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Das Zentralabitur. Bildungsfördernd oder bildungsbeschränkend?


Das Zentralabitur. Bildungsfördernd oder bildungsbeschränkend?


1. Auflage

von: Philipp Willenbacher

10,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 23.12.2014
ISBN/EAN: 9783656866626
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 16

Dieses eBook erhalten Sie ohne Kopierschutz.

Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Der „Pisaschock“ sorgte für große Aufregung auf der Kultusministerkonferenz am 18. Oktober 2012. Wieder einmal wurde heftig über die Einführung eines Zentralabiturs in Deutschland diskutiert. Dadurch sollen einheitliche Bildungsstandards geschaffen und die Unterschiede unter den einzelnen Schulen und deren Bundesländern ausgeglichen werden. Der Staat bezeichnet dabei das Zentralabitur als „Instrument staatlicher Kontrolle bei der Vergabe von Abschlüssen“.
Aufgrund des Zentralabiturs soll ein erhöhter Standardisierungsgrad geschaffen werden, wodurch auch ein höheres Maß an Gerechtigkeit bestehe, da die Notenvergabe als auch die Auswahl der Lerninhalte einheitlich seien. Betrachtet man sich im Moment die Situation in den einzelnen Bundesländern, so wird deutlich, dass gravierende Unterschiede bezüglich des Abiturs herrschen. Beispielsweise gilt es in Baden-Württemberg in fünf Fächern Abiturprüfungen abzulegen, wohingegen es in Rheinland-Pfalz lediglich drei Fächer sind. Es muss bezüglich dieser bildungspolitischen Ungleichheiten eine Lösung gefunden werden, da der Erhalt eines Studienplatzes nun mal abhängig von der Abiturnote ist, welcher jedoch wie oben beschrieben, unterschiedlichen Leistungsniveaus zu Grunde liegen.
Es zeichnet sich ein bedeutsames Spannungsfeld der Freiheit (Individualität) und Gleichheit (Sozialität) ab, welches vor allem aus gesellschaftlicher Perspektive vonbesonderer Brisanz ist. Mit der Diskussion um die Einführung eines Zentralabiturs geht auch einher, dass aufgrund des ausgeprägten Föderalismus, der Aspekt der Bildungspolitik in der Hand der einzelnen Bundesländern liegt und somit eine einheitliche Regelung erschwert wird. Des Weiteren muss in der Diskussion betrachtet werden, welche Vor- und Nachteile ein Zentralabitur auf der einen und auf der anderen Seite ein dezentrales Abitur für die Schüler mit sich bringt.
Anhand dieser Thematik möchte ich nach Sutor auf das Spannungsfeld Freiheit und Gleichheit intensiver eingehen. Dabei stellt sich die Frage, inwiefern das Zentralabitur das deutsche Bildungssystem bzw. die Bildungsqualität der deutschen Schüler bestärkt oder beschränkt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Der „Pisaschock“ sorgte für große Aufregung auf der Kultusministerkonferenz am 18. Oktober 2012. Wieder einmal wurde heftig über die Einführung eines Zentralabiturs in Deutschland diskutiert. Dadurch sollen ...

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