammel, Die Verwandlung der Welt, S. 42.

Heinrich Heine, Französische Zustände, in: Strittmatter et al., Die Erfindung von Paris, S. 123.

Roland Barthes, Mythen des Alltags, S, 226229, Mythologies, S. 173176.

L. Hachette et Cie., Bibliothèque des chemins de fer, https://fr.wikisource.org/wiki/Biblioth%C3 %A8que_des_chemins_de_fer

Der Vertrag ist abgedruckt in Sand, C XIII, S. 259262.

Flaubert, Brief vom 14. August 1853 an Louise Colet, C II, S. 590595.

Flaubert, Bouvard et Pécuchet, 2. Kapitel.

Flaubert, Brief vom 30. September 1855 an Louis Bouilhet, C II, S. 596600.

Delacroix, Journal, Eintrag vom 22. Mai 1853, zit. in: Baudelaire, Œ I, S. 1506.

Sand, C XIII, S. 151155. Die »hohen Tiere« nennt sie »gros bonnets«, S. 151; vgl. auch den Brief vom 10. Juni 1855, ebd., S. 182185, zum Künstlerleben (»La vie des artistes«).

Gautier, Les Beaux-Arts en Europe, 1855, Bd. I, S. 72; s. Mainardi, Art and Politics, S. 105; Castelot, La Féerie impériale, S. 101 (Vieil-Castel zitierend).

Mérimée, Brief an Madame de Boigne, 26. August 1855, Correspondance générale, 2. Folge, Band 1, S. 521. Der ganze Brief enthält Klatsch über den Besuch der Queen, die sich wie eine »jeune miss au sortir de la nursery« aufgeführt habe.

Das Bild von Queen Victoria hängt im Museum des Schlosses von Versailles.

Beide Bilder und weitere, die Winterhalter von der Königsfamilie und von Szenen der englischen Geschichte gemalt hat, sind im Besitz der Windsors. Die folgenden Ausführungen zu Franz Xaver Winterhalter verdanken die wertvollsten Hinweise und Details dem Katalog der Ausstellung, die 2015 in Freiburg im Breisgau, in Houston und Compiègne stattgefunden hat: Helga Kessler-Aurisch/Laure Chabanne et al., Franz-Xaver Winterhalter. Maler im Auftrag ihrer Majestät, Stuttgart 2015.

Zit. in: Helga Kessler-Aurisch, »Der vollendete Hofmaler«, in: Dies. et al., Franz-Xaver Winterhalter, S. 14.

Flandrins Porträt hängt im Château de Versailles, Winterhalters Staatsporträt im Château de Compiègne. Für den Salon 1865 präsentierte Alexandre Cabanel ein weiteres Porträt, das den Kaiser in staatsmännischer Pose zeigt. Zur Bemerkung der Princesse Mathilde s. www.Napoleon.org/paintings und Barthélémy Jobert, Peindre l’homme et l’Empereur, S. 32.

Le Moniteur universel vom 23. Mai 1863 zu Flandrin; Baguley, Napoleon III, S. 151f. zum Zirkusdirektor.

Das Bild hängt im Château de Compiègne, die Ölskizze in den Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen, Donaueschingen.

Zola, Das Paradies der Damen, S. 8.

Eine der raren Äußerungen stammt von Gautier, der das Kaiserporträt verriss, aber 1859 im Moniteur an den Porträts der Prinzessinnen Woronzoff und Grégoire-Gargarine die »seltene Qualität« der »sehr modernen, sehr aktuellen Köpfe« lobt, s. Drost, »Über Baudelaires Affinitäten zur deutschen Kunst und Ästhetik«.

Baudelaire, Œ II, S. 15.

Baudelaire, »Salon de 1846«, Œ II, S. 466.

Beide Zitate in: Mainardi, Art and Politics, S. 73f. Zu »chapelle«: im Frz. auch ironische Bezeichnung für eine renommierte literarische, künstlerische oder intellektuelle »Schule«, z.B. »chapelle Bourdieu«.

Baudelaire, Œ II, S. 1566 und 1572, die Artikel vom 26. Mai, 3. Juni, 12. August 1855, S. 575597.

Baudelaire, »Salon de 1859«, Œ II, S. 619f.

Vgl. Catherine Méneux, »Delacroix face à la critique«, in: Alard/Fabre (Hrsg.), Delacroix, S. 347355.

Vgl. Werner Hofmann, Das Atelier.

Marie Luise Kaschnitz, Die Wahrheit, nicht der Traum, S. 92.

Gemeint ist das Vorwort zum Historiendrama Cromwell.

Dazu Ausstellung und Katalog Courbet. Der Traum von der Moderne, Frankfurt 2010/11.

Jules Champfleury, »Du réalisme. Lettre à Madame Sand«, L’Artiste, 2. September 1955 (wieder aufgenommen in dem Band Le Réalisme; Paris, Michel Lévy, 1857, unter dem Titel »Sur M. Courbet. Lettre à Madame Sand«); zu Sands Einschätzung von Courbet s. Sand, C XIII, S. 152f. (an Maurice Dudevant-Sand) und S. 397f. (an Champfleury).

Poes Erzählung von 1838 erschien 1856 in Baudelaires Übersetzung.

Baudelaire, ŒII, S. 578.

Dazu Walburga Hülk, »›Le Beau est toujours bizarre‹. Baudelaire besucht die Pariser Weltausstellung 1855«, in: Anne Geisler-Smulewicz/Walburga Hülk et al. (Hrsg.), Die Kunst des Dialogs – L’Art du dialogue. Sprache, Literatur, Kunst im 19. Jahrhundert – Langue, littérature, art du XIXe siècle, S. 91108.

Baudelaire, »Mon cœur mis à nu«, Œ I, S. 697. Ähnlich, s. FN 2 zu S. 697, ebd. S. 1506, hatte sich Delacroix schon 1853 in seinem Journal geäußert, s.o.

Ich übernehme den Begriff von Wolfgang Drost, Der Dichter und die Kunst (hier passim).

Edmond et Jules de Goncourt, La Peinture à l’Exposition, S. 19.

lettres.memoires.19e.free.fr/Louisnapoleonbonaparte

Unübertroffen Siegfried Kracauer, Jacques Offenbach und das Paris seiner Zeit, S. 154ff., zuletzt auch Ethel Matala de Mazza, Der populäre Pakt und Volker Hagedorn, Der Klang von Paris (mit starken Passagen zu Offenbach, allerdings, wie auch bei Matala de Mazza, ohne die Erwähnung von Ba-ta-clan).

Goncourt, Einträge vom 10. Mai 1856 und vom 22. Februar 1857, J 1, S. 300 und 425.

Hugo, Les Contemplations, S. 226: »Demain, dès l’aube, à l’heure où blanchit la campagne / Je partirai. Vois-tu, je sais que tu m’attends. / J’irai par la forêt, j’irai par la montagne, / Je ne puis demeurer loin de toi plus longtemps. […] Seul, inconnu, le dos courbé, les mains croisées, / Triste, et le jour pour moi sera comme la nuit. […] Et quand j’arriverai, je mettrai sur ta tombe / Un bouquet de houx vert et de bruyère en fleur.« Übersetzung W.H.

Hugo, Brief an Jules Laurens, 1855; in: Rustić/Wipplinger, Hugo. Der schwarze Romantiker, S. 56.

Katalog Monsieur Daumier, Ihre Serie ist reizvoll, S. 278285.

Zola, L’Événement, 19. Februar 1866.

Stephen Greenblatt, Shakespearean Negotiations, S. 20.

Zu diesem ganzen Absatz Hugo, Le Livre des Tables, dazu Gérard Audinet, Entrée des médiums, Massonet, L’entrée des médiums; André Breton, »Le Message automatique«. Interessant überdies Sir Arthur Conan Doyle, The History of Spiritualism (1926/27).

Baroche, Second Empire, zit. in: Castelot, S. 109.

Du Camp, Souvenirs d’un demi-siècle, Band I, 2 (»Au temps de Napoléon III: L’Empereur«), S. 144f.

Napoleon.org (Emmanuelle Papot, »14 juin 1856: Le Baptême du prince impérial«).

Vgl. Zola, Son Excellence Eugène Rougon, Kap. IV.

Vgl. dazu Text und Illustration, Le Monde illustré, 8. Oktober 1859, S. 229f., »Chemin de fer du Prince impérial«, nach einer Fotografie von Charles Louis Michelez vom 1. Januar 1859, https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn_des_kaiserlichen_Prinzen.

Diesen witzigen Vergleich verdanke ich meinem Kollegen Christian von Tschilschke anlässlich eines gemeinsamen Besuchs im Musée des Beaux-Arts in Valenciennes.

Vgl. Barthes, »Wie Paris nicht unterging«, Mythen, S. 7781 (Mythologies, S. 6164).

Die historische Forschung zögert nicht, diesen Vorwurf auszusprechen: Claude Gauvard, »Utilisation politique d’une catastrophe. Le voyage de Napoléon III en Provence durant la grande crue en 1856«.

Charles Robin, Inondations de 1856. Voyage de l’Empereur, S. 616.

Vgl. Goncourt, J 1 S. 330. S.a. Edition Ricatte, II, S. 13 und Cabanès, I, S. 284: »gueux fier(s)«.

Vgl. Sand, C XIII, S. 642653.

Die Prozessakten im Fall Sue sind im Brand des Tribunal de la Seine während der Kommune 1871 zerstört worden. Die Gazette des tribunaux vom 27. September 1857 publizierte den Urteilstext und weitere Materialien, eingeführt durch einen kritischen Kommentar zur Anklage, Sues »Absicht zu demoralisieren« betreffend.

Flaubert, Brief vom 3. August 1856, C II, S. 622: »[…] que l’on m’écorche« (»falsch aussprechen«, »einem Tier das Fell abziehen«).

Im Französischen heißt es hier »vilain, très-vilain, vilain, vilain, vilain«, seit dem Mittelalter das Wort für einen freien Bauern oder Gemeinen, die Bedeutung wurde seitdem erweitert: hässlich, schlimm, schurkisch.

Goncourt, Eintrag vom 20. Juli 1857, J 1, S. 509; Flaubert, Brief vom 23. August 1857 an Baudelaire, C II, S. 758f.

Sand, C XIV, S. 140144.

Sand, C XIV, S. 201 (Brief an Henri Plon vom 28. Januar 1857).

Jules de Gaultier, Le Bovarysme.

Du Camp, Souvenirs littéraires, I, S. 455 (der Name hier als Pseudonym »Delaunay«). Die Bedeutung des Falls Delamare wird in der Flaubert-Forschung und -Erinnerungskultur kontrovers diskutiert, Das Musée Flaubert in Rouen und Tourismusportale situieren die Handlung von Madame Bovary in dem Örtchen Ry. Demgegenüber vertritt Wolfgang Matz, Die Kunst des Ehebruchs, S. 115120, die Ansicht, die Referenz werde überschätzt, da Flaubert bereits in der Erzählung Passion et vertu den Ehebruch als ideales Romanthema genannt habe. Der Hausmaler der Familie Flaubert nahm für seine Darstellung Emma Bovarys das Porträt der jungen Delphine als Vorbild.

Abgedruckt in Flaubert, C II, S. 869.

Ludwig Marcuse, Obszön. Geschichte einer Empörung, S. 78.

Vgl. zu diesen Ausführungen zum Prozessverlauf die Prozessakten in Flaubert, Œ I, S. 665683. Die Flaubert-Forschung berücksichtigt die Akten ausführlich, so die Studien von Klaus Heitmann, Dominick LaCapra, Mario Vargas Llosa, Wolfgang Matz und Emmanuel Pierrat.

Vgl. Flaubert, C II, S. 794, 797 und 1416.

Flaubert, Brief vom 8. Oktober 1857 an Louis Bouilhet, C II, S. 768.

Mademoiselle Leroyer de Chantepie, Brief vom 22. Januar 1858 an Flaubert, in: Flaubert, C II, S. 792f.

Vgl. Flaubert, C II, S. 654f.

Sand, »Le Réalisme«, Courrier de Paris, 8. Juli 1857, http://flaubert.univ-rouen.fr/etudes/madame_bovary/mb_san.php

Baudelaire, »Madame Bovary«, Œ II, S. 7686. Zur These der »Erfindung« der Hysterie Georges Didi-Huberman, Die Erfindung der Hysterie.

Flaubert, Œ II, S. 1021: »ROMANS. Pervertissent les masses. – Sont moins immoraux en feuilletons qu’en volume. – Seuls les romans historiques peuvent être tolérés parqu’ils enseignent l’histoire. – Il y a des romans écrits avec la pointe d’un scalpel, d’autres qui reposent sur la pointe d’une aiguille.«

Flaubert, Brief an Louise Colet vom 7. Juli 1853, C II, S. 376.

Flaubert, Brief an Mademoiselle Leroyer de Chantepie vom 30. März 1857, C II, S. 697f.

Flaubert, Brief vom 1. Dezember 1866, C III, S. 561ff., s.a. 1425ff. Hippolyte Taine zitiert Flauberts Antwort in seiner Studie De l’Intelligence, die 1870 in zwei Bänden erscheint, Ausgabe von 2005, Band I, S. 101, 471f.

Der Kritiker war Gustave Bourdin, zit. in: André Guyaux, Baudelaire: un demi-siècle de lecture des »Fleurs du Mal«, S. 160.

Vgl. Milza, Napoléon III, S. 315.

Baudelaire, »Journaux intimes«, Œ I, S. 686f.

Der liebenswerte Vorstädter, eine Zeitschrift des Pöbels – verkauft von Halunken, gekauft von Ehrenleuten. Auguste Poulet-Malassis (6.3.182511.2.1878), schloss mit Baudelaire einen Vertrag über die Herausgabe der Gesamtwerke ab, musste jedoch 1862 Konkurs anmelden, was Baudelaires Lage auf dem Buchmarkt noch einmal erschwerte. Eugène De Broise, der Mitherausgeber der Fleurs du Mal, war sein Schwager.

Die Metapher der »Kleinode« war dem französischen Publikum spätestens seit Denis Diderots erotischem Roman Les Bijoux indiscrets bekannt, der 1771 in Amsterdam erschienen war.

Baudelaire, »Spleen«, Die Blumen des Bösen, S. 157, Les Fleurs du Mal, Œ I, S. 74.

Baudelaire, Œ II, S. 150159.

Baudelaire, »Lettre à l’Impératrice Eugénie«, C I, S. 432.

Arthur Léon Imbert de Saint-Amand, zit. in: Anceau, Napoléon III, S. 316f.

Der Großmarkt ist Hauptschauplatz des melancholischen Films von Cédric Klapisch, So ist Paris (2008).

Barthes, Mythen, S. 260f., Mythologies, S. 201f.; Allgemein Myron Echenberg, Colonial Conscripts. The Tirailleurs Sénégalais in French West Africa, 18571960. Eine Fülle an Dokumentationen und Bildmaterial auch auf YouTube.

Thomas de Quinceys Confessions aus dem Jahr, 1821 anonym im London Magazine und 1822 und 1856 als Buch publiziert, sind Teil von Baudelaires Text Les Paradis artificiels über Drogen. Die Confessions beschäftigten Baudelaire seit 1857, die Paradis erschienen 1860.

Hugo, Brief vom 25. November 1861, in: Nora Wang, Ye Xin, Wang Lou, Victor Hugo et le sac du Palais d’été; Ein faszinierendes Panorama der Zeit entwickelt Stefan Thome in Gott der Barbaren (2018).

Gautier, »Mademoiselle Rachel«, Moniteur universel, 11. Januar 1858. Rachel, Brief vom 5. März 1851, beides zitiert in dem für diesen Abschnitt wesentlich konsultierten Artikel von Marie-Hélène Girard, »Tombeau de Rachel«; vgl. außerdem Antoine Lilti, Figures publiques, S. 316, 371. Bei Rachel hieß es wörtlich, in den Nachrufen sei jeder »ein Plutarch«.

Flaubert, »Mademoiselle Rachel«, https://fr.wikisource.org/wiki/Mademoiselle_Rachel; Dictionnaire des idées reçues, in Œ II, S. 999f.

Sand, Briefe vom 9. und 15. Januar 1858, C XIV, S. 590ff. und 599f.

Goncourt, J 2, S. 10; vgl. éd. Cabanès, II, S. 24f., für die Notiz zum Figaro und zum Judentum. Mit dem Hieb auf den jüdischen Bankier Louis Raphael Bischoffsheim, s. éd. Cabanès, I, verbinden die Brüder auch einen Seitenhieb auf den Kritiker Jules Janin, der mit ihm befreundet war.

Anne Hélène Hoog, »La marge, l’exemple et l’exception. Le parcours d’Élisa Félix, dite Mademoiselle Rachel«, Romantisme, 2004, n°125. »Juifs, judéité à Paris au début du XIXe siècle«. S. 91101.

Zit. in: René Bailly/Claude Fournier, »Rachel ›la grande‹«, https://www.revuedesdeuxmondes.fr/wp-content/uploads/2016/11/7711b2f84aab1fc275cc0457a269e3f7.pdf

Die Attribuierung des Totenbildes (Charles Nègre) ist unsicher; Études de Rachel sur son lit de mort, Flickr.com; Marie-Hélène Girard, Tombeau de Rachel, http://www.medias19.org/index.php?id=2988; allgemein zu Rachel: Laurence Sigal-Klagsbald et al. (Hrsg.), Rachel (18211858). Une vie pour le théâtre.

In Louis Aragons surrealistischem Roman Le Paysan de Paris (1925) ist die Passage ein Ort der Träume (Kapitel »Le Passage de l’Opéra«). Walter Benjamin widmete den Feerien dieser und anderer Passagen die große Studie Das Passagen-Werk (19271940).

Vgl. zu zahlreichen Ausführungen in diesem Absatz vor allem: Anceau, Napoléon III, S. 298ff.; Milza, Napoleón III, S. 317f., 401415; Rieder, Napoleon III., S. 223ff.

Das Königreich Sardinien wird häufig als »Sardinien-Piemont« oder Piemont-Sardinien« bezeichnet, auch von Historikern, z.B. Milza, Napoléon III, S. 404ff. Offiziell ist dieser Name nicht.

Vgl. in diesem Zusammenhang Dirk Kurbjuweit, Die Freiheit der Emma Herwegh.

Felice Orsini, Memorie politiche di Felice Orsini, S. 228260, Brief S. 257, S. 259. S.a. den Anhang mit Briefen, bes. S. 347 die Bemerkung, er verdanke seine Rettung sich selbst, seinen Freunden, Emma Herwegh und der Göttlichen Vorsehung.

Sand, C XIV, S. 623, FN 3, und S. 628; auch bei Attentaten auf Napoleon I. im Jahr 1800 und auf König Louis Philippe 1835 durch Fieschi waren sog. machines infernales im Einsatz. Der Begriff stammt aus dem Barocktheater (komplizierte Maschinen zur Inszenierung der Hölle).

Goncourt, Journal, Einträge vom 14., 28. und 30. Januar, J 2, S. 1114.

Marx, »Kirchliche Agitation – Eine Demonstration im Hyde Park«, Neue Oder-Zeitung Nr. 295 vom 28. Juni 1855, in Marx/Engels, Werke 11, S. 322327.

Gautier, »Cherbourg: inauguration du bassin Napoléon«, Quand on voyage, S. 5557.

Brief vom 11. Februar 1858, zit. in: Milza, Napoléon III, S. 411, s.a. S. 795 sowie das gesamte Kap. 12, »Napoléon III et l’Italie« S. 401441; vgl. in diesem Zusammenhang auch Anceau, Napoléon III, S. 298ff.; John Bierman, Napoleon III and His Carnival Empire, S. 175187.

Alexander Graf von Hübner, Neun Jahre, Band 2, S. 71.

Archives du bagne de Cayenne; s.a. Buch und Film Papillon, 1973 und 2017.

In Frankreich wurde die Todesstrafe erst 1981 auf Initiative des Justizministers Robert Badinter abgeschafft.

Henry Richard Cowley, The Paris Embassy During the Second Empire, S. 84f.

Louis Édouard Dubufe (18191883) war Schüler Delacroix’ und ein erfolgreicher Porträtmaler des Second Empire. Er porträtierte auch Kaiserin Eugénie und malte eines der bekanntesten Bilder von Rachel in der Rolle der Camille in der Tragödie Horace von Pierre Corneille. Anlässlich des Friedenskongresses von Paris 1856 beauftragte ihn der Kaiser, ein Gruppenporträt aller Teilnehmer anzufertigen, das heute im Schloss Versailles hängt.

Mérimée, Eintrag vom 6. Februar 1856, Mémoires anecdotiques sur les salons du Second Empire, S. 237. Hier heißt es »astre«.

Pauline von Metternich, Je ne suis pas jolie, S. 7579; Jan von Flocken, Wie Italiens Einheit im Bett erkämpft wurde. 111 Geschichten zur Geschichte, S. 245f.; Alain Decaux, La Castiglione; Nicole G. Albert, La Castiglione; Barbara Straumann, »Comtesse de Castiglione«; in: Bronfen, dies., Diva, S. 103114; Pierre Apraxine, La comtesse de Castiglione par elle-même; Monique L- Johnson, An Insistent Subject: The Countess de Castiglione Facing the Lens; https://deepblue.lib.umich.edu/handle/2027.42/109043

Hübner, Neun Jahre, Band 2, S. 7.

Horace de Viel-Castel, Mémoires sur le règne de Napoléon III, Notiz vom 6. Mai 1857, zit. in: Albert, La Castiglione, S. 53f.

La comtesse de Castiglione par elle-même, Musée d’Orsay, 12. Oktober 1999 bis 23. Januar 2000.

Michel Bartoli, Bernard Gény, »Il était une fois … Le bois mort dans les forêts françaises«. Schon 1842 hatte sich Karl Marx in fünf Artikeln der Rheinischen Zeitung der gleichen Sache angenommen. Der Film Der junge Karl Marx von Raoul Peck (2016) setzt mit dem gleichen Thema ein.

Vgl. Jules Verne, Hector Servadac (Reise durch die Sonnenwelt), 1878, zur Erscheinung des Kometen.

Gasperini, Galli, Nenzi, »The worldwide impact of Donati’s comet«, http://adsabs.harvard.edu/full/2011IAUS..260..340G

Die erhellendste Geschichte zur Faszination Porzellan erzählt Edmund de Waal, Die weiße Straße.

Goncourt, La Maison d’un artiste, 1881, Band I, S. 192210. Das Buch in zwei Bänden, das die Brüder als Sammler zeigt, kann als Supplement zum Journal gelesen werden; mit dem unvergleichlichen und »absolut rosafarbenen Himmel« zitieren die Goncourts den Baron von Hübner; zum Albumkauf Sandra Gianfreda u.a., Monet, Gauguin, Van Gogh … Inspiration Japan, S. 13f.

»Les chroniques météo des années 18501859«, meteo-paris.com; M. Garnier, Mémorial de la météorologie nationale.

Vgl. das Ende von Zola, La Bête humaine und Nana.

Albert Herter, Départ des poilus, août 1914, gemalt 1926, Schenkung an die Französische Republik. »Poilus« (»Behaarte«) war der Spitzname für die Frontsoldaten des Ersten Weltkriegs; auch in Jean Echenoz’ Roman 14 wird, mit Verweis auf Herters Bild, der Abschied der Frontsoldaten festgehalten.

Kracauer, Jacques Offenbach und das Paris seiner Zeit, S. 184.

Flaubert, Briefe vom 15. Mai und 26. Dezember 1858, C II, S. 814 und 847; Jakob van Hoddis, »Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut«, 1. Vers des Gedichts »Weltende«, Der Demokrat, 11. Januar 1911.

Goncourt, J 2, S. 347.

Goncourt, Eintrag August 1859, J 2, S. 264.

Queen Victoria an den Staatssekretär des Äußeren, John Russell, Brief vom 5. Februar 1860, Kaiserin Eugénie an Jérôme-Paul, Marquis von Cadore, Patensohn Plon-Plon und Kammerherr des Kaisers, zit. in: Yves Bruley, La diplomatie du Sphinx, S. 163, 165.

Brief Napoleons III. an Walewski vom 20. Dezember 1858, zit. in: Bruley, La diplomatie du Sphinx, S. 146ff., Übersetzung W.H.

Pauline Metternich, Erinnerungen, S. 46; »Fels der Ordnung«: laut Hübner letzte Selbstbeschreibung Metternichs, zit. in: Wolfram Siemann, Metternich. Stratege und Visionär, S. 856ff.

Vgl. zu diesem Absatz vor allem Milza, Napoleón III, S. 415430.

Bertha von Suttner schrieb den pazifistischen Roman Die Waffen nieder! (1889); Joseph Roth dekonstruiert in Radetzkymarsch (1932) den habsburgischen Mythos.

Françoise de Bernardy, Walewski, S. 276.

Der musikalischen Begabung wegen hat der Diplomat Richard Klemens von Metternich einen Eintrag in Österreichisches Musiklexikon online, vgl. auch Pauline Metternich, Erinnerungen, S. 41.

In Victor Wellesley, Robert Secourt, Conversations with Napoleon III, S. 177. Übersetzung W.H.

La Revue des Deux Mondes, Juni 1882. Hundert Jahre später, in Luchino Viscontis grandiosem Film über den italienischen Freiheitskampf, Il Gattopardo, erkennt der Fürst von Salina, dass mit Garibaldis Landung in Sizilien eine neue Zeit anbrach; und noch in der 1983 uraufgeführten Oper The Civil Wars von Robert Wilson und Philip Glass tritt Garibaldi neben Abraham Lincoln als Friedensstifter und Befreier auf. Auch staunenswerte Phänomene der Natur, wie ein roter Fisch des Südpazifiks sowie ein Fjord und ein Gletscher in Südamerika, wurden nach Garibaldi benannt.

Dumas gibt an, sich auf ein Manuskript Garibaldis zu stützen. Die Memorie autobiografiche Garibaldis erschienen postum 1888. Sie nennen zu Beginn des 2. Kapitels das richtige Geburtsdatum, den 4. Juli, und als Geburtsort ein »Haus am Ufer des Meeres« in Nizza. https://archive.org/details/memorieautobiogr00gari/page/n9, Dumas verändert also nicht nur das Geburtsdatum, sondern schmückt die Geburtsszene auch romanesk und heroisch aus.

Vgl. Sand, Garibaldi und dies., C XV, Briefe vom 23. März, 12. Mai und 4. Juli 1859 und vom 19. Mai 1860, S. 366369, 449 und 803; C XVI, Briefe vom 5. und 22. August 1860, S. 43 und 74.

Goncourt, Einträge vom 29. Juli und 3. September 1860, J 2, S. 472 und 494.

R. de Saint-Félix, Voyage de S.M. L’Empereur Napoléon III en Algérie, S, 77ff; für den Zusammenhang auch Milza, S. 624636.

Zit. in: Charles-Robert Ageron, De l’Algérie française à l’Algérie algérienne, S. 54; für den Zusammenhang auch Wolf Lepenies, Die Macht am Mittelmeer, bes. S. 99128.

Vgl. in diesem Zusammenhang vor allem Bruley, La diplomatie du Sphinx, S. 185198.

Ernest Louet, Expédition de Syrie. Beyrouth – Le Liban – Jérusalem. Notes et souvenirs, 1862, S. 4ff.

Vertraulicher Brief Napoleons III. an Marschall Mac-Mahon, 20. Juni 1865, zit. in: Milza, Napoléon III, S. 630.

Der Religionsphilosoph Ernest Renan wird mit Grabungen nach phönizischen Schätzen beauftragt, Louet, Expédition, S. 147155, 310.

Vgl. Zola, L’Argent, S. 90f., Das Geld, S. 242f.

Charles de Montigny, Depesche vom 27. April 1857, Archives du ministère des Affaires étrangères, Correspondance politique, Siam, vol. 1, f. 392, zit. in: Yves Bruley, »L’Invention d’une diplomatie moderne? Le Second Empire et le Siam (18511861)«, Revue du Souvenir Napoléonien, hors-série no. 7, 2014, S. 1421, s.a. Napoleon.org

Das meint hier Kambodscha und den Süden Vietnams, in der französischen Kolonialzeit (18631954) »Cochinchina« genannt.

Zola, »Aux champs«, Messager de l’Europe, August 1878, Contes et nouvelles, S. 862f.

Goncourt, Eintrag vom 4. März 1860, J 2, S. 392; vgl. Sand, Briefe vom 28. Februar und 20. März 1860, C XV, S. 718ff. und 744.

Goncourt, Brief vom 22. April 1860, aufgenommen in J 2, S. 421ff.

Goncourt, Eintrag vom 25. Februar 1860, J 2, S. 386f.

Flaubert, Brief vom 24. Januar 1860 an Edmond und Jules de Goncourt, in: Flaubert, C III, S. 75. Der Sturz oder »idiotische Fall«, der nicht der einzige blieb, veranlasste Mutmaßungen über eine Epilepsie Flauberts. Das ist auch die Grundlage von Jean-Paul Sartres monumentaler Studie, L’Idiot de la famille (Der Idiot der Familie).

Flaubert, Brief von Anfang Februar 1859, C III, S. 14ff.

Flaubert, Briefe vom 4. Juli und 1. August 1860 an Feydeau, C III, S. 97 und 101; vgl. für den Zusammenhang Jeannine Verdès-Leroux, Les Français d’Algérie.

Flaubert, Brief an Gautier vom 27. Januar und an Baudelaire vom 19. Februar 1859, C III, S. 11.

Flaubert, Brief vom 18. oder 25. Juni 1860, C III, S. 93f.

Goncourt, Eintrag vom 4. März 1860, J 2, S. 389f.

Flaubert, Brief vom 8. Oktober 1859 an Mademoiselle Leryoer le Chantepie, C III, S. 45f.

Goncourt, J 2, S. 504; alle anderen Notizen zur Deutschlandreise auf den Seiten zuvor und danach.

Vgl. J 1, S. 530, s.a. den Hinweis in Edition Cabanès, II, S. 458503, 459N und ff., dass die Notizen des Journal in Idées et sensations (1866) wieder aufgenommen und teilweise variiert werden.

Baudelaire, »Richard Wagner et Tannhäuser à Paris«, Œ II, S. 779815. S.a. allg. Hagedorn S. 309ff.

Pauline Metternich, Erinnerungen, S. 101116, hier S. 101ff.

Goncourt, J 2, S. 551f.

Alfred de Musset, Un spectacle dans un fauteuil, 1833.

Zola, La Curée, S. 40 (»bâtard opulent«), Die Beute, S. 25.

Flaubert, Dictionnaire des idées reçues, in: Œ II, S. 1005 und 1018. Übersetzung W.H.

Zola lässt seine Protagonistin Renée gleich im 1. Kapitel von La Curée in einem Gewächshaus fast an ihren Gefühlen ersticken.

Brief an Eugénie, 26. November 1860, zit. in: Anceau, Napoléon III, S. 396.

Flaubert, Éducation sentimentale, Œ II, S. 375.

Pierre Bourdieu, La Distinction/Die feinen Unterschiede, 1979/1980. Zur Distinktion der Dinge zuletzt Luc Boltanski/Arnaud Esquerre, Enrichissement/Bereicherung, 2017/2018.

Auguste Lepage, Les Dîners artistiques et littéraires de Paris, S. 3.

Robert Baldick, Dinner at Magny’s, S. 21; Anne Martin-Fugier, »Convivialité masculine«, S. 4959.

Anka Muhlstein, Die Austern des Monsieur Balzac, S. 4451.

Die Rue Contrescarpe-Dauphine heißt seit 1867 Rue Mazet.

Max Bach, »Critique et politique. La Réception des Misérables en 1862«.

Baudelaire, in Le Boulevard, 20. April 1862, Œ II, S. 216f.; Brief vom 10. August, C II, S. 254.

Goncourt, Eintrag vom 29. Oktober 1863, J 3, S. 656ff. Die hier vorliegende Beschreibung ist der genaueste überlieferte Eindruck von Flauberts legendärem Arbeitszimmer.

Pauline von Metternich, Je ne suis pas jolie, S. 88f.

https://www.theguardian.com/books/2017/sep/28/marcel-proust-paid-for-reviews-praising-his-work-to-go-into-newspapers.

Übersetzung W.H., von Gautier »[…] d’enluminure, de papillotage, du clinquant«, zit. in: Michel Winock, Flaubert, S. 220; S. 220228 zu den hier genannten und weiteren Reaktionen auf Salammbô sowie zu einigen der erwähnten Details aus Flauberts mondänem Leben, ebd., S. 248252.

Joseph Primoli, Gustave Flaubert chez la Princesse Mathilde, http://www.bmlisieux.com, o. S. Proust schickte dem Grafen ein Exemplar des ersten Teils seiner Recherche (Du côté de chez Swann) und merkte an, wie wichtig seine Berichte aus der mondänen Welt für ihn gewesen seien; Silvia Disegni, »Le Journal intime du Comte Joseph-Napoléon Primoli«, in: Pierre-Jean Dufief, Les journaux de la vie littéraire, S. 171ff.

Flaubert, Brief vom 23. November 1865, C III, S. 466, s.a. die Briefe, in dichter Folge, vom 12., 14. und 23. Dezember 1862 und vom 1. Januar 1863, ebd., S. 472476. In diesem Zusammenhang auch Walburga Hülk, »Flaubert. Ourserie und saltimbanquage, in: Anna Wörsdörfer et al., Sur les chemins de l’amitié, S. 8197.

Flaubert beauftragte Jules Duplan, diesen »archichicen« Strauß zu bestellen und nach Compiègne liefern zu lassen, Brief vom 12. November 1864, C III, S. 411.

Flaubert, Brief vom 15. Januar 1879 an Guy de Maupassant, C V, S. 501.

Flaubert, Éducation sentimentale, Œ II, S. 48f., Lehrjahre der Gefühle, S. 27f.

Goncourt, Eintrag vom 27. Dezember 1862, J 3, S. 457.

In diesem Zusammenhang Goncourt, Einträge vom November und Dezember 1862, J 3, S. 398467.

Vgl. Glinoer/Hülk/Zimmermann, »Cultures de la créativité«.

Friedrich Nietzsche am 10. November 1887 aus Nizza an Heinrich Köselitz in Venedig, zit. in: Wolf Lepenies, Sainte-Beuve. Auf der Schwelle zur Moderne, S. 98.

Stefan George, Die Blumen des Bösen, S. 137. Das Gedicht erscheint in Übersetzungen und in der Forschung auch als »An eine, die vorüberging« und 2017, in der Übersetzung von Stefan Werle, als: »An eine Passantin«. Hier heißt der erste Vers: »Betäubend scholl um mich der Straße lautes Toben.«

Zur Kälte s. besonders das Gedicht »Chant d’automne«. Œ I, S. 56f., Blumen des Bösen, S. 121f.

Edgar Allan Poe, »The Man of the Crowd«, The Complete Stories, S. 442451.

Benajmin, Das Passagen-Werk, S. 525; zuletzt allg. Hartmut Rosa, Beschleunigung.

Goncourt, Eintrag vom 23. April 1858, J 2, S. 48f.

Simmel, »Die Großstädte und das Geistesleben«, vgl. oben Kap. 1857. S. für Baudelaire auch Karin Westerwelle, Ästhetisches Interesse und nervöse Krankheit.

Baudelaire, in »Journaux intimes, Œ I, S. 686f.: »une de ces vieilles ingénues […]«. Der Text wurde postum veröffentlicht, die einzelnen Notizen sind nicht datiert.

Goncourt, Eintrag vom 17. August 1863, J 3, S. 613.

Heinrich Heine, »Delacroix«, Cottas Morgenblatt no. 260, 31. Oktober 1831, in: Sämtliche Schriften Bd. 5, S. 3941. Zur Erklärung: »Karlistin«: Anhängerin des Königs Karls X., der von der Julirevolution 1830, auf die sich Delacroix’ Bild bezieht, gestürzt wurde. »Lilien«: Seit 1589 bekanntestes Symbol der französischen Könige aus dem Hause der Bourbonen. Der erste bourbonische König war Henri Quatre (Heinrich IV.), der bekannteste Ludwig XIV. Die Französische Revolution ersetzte das Lilienbanner (das während der Restauration, 18151830, wieder eingeführt wurde) durch die Trikolore. Die Bonapartes hatten, s.o., Bienen im Wappen.

Für die folgenden Ausführungen vgl. besonders: Oskar Bätschmann, Ausstellungskünstler; Ross King, Zum Frühstück ins Grüne; Andrée Sfeir-Semler, Die Maler am Pariser Salon 17911880, Patricia Mainardi, Art and Politics of the Second Empire; Bourdieu, Manet; Isabelle Cahn, in: Yves Badetz, Spectaculaire Second Empire; Matthias Krüger, in: Hubertus Gaßner, Manet. Sehen; Gerhard Finck, Manet, S. 118ff. Zola hat 1885 im 5. Kapitel seines Romans L’Œuvre/Das Werk ein lebhaftes Bild des Salon des Refusés gemalt. Die im Roman geschilderte Freundschaft zwischen dem Maler Claude Lantier und dem Schriftsteller Pierre Sandoz trägt unverkennbar Züge der Freundschaft zwischen Cézanne und Zola. In der Darstellung von Salon und Kunstbetrieb vermischen sich Elemente des Schaffens und der Karrieren von Manet und Cézanne.

Petersburger Hängung; »à la cimaise«: in Augenhöhe.

Firnis, frz. »le vernis«. Das hieraus abgeleitete Wort »Vernissage« bezeichnet heute eine Ausstellungseröffnung, die ursprüngliche Bedeutung ist verblasst.

Bourdieu, Manet, S. 25f., sieht in Schilderungen des Gelächters der Menschenmenge, wie in Zolas Roman L’Œuvre (hier Kap. 5) dargestellt, eine »konservative Denunziation« des Volkes. Von der Reaktion des Publikums berichtete auch Antonin Proust, Freund und Biograph Manets.

Vgl. Zola zu Cabanels »Venus«, »Nos peintres au Champ de Mars«, La Situation, 1. Juli 1867, Œ, Bd. II, S. 685.

Courbet, so berichtet der Malerfreund Frédéric Bazille, habe »enchanté« vor dem Bild gestanden; der Kunstkritiker Gustave Geffroy hingegen schrieb, Courbets Kritik habe Monet dazu gebracht, das Projekt des Kolossalgemäldes aufzugeben. Die beiden Männer auf dem größten, im Musée d’Orsay hängenden Fragment zeigen die Gesichtszüge Bazilles und Courbets, http:/www.musee-orsay.fr/fr/collections/oeuvres-commentees/recherche/commentaire/commentaire_id/le-dejeuner-sur-lherbe-18301.html?no_cache=1. Geffroy gehörte zum Freundeskreis der Brüder Goncourt und wurde Gründungsmitglied der Académie Goncourt.

Im Jahr 2019 würdigt die Ausstellung »Le Modèle noir« im Musée d’Orsay die vornehm gekleidete, afrikanische Dienerin der nackten Olympia.

Goncourt, Einträge vom 1. und 2. Januar 1867, J 4, S. 419, 421.

Goncourt, Eintrag vom 21. April 1867, J 4, S. 444.

Gustave Flaubert, C III, Brief vom 12. Juni 1867, S. 652ff., vgl. Alphonse Jacobs, Gustave Flaubert/George Sand, Eine Freundschaft in Briefen, S. 135f. Vgl. im Zusammenhang u.a. die Briefe vom 27. Dezember 1866; aus dem Jahr 1867: Nacht von Samstag, dem 12. Januar, Mittwochnacht, 23. Januar, Samstag, 6. Februar, Samstag, 13. April; hier auch Briefe George Sands u.a. vom 9. und 27. Januar, 4. März, 9. Mai, 12. September. Vgl. auch Heinrich Mann, Eine Freundschaft.

Louis Napoléon Bonaparte, Histoire de Jules César; vgl. in diesem Zusammenhang: Stefan Reibenich, Theodor Mommsen, eine Biographie, S. 95.

Nach der Uraufführung wurde der Donauwalzer am 17. Februar 1867 im Wiener Fremdenblatt als »entschiedener Schlager« bezeichnet, s. Norbert Linke, Musik erobert die Welt. Wie die Wiener Familie Strauß die »Unterhaltungsmusik« revolutionierte, S. 204.

Vgl. Georg Renöckl, »Blau seit 150 Jahren«, Neue Zürcher Zeitung, 14. März 2017, https://www.nzz.ch/feuilleton/donauwalzer-blau-seit-150-jahren-ld.150559

Name des von Pierre Michaux und seinem Sohn Ernest erfundenen und 1861 vorgestellten Fahrrads.

Jules Verne, De la terre à la lune/Von der Erde zum Mond (1865/1873).

Vgl. die Meldungen in Le Figaro vom 7. Oktober und 6. November 1863, in: André Castelot, La Féerie impériale, S. 397f.

Sand, Brief vom 23. September 1867 an Lina Dudevant-Sand, C XX, S. 537.

Goncourt, Eintrag vom 16. Januar 1867, J 4, S. 424.

Goncourt, Eintrag vom 20. Juni 1867, J 4, S. 466.

Sand, Brief an Eugène und Esther Lambert vom 14. Oktober 1867, C XX, S. 571.

Louis Ulbach (Hrsg.), Paris Guide, 2 Bände, hier Bd. 1, S. V sowie passim.

Michel Chevalier in der Einleitung zu den Berichten der internationalen Jury, zit. in: Volker Barth, Mensch versus Welt. Die Pariser Weltausstellung von 1867, S. 254; s. hier auch ff. Details zu den folgenden Bemerkungen bzgl. der einzelnen Pavillons, bs.  S. 270281.

In den Räumen des Harems im ehemaligen Bardo-Palast in Tunis befindet sich seit 1888 das Nationalmuseum von Bardo, nach dem Ägyptischen Museum in Kairo das größte Museum Nordafrikas. Am 18. März 2015 wurde es Ziel eines Anschlags mit zahlreichen Toten.

George Sand, »La Rêverie à Paris«, Paris Guide, Bd. 2, S. 11941203.

Vorwort der Verleger, Paris Guide, Bd. 1, S. V: »des vibrations prophétiques«.

Victor Hugo, »Péface«, Paris-Guide, Bd. 1, Seite XIVXLIV.

Flaubert, Brief an seine Nichte Caroline vom 7. Juni 1867, C III, S. 649.

Flaubert, Brief vom 6. und 17. Mai an George Sand, C III, S. 635 und 642; Jacobs, Eine Freundschaft, S. 129 und 132.

Flaubert, Brief vom 12. Juni 1867, C III, S. 653; Jacobs, Eine Freundschaft, S. 134f.

Hier und weiter im Abschnitt nach Julius Rodenberg, Paris bei Sonnenschein und Lampenlicht: ein Skizzenbuch zur Weltausstellung 1867, S. 1, 6 und 45f. sowie nach Edmondo de Amicis, Paris. Erinnerungen an eine Weltstadt, http://horizonte-zeitschrift.de/de/article/0217_paris-erinnerungen-an-eine-weltstadt